<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911</id><updated>2012-02-16T23:18:37.978+01:00</updated><title type='text'>Our Adoption From Ukraine</title><subtitle type='html'>&lt;a href="http://www.snugglepie.com"&gt;&lt;img border="0" src="http://www.snugglepie.com/ezb/699497.png"&gt;&lt;/a&gt;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>85</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3847476795966694677</id><published>2008-08-11T11:29:00.001+02:00</published><updated>2008-08-11T11:31:46.945+02:00</updated><title type='text'>Es geht uns gut</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/SKAEZO76s9I/AAAAAAAABD8/2kVs0hijkHc/s1600-h/P6075736.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233187598557164498" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/SKAEZO76s9I/AAAAAAAABD8/2kVs0hijkHc/s320/P6075736.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem eine Kollegin sagte, dass sie sich freut, mich zu sehen, weil das Blog so abrupt beendet wurde, dass sie innerlich uns dort vor dem Schalter bei der Botschaft in Kyjiw immer noch stehen bleiben sah, dachte ich, dass wir noch ein bisschen schreiben sollen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Uns geht es gut. Gleich sind zehn Monate um, seitdem Aljoscha bei uns ist. Er ist ein liebes, freundliches Kind das auch uns zeigt, dass er sich bei uns wohl fühlt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Er hat schon ganz viel nachgeholt und obwohl eine Entwicklungsverzögerung ist immer noch da und wird lange bleiben, geht alles in die richtige Richtung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aljoscha spricht zwei Sprachen, Polnisch und Deutsch, obwohl natürlich beides noch auf dem Niveau von einem jüngeren Kind, und hat sehr gutes musikalisches Gehör. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die ganze Zeit läuft er herum, eigentlich immer noch kann er entweder sitzen oder laufen, die Bewegungsart "gehen" ist ihm eher unbekannt ;-).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seine Lieblingsbeschäftigung ist Spielen - vor allem mit Autos und Werkzeug, aber auch Rollenspiele, wobei er seine Erlebnisse nachspielt. Er liebt es auch, sich Bücher anzuschauen und natürlich vorgelesen zu haben. Er hört auch gerne Musik und Kindergedichte und mag es auch, Gesellschaftsspiele zu spielen. Nur mit Malen und Bauen kann er nicht wirklich viel anfangen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor zwei Wochen ist er geimpft worden und nachdem er später eine Folge der Serie "Es war einmal das Leben" gesehen hat, die über Impfungen erzählt, ist er eine gute Bakterie, die alle bösen Bakterien erledigt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Generell ist er immer entweder eine Katze oder ein Pferd oder eine kleine Kuh oder ein lieber Wolf (im Gegensatz zu dem bösen Wolf von der Rotkäppchengeschichte). Häufig ist er eine gute Bakterie oder der Jäger vom Rotkäppchen. Einfach Aljoscha ist er ganz selten...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seit einer Woche ist er auch ein Kindergartenkind. Er geht zur Zeit nur halbtags, zwischen 8.30 und 12.30. Im KiGa hat er einen Integrationsplatz, da er wegen seiner Verzögerung immer noch Hilfe braucht, vor allem wenn er emotionell überfordert ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Während der Monate zu Hause hatten wir auch schlechtere Zeiten, da es für Aljoscha ziemlich schwierig war zu begreifen, was eine Familie ist und dass Mama und Papa nicht nur zum Spielen da sind, sondern auch ab und zu NEIN sagen müssen und dass so ein Nein auch wirklich Nein bedeutet. Vor allem hatte er Probleme mich als Mutter anzuerkennen und ein paar Wochen versuchte er einfach, mich zu ignorieren oder beleidigen, wenn ich etwas von ihm wollte. Es war schon ganz schwierig für mich, aber jetzt ist es besser und hoffentlich bleibt auch so.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aljoscha ist psychologisch noch viel jünger als sein chronologisches Alter (er ist vor zwei Monaten fünf Jahre alt geworden). Deshalb ist sein Benehmen eher typisch für zweijährige Kinder. Alles ist gut oder böse, schwarz oder weiss, Grautöne gibt's nicht. Deshalb liebt Aljoscha alle oder wird sofort aggressiv. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf dem intelektuellen Niveau ist er etwas älter, er lernt gerne, hat ganz viele Fragen zu der Welt, bis vor kurzem waren es vor allem "Was ist das" Fragen, seit ein paar Wochen kommt immer wieder auch die Frage "Warum". &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er hat aber Hemmungen, etwas neues zu probieren, wenn er glaubt, er schafft es nicht. Er wird sofort ganz unzufrieden und irritiert, wenn etwas nicht klappt, wie er es möchte und dann versucht er sogar nicht, es nochmal zu tun, sondern ruft nach Hilfe. Und wenn die Hilfe aus erzieherischen Gründen nicht sofort kommt, dann schmeißt er das, was er gerade in der Hand hat, gegen den Boden und beginnt zu heulen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nächste Woche gibt's eine Familienfest bei uns, da Aljoscha getauft wird. Da kommen die geliebten Großeltern von beiden Seiten und auch zwei Tanten und zwei Onkel. Ich bin schon ein bisschen nervös, wie es geht...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3847476795966694677?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3847476795966694677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3847476795966694677' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3847476795966694677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3847476795966694677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2008/08/es-geht-uns-gut.html' title='Es geht uns gut'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/SKAEZO76s9I/AAAAAAAABD8/2kVs0hijkHc/s72-c/P6075736.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6416479110595510641</id><published>2007-10-30T14:45:00.000+01:00</published><updated>2007-11-24T00:04:08.675+01:00</updated><title type='text'>Einmal Botschaft und zurück</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Oleg holt uns um 8:30 Uhr ab bzw. will dies tun steckt aber im Stau fest. So schickt er uns ein Taxi, dass uns zu deutschen Botschaft in der Chmelnytski Straße gegenüber der Oper fährt. Dort erwartet uns Julia, die früh am Morgen bereits die gestrigen Kopien von einem befreundeten Notar beglaubigen ließ. Handys dürfen nicht auf das Terrain der Botschaft mitgenommen werden. Deshalb hat ein Reisebüro nebenan einen Aufbewahrungsservice eingerichtet, von dem wir Gebrauch machen. Mit Oleks auf dem Arm dürfen wir uns vorn in der Schlange der Wartenden einreihen. Nach der Sicherheitskontrolle begeben wir uns zuerst zu endgültigen Beglaubigung unserer Dokumente ins Obergeschoss des Konsulats. Nach knappen 20 Minuten Wartezeit vor einem leeren Schalter erhalten unsere Papiere für schlappe 80 € einen weiteren Stempel. Das Ganze muss dann nochmals kopiert werden. Parallel dazu füllen wir den Visumantrag in doppelter Fassung aus (Achtung: 3 Passbilder mitnehmen, die schon auseinander geschnitten sein müssen, da es vor Ort keine Schere gibt. Auch Klebestift gilt es mitzunehmen, da das Botschaftspersonal keinen ausleiht). Als wir dann zur eigentlichen Visastelle kommen zieht die „freundliche“ Dame uns einen Rollo vor die Nase mit der Information, dass sie jetzt 15 Minuten Pause mache und nur dieser Schalter unser Anliegen bearbeite, ungeachtet dessen, dass wir mit einem Kind vor ihr stehen. Starkes Stück für eine deutsche Behörde. Da freut man sich doch, dass unsere Steuergelder so gut angelegt werden. Aber von der Vorstellung, dass wir von deutschen Stellen besondere Hilfe oder Unterstützung erwarten können, haben wir uns schon länger verabschiedet. Lediglich unser Lieblingsbeamter von der Ausländerbehörde in Hofheim zeigt, dass es auch anders sein kann.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6416479110595510641?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6416479110595510641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6416479110595510641' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6416479110595510641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6416479110595510641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/oleg-holt-uns-um-830-uhr-ab-bzw.html' title='Einmal Botschaft und zurück'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3432774580141072227</id><published>2007-10-29T21:41:00.000+01:00</published><updated>2007-10-31T14:44:52.056+01:00</updated><title type='text'>Wieder in Kyjiw</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wir wachen alle gegen 7 Uhr auf, leidlich ausgeschlafen und gut gelaunt. Aljoscha mag mittlerweile das Zugfahren genauso gern wie Ola und ich. Wir genießen den ruhig dahingleitenden Morgen, das Frühstück mit Joghurt und Orangensaft und die Landschaft beim Sonnenaufgang. Kaum, dass wir uns versehen haben sind wir schon in Kyjiw. Unsere Sorge am richtigen Bahnhof auszusteigen hat sich nach einer Erkundigung beim Schaffner in Luft aufgelöst. Zwar gibt es sowohl den Haupt- (Головний Вокзал) als auch den Südbahnhof (Пивденний Вокзал), sie stellen aber nur zwei Bahnhofgebäude des gleichen Personenbahnhofs Kyjiw (Київ Пасс.) dar und sind durch einen Querbahnsteig miteinander verbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleg holt uns direkt am Wagon ab und hilft beim Aussteigen, was angesichts von zwei schweren Koffern, zwei Rücksäcken mit Computern u.a., einer Tüte mit Nachttöpfchen, einer Lebensmitteltasche, und einem sich sträubenden Kind samt Kinderrucksack sehr vonstatten kommt. Die Fahrt zu unserem neuen Quartier in der O. Gontschar Straße 40 ist für Oleks zu viel des Neuen und er bricht in Tränen aus und lässt sich bis zur Ankunft nicht mehr beruhigen. Während Ola und Oleks die Wohnung beziehen, fahre ich mit Oleg weiter zum Außenministerium, wo Julia schon einen Platz in der Schlange eingenommen hat um unsere Dokumente (Oleks Geburtsurkunde, Adoptionsurkunde und Adoptionsurteil) überbeglaubigen zu lassen. Auf ihrer Basis wird das Visum erteilt und später die Adoption in Deutschland bei Gericht nachvollzogen. Schade nur, dass dann die hier vorgenommen Übersetzung nicht gilt, sondern die Papiere erneut von einem lokal beglaubigten Dolmetscher ins Deutsche übertragen werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kommen schnell an die Reihe und bekommen Bescheid, dass die Dokumente um 16 Uhr fertig sind. Wieder in der Wohnung zurück verabschiede ich mich von Oleg. Aljoscha ist kurz nach der Ankunft vor Erschöpfung und Überreizung eingeschlagen. Nach einer guten  Stunde wacht er wieder gut gelaunt auf und wir machen uns auf den Weg zum Mittagessen. Wir wollen ausprobieren, ob Oleks McDonald zusagt und gehen deshalb in die Filiale in der Chmelnitzki-Straße. Und tatsächlich, nicht nur dass McNuggets seine Billigung finden, sondern auch die Atmosphäre entspricht im, so dass wir für die Zeit des Essens ein vorbildliches Kind haben. Leider setzt sich das auf dem Heimweg nicht fort. Da entspricht sein Verhalten eher dem eines jungen Hundes, der zum ersten Mal an der Leine läuft. Nach Einkäufen auf dem Weg kommen wir aber wieder heil, wenn auch etwas genervt in der Wohnung an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf ist es für Peter Zeit sich wieder auf den Weg zum Außenministerium machen. Es ist knapp eine halbe Stunde zu Fuß entfernt und einfach zu erreichen. Dieser monumentale Bau war zu sowjetischen Zeiten, wie wir erfahren haben, der Sitz des ukrainischen Komsomol. Nicht schlecht für eine Jugendorganisation ;-) Wieder hat Julia schon zuvor einen Platz in der Schlange reserviert, so dass wir unter den ersten sind. Die Ausgabe der Papiere geht schnell, allerdings ist zu raten sie sofort zu kontrollieren. Bei uns hatte auf einem der Stempel die Unterschrift gefehlt. Allerdings ist dies dem ausgebenden Beamten selbst aufgefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach gehen wir zum Copycenter im Hauptpostamt am Maidan. Dort können wir auch die PDF-Datei mit der Bestätigung unserer ETIX für den Rückflug ausdrucken. Außerdem gibt es nebenan einen Schalter für Philatelisten und obwohl ich nicht mehr intensiv sammle nehme ich gerne ein paar schöne Marken oder Blöcke als Andenken von meinen Reisen mit. Und die ukrainischen Marken sind sowohl künstlerisch ansprechend wie auch interessant. Mit den Kopien haben wir für heute alles erledigt, und ich gönne mir vor dem Rückweg zu Wohnung noch einen kurzen Abstecher in die „empik“ Buchhandlung im Untergeschoss des Globus Wahrenhauses. Dort besorge ich zwei Hefte mit Bildern für Oleks und eine Ausgabe der „Schneekönigin“ auf Ukrainisch mit herrlichen Illustrationen des ukrainischen Künstlers Wladyslaw Jerko (Владислав Єрко).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3432774580141072227?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3432774580141072227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3432774580141072227' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3432774580141072227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3432774580141072227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/wieder-in-kyjiw.html' title='Wieder in Kyjiw'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-1720532347712018551</id><published>2007-10-28T23:56:00.000+01:00</published><updated>2007-11-23T23:58:54.945+01:00</updated><title type='text'>Do pobatschenia Swaljawa</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Wir machen uns auf den Weg. Das heißt zuallererst Koffer packen. Mit den zusätzlichen Spielsachen von Oleks ist das gar nicht so einfach. Zu guter Letzt aber bringen wir alles in unseren beiden Koffern unter, na ja, bis auf 5 weiteren Taschen. Dabei lassen wir noch einige die Spielsachen zurück, die Oleks nicht mehr interessieren, oder die wir in Deutschland erneut besorgen können, wie zum Beispiel den Kreisel. Zur Mittagszeit begegnen wir unseren Amerikanern und können uns somit auch von ihnen verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Zug bringen uns Wasyl Wasyljewitsch und Frau Halina. Wir haben Glück, denn es ist ein ungewöhnlich warmer Abend. Wir möchten gar nicht daran denken, wie es auf dem schutzlosen Bahnsteig bei Regen und winterlichen Temperaturen gewesen wäre. Etwas gewöhnungsbedürftig – um das Geringste zu sagen – ist die Einfahrt des Zuges. Während wir in Gleishöhe auf dem knapp 2 Meter breiten Zwischenbahnsteig stehen braust an uns der Zug vorbei. Selbst uns jagt das Respekt ein, ganz zu schweigen von Aljoscha. Wir haben unser Abteil im letzten Wagen und Dank der Hilfe unserer Wirtsleute gelingt es uns all unsere Habe rechtzeitig unterzubringen. Aljoscha ist das Ruckeln und Rattern des Zuges unheimlich, und für knapp 2 Stunden jammert er vor sich hin und sagt, dass er den Zug nicht mag. Danach aber schläft er ohne größere Schwierigkeiten ein. Und auch wir lassen uns kurz danach in den Schlaf schaukeln.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-1720532347712018551?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/1720532347712018551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=1720532347712018551' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/1720532347712018551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/1720532347712018551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/do-pobatschenia-swaljawa.html' title='Do pobatschenia Swaljawa'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-8623895581631370923</id><published>2007-10-27T21:39:00.000+02:00</published><updated>2007-10-31T14:41:16.403+01:00</updated><title type='text'>Regen in der Flasche</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Unser erster voller Tag mit Oleks. Wie erwartet wacht unser Kind gewohnheitsbedingt um 6:30 Uhr früh auf – sehr zu Olas Leidweisen, die eine ausgesprochene Langschläferin ist. Er freut sich sehr, als er Mama gleich neben sich findet und lässt sich sogar überreden noch eine halbe Stunde lang ruhig im Zimmer zu spielen. Danach aber erwischt es auch den Papa, da sein Sohn sich von dessen Anwesenheit überzeugen will. Wie die meisten Kinder so kennt Aljoscha leider die Bewegungsart „gehen“ nicht, sondern hat nur den Gang „rennen“, somit fürchten wir auch um den Schlaf unserer Wirtsleute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Frühstück, wie auch zum gestrigen Abendbrot, kocht ihm Ola „Kascha Manna“ (so etwas wie Grießbrei), was er mit großer Begeisterung isst. Dabei sitzt Oleks am liebsten auf Papas Knien, das ist ihm lieber als ein untergelegtes Kissen. Außerdem kann man dann das Kind davon abhalten, mit seinem breibeschmierten Löffel allzu sehr in der Gegend herumzufuhrwerken. Zuhause haben wir dann einen Triptrap Stuhl, den ihm seine Brüder vermacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest des Vormittags vergeht mit freiem Spiel, wobei Aljoscha zeigt, dass er einige der gestrigen Regeln bereits verinnerlicht hat. Insbesondere weiß er, dass Teetassen und Lampen heiß sind, und dass man Steckdosen nicht anfassen darf. Über Mittag haben wir uns mit unseren israelischen Bekannten im Zentrum verabredet. Peter geht schon etwas vorher los um über das Internet unsere Lufthansa-Tickets für den Mittwoch umzubuchen. Aber oh Schreck, weder für den Mittwoch, noch für den Donnerstag gibt es freie Plätze, weder auf dem Direktflug nach Frankfurt, noch über München. Also bleibt uns nichts anderes übrig als mit Ukrainian International Airlines neue Oneway-Tickts zu besorgen, die mit zusammen 760 USD immer noch günstiger sind als der Aufpreis zur höheren Buchunskategorie der Lufthansa. Außerdem muss man, wenn man sich einmal für eien Auslandsadoption entschieden hat lernen, dem Geld nicht nachzuweinen. Der UIA Flug startet schon kurz nach 8:20 Uhr morgens. So kommen wir wenigsten früh an und haben noch etwas von dem Tag und können gemeinsam erleben wie Aljoscha sein neues Heim erobert. Peter muss leider schon am nächsten Tag dienstlich verreisten. Momentan macht uns am meisten Sorgen, dass sich unser Sohn nicht nur vor Hunden, sondern auch vor Katzen fürchtet, wenn sie sich ihm mehr als 2 Meter nähern. Nun haben wir aber zwei Katzen, von denen eine sehr zutraulich ist. Wir können nur hoffen, dass Aljoscha sich bald überzeugt, dass Katzen nicht beißen und ganz im Gegenteil weich und lieb sind. Wir wissen nicht genau woher diese Angst kommt, aber auf dem Terrain des Kinderheims streunen Hunde (wie auch in der Stadt selbst) und vielleicht hat eines dieser Tiere einmal ein Kind angefallen. Auch Oleks Freundin Jolana hat sich vor diesen Hunden gefürchtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Jossi und Zaina gehen wir ins Kaffeeparadies. Es herrscht so schönes Wetter, dass wir draußen sitzen können. Aljoscha bekommt einen gesüßten koffeinfreien Milchkaffee mit viel Schaum. Das schmeckt ihm und wir können uns in Ruhe fast eine Stunde lang unterhalten. Danach gehen wir essen, wobei wir nach der gestrigen Erfahrung für Oleks vorab ein Joghurt kaufen. Leider hat es aber nicht den richtigen Geschmack – er möchte Erdbeeraroma. Peter entdeckt aber, dass ihm die Kartoffeln und das Fleisch aus dem ukrainischen Borschtsch gut schmecken, den wir bestellt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg nach Hause machen wir noch ein paar Einkäufe für morgen, u.a. eine Halbliterflasche Mineralwasser, in das wir morgen Orangensaft umfüllen können. Diese Flasche ist eine weitere Attraktion für Oleks, denn unwissentlich haben wir Wasser mit Kohlensäure gekauft und die aufsteigenden Blasen sind für ihn eine Neuigkeit. Nach einiger Betrachtung stellt er fest „in der Flasche regnet es“; und tatsächlich könnte man die Bläschen als so etwas wie invertierten Regen verstehen: Luft in Wasser, statt Wasser in Luft und von unten nach oben, statt von oben nach unten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends schauen wir uns vor dem Schlafengehen auf dem Computer noch einen Trickfilm „multyk“ (мультик) mit dem Hündchen „Reksio“ an, den wir aus Deutschland mitgebracht haben. Der Film ist polnischer Produktion, kommt aber ohne Worte aus, so dass er ideal für Aljoscha geeignet ist. Allerdings gelingt es ihm noch nicht die Story zu verstehen, sondern er amüsiert sich an einzelnen Szenen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-8623895581631370923?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/8623895581631370923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=8623895581631370923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8623895581631370923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8623895581631370923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/regen-in-der-flasche.html' title='Regen in der Flasche'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-2559921825352703334</id><published>2007-10-26T19:00:00.000+02:00</published><updated>2007-10-31T14:36:52.400+01:00</updated><title type='text'>Pa, pa</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heute also ist es soweit und Aljoscha wird das Heim verlassen. Oleg wird unterdessen seine Jagd nach unserem Pass fortsetzen. Schon ab halb acht liegt er deshalb vor dem Passamt auf der Lauer. Wir haben uns entschieden Oleks Verabschiedung unprätentiös zu gestalten und für die Gruppe noch einmal Fruchtsaft und Joghurte gekauft. Ein Bild von ihm hatten wir ihnen schon vorher gegeben, das sie den auch gleich aufgehängt haben. Wir beginnen erst gar nicht zu spielen, sondern kleiden ihn im Schlafsaal von oben bis unten neu ein, da alle bisherige Kleidung dem Heim gehört. Danach verabschiedet sich Oleks von allen Kindern und Erzieherinnen mit einem Kuss und „pa. pa“ – ciao, ciao. Vor allem Frau Maria fällt die Trennung schwer, und es fließen sogar ein paar Tränen. Oleks aber freut sich darauf mit Mama und Papa in einem Auto zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;In der Stadt ergänzen wir Oleks Garderobe noch um weitere Unterwäsche und gehen dann das Wagnis ein, mit ihm etwas essen zu gehen. Hinsichtlich seines Verhaltens können wir uns nicht beklagen. Nach ein paar Ermahnungen bleibt er einigermaßen ruhig auf unserem Schoß sitzen. Nur leider schmecken ihm weder der Salat, noch die Pizza, noch die Piroggen, die wir bestellen. Lediglich der Orangensaft trifft seinen Gusto. Zuvorkommenderweise fragt die Serviererin von sich aus, ob der Saft für das Kind ist und sie ihn etwas anwärmen soll. Solch eine Umsicht würde ich mir auch in Deutschland wünschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu unserer Wohnung, wir vermeiden das Wort nach Hause, da dies für unser Heim in Deutschland reserviert bleiben soll, gehen wir zu Fuß. Dabei macht Ola zum ersten Mal Bekanntschaft mit der Schwierigkeit sich mit einem Kind im Verkehr zu bewegen, zumal, wenn das Kind zum ersten Mal in seinem vierjährigen Leben, das Heim verlassen darf und von jedem Fahrzeug schier hingerissen ist. Als wir den Hof betreten und der junge Hund unseres Hausherrn an uns hochspringt, bricht Oleks zum ersten Mal in Tränen aus, weil er sich fürchtet, obwohl ich ihn auf meinem Arm trage. Er beruhigt sich aber schnell danach, und beginnt unsere Zimmer unsicher zu machen. „Oleks, nein“ ist für die nächsten zwei Stunden das mit Abstand am häufigsten gesprochene Wort. Als endlich die Regeln klar sind beschließen wir noch einen Spaziergang zu machen. Draußen herrscht das herrlichste Spätsommerwetter mit Temperaturen bis knapp unter 20°C. Dort lauert aber die nächste Versuchung, Pfützen. Wie fast alle Kinder liebt es auch unser Sohn in ihnen herumzustiefeln, nur leider haben wir dazu zur Zeit nicht das passende Schuhwerk (Gummistiefel). Somit ergänzen wir die „Oleks, nein“ Liste um eine paar weitere Einträge. Ola ist in der Zwischenzeit schon ziemlich genervt und hofft, dass sich Oleks Verhalten mit der Zeit wieder einpendelt. Ich bin mir dessen auch sicher, denn zum einen ist es nicht so weit entfernt von dem was ich von meinen älteren Kindern kenne, zum anderen halte ich es der Ausnahmesituation zugute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade als wir zurückkommen ruft Oleg an, dass wir schnellstens zum Passamt kommen mögen. Herr Wasyl ist auch schon da um uns drei dorthin mitzunehmen. Man bittet uns gleich einzutreten und nach der Unterzeichnung eines weiteren Papiers erhalten wir das ersehnte Dokument. Oleg ist anzusehen, wie viele Nerven und Mühen ihm dies gekostet hat. Tatsächlich musste er heute noch einmal selbst nach Ushhorod fahren um sich vor Ort um die Sache zu kümmern und die Unterschriften den Gebietspolizeipräfekten und des Chefs des Sicherheitsdienstes für Transkarpatien aufzutreiben, die auch noch für den Pass notwendig waren. So aber kann er wenigsten noch heute den Nachtzug nach Kyjiw nehmen und das Wochenende mit seiner Familie verbringen. Der Pass der Tochter unserer israelischen Freunde ist fertig, nur beginnt bei ihnen gerade der Sabat, so dass sie einen weiteren Tag warten müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleg informiert uns noch, dass Ilona zwischenzeitlich unsere Dokumente im Justizministerium hat überbeglaubigen lassen. Am Montag ist dann noch das Außenministerium dran bevor wir am Dienstag in der deutschen Botschaft das Visum beantragen können. In weiser Voraussicht bzw. unverbrüchlichem Optimismus hatten wir uns bereits vorgestern Tickets für den Nachtzug nach Kyjiw am Sonntag gekauft, und zwar ein ganzes Abteil für uns allein (was mit 444 UAH immer noch sehr günstig ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend birgt für Oleks noch einen besonderen Höhepunkt, das Baden. Er ist vor Freude so aus dem Häuschen, dass wir glauben es mit einem Oktopus zu tun haben, überall sind Hände und Beine. Ansonsten ist das Waschen, auch das Haarewaschen, kein Problem. Lediglich vor dem Fön hat Aljoscha eine Heidenangst, aber was sollen wir tun? Mit feuchten Haaren können wir ihn nicht schlafen legen, sonst hat er gleich eine Erkältung weg. Hoffentlich gewöhnt er sich mit der Zeit daran und versteht, dass der Fön ihm nichts tut. Wir fragen uns, wie die Erzieherinnen den Kindern die Haare getrocknet haben. Von Schlafen legen kann im Übrigen so einfach keine Rede sein. Unser erster Anlauf ist erfolglos und erst gegen halb zehn hat sich Oleks in den Schlaf gewiegt. Er steckt dabei die beiden Daumen in den Mund und wiegt sich hin und her. Ola hat gelesen, dass dieses „rocking“, wie es im angelsächsischen heißt, typisch ist für Heimkinder, die sich damit ein Gefühl der Sicherheit geben, und dass man es nicht unterdrücken soll. Sowie sie in ihrer Familie heimisch werden, wird dies peu à peu verschwinden. Jetzt ist uns auch klar, warum Oleks am Hinterkopf leicht verfilzte Haare hat. Die hat es sich einfach am Kissen abgerieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht schläft Oleks tief, ohne auch nur einmal aufzuwachen. Ola legt sich zu ihm, da wir fürchten, dass er ansonsten wandern und die Treppe herunterfallen könnte. Ansonsten ist es nicht nötig. Für alle Fälle haben wir ihm auch ein Windelhöschen (Typ Pampers Trainers) angezogen und eine wasserundurchlässige Decke untergelegt. Beides ist aber am nächsten Morgen trocken. Oleks ist halt schon ein großer Junge.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-2559921825352703334?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/2559921825352703334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=2559921825352703334' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2559921825352703334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2559921825352703334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/pa-pa.html' title='Pa, pa'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-4553615164796917741</id><published>2007-10-25T22:43:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:37.777+01:00</updated><title type='text'>Die Schlacht um den Pass, Tag 2</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der Vorsteher des Passamtes ist nach Ushhorod gefahren und wollte uns bis 14 Uhr benachrichtigen, wann der Pass fertig wird. Bis 18 Uhr allerdings gibt es keine Nachricht von ihm und sein Telefon bleibt stumm. Trotzdem bleiben wir optimistisch und rechnen damit Mitte nächster Woche nach Deutschland zurückfliegen zu können. Die letzte Information des Tages lautet: &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Ry4_lq-ROTI/AAAAAAAAAE0/PYsQaXlFcT0/s1600-h/PA254826.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129106942044748082" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Ry4_lq-ROTI/AAAAAAAAAE0/PYsQaXlFcT0/s400/PA254826.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Pass ist zu 100% morgen fertig. Um 14 Uhr wird der Amtsvorsteher uns benachrichtigen, wann wir ihn abholen können. Wir glauben es erst, wenn wir ihn in Händen halten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Auch heute darf Jolana wieder mit uns spazieren gehen. Sie und Oleks freuen sich wie am Tag zuvor. Allerdings wirkt Jolana reifer und tatsächlich maßregelt sich Oleks wie „Komm vom Rasen, man darf nicht auf den Rasen gehen“. Es macht Spaß mit den beiden wir müssen aber aufpassen ihr nicht zu viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, um keine falschen Hoffnungen zu wecken. Zum Abschied küssen sich die beiden noch einmal nicht wissend, dass es vermutlich ein Abschied für immer sein wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-4553615164796917741?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/4553615164796917741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=4553615164796917741' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4553615164796917741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4553615164796917741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/die-schlacht-um-den-pass-tag-2.html' title='Die Schlacht um den Pass, Tag 2'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Ry4_lq-ROTI/AAAAAAAAAE0/PYsQaXlFcT0/s72-c/PA254826.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-9108015117074429372</id><published>2007-10-24T21:05:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:37.951+01:00</updated><title type='text'>Zyhanotschka moloda</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;p align="justify"&gt;Endlich wieder bei Frau und Kind, obwohl ich heute zumindest anfangs ohne meine Frau auskommen muss, da sie sich erboten hat unsere Fahne beim Passamt hochzuhalten. Nachdem wir morgens beim Notar eine weitere Erklärung unterschrieben haben – ich habe keine Ahnung mehr wofür, dafür aber grenzenloses Vertrauen in unseren Betreuer Oleg. Ola verabschiedet sich danach mit ihm und der Übersetzerin Julia zum Passamt. Dort verbringen sie die nächsten Stunden, unterbrochen von einem kurzen Ausflug zur Bank, bei der sie 8 (in Worten acht!) verschiedene Einzahlungen von Gebühren leisten müssen. Zudem braucht das Passamt für die Antragsstellung nicht weniger als 7 Passfotos. Ola hatte voraussehend 8 anfertigen lassen um auch für den Visumantrag (benötigt weitere 3) genug zu haben. Nun müssen wir doch noch welche nachmachen lassen. Wie wir erfahren muss dem Antrag noch der örtliche Polizeichef sowie der Leiter des örtlichen staatlichen Sicherheitsamtes zustimmen. Der Pass selbst wird in der Uschhorod ausgestellt, wo wir ihn hoffentlich morgen abholen können. Dabei haben wir noch Glück. Das Passverfahren in der Ukraine befindet sich gerade im Umbruch. Während die alten, roten Pässe regional ausgegeben werden, müssen die neuen blauen zentral in Kyjiw gedruckt werden, was den Prozess in die Länge zieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fahre in der Zwischenzeit zu Oleks ins Heim. Ich frage mich, wie er auf meine Rückkehr reagieren wird. Und oh Schreck, mein Kind erkennt mich anfangs gar nicht. Das liegt aber, wie sich herausstellt, nicht an der mangelnden Bindung oder einem schlechten Gedächtnis, sondern vielmehr daran, dass ich ein Mütze trage. Als ich die abnehme rennt er mir entgegen, um sofort zu bemerken, dass ich mir in Deutschland die Haare habe schneiden lassen. Von wegen schlechtes Gedächtnis. Da im Schlafsaal schon das neue Linoleum verlegt wird, bitten mich die Erzieherinnen mit ihm nach draußen zu gehen, zumal gerade die Sonne scheint. Kein Problem, obwohl Oleks etwas enttäuscht ist, dass ich darauf nicht vorbereitet war und folglich SEINE Jacke und Schuhe nicht dabei habe. Die Sachen vom Heim tun es aber auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RyBdMa-ROSI/AAAAAAAAAEs/KbZrzC5u5kY/s1600-h/20071024Aljoscha&amp;amp;Jolana.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125198843927935266" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RyBdMa-ROSI/AAAAAAAAAEs/KbZrzC5u5kY/s400/20071024Aljoscha%26Jolana.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Während wir einmal ums Heim gehen treffen wir auf zwei Erzieherinnen mit ihren Schützlingen. Als Aljoscha ihrer gewahr wird ruft er, „Nelja“ und rennt schon auf eine der beiden zu. Es zeigt sich, dass sie Erzieherinnen (die andere Dame kennt er unter ihrem Vaternamen Illiwna) seiner alten Gruppe sind, die wegen der Renovierungs&amp;shy;arbeiten aufgelöst und auf die anderen Gruppen verteilt wurde. Die beiden freuen sich sehr Oleks wieder zu sehen und dass er Adoptionseltern gefunden hat. Ich erfahre, dass seine alter Gruppe das „Glöckchen“ – dswinotschok (дзвіночок) hieß und mehr noch: Es gab dort ein etwa gleichaltriges Roma-Mädchen namens Jolana mit dem Aljoscha eng befreundet war. Der Zufall will es, dass wir gerade in der Nähe ihrer neuen Gruppe sind, was Frau Nelja auf den Gedanken bringt, Nelja zu uns nach draußen zu holen. Gesagt – getan. Und wie sich die beiden Kinder des Wiedersehens freuen! Sie fallen sich gegenseitig in die Arme, drücken sich, tanzen miteinander und können sich aneinander nicht satt sehen. Die beiden sind überglücklich. Nur schade, dass es schon spät ist und wir zum Mittagessen müssen. Aber wir versprechen morgen früh, so gutes Wetter ist, wieder vorbeizukommen. Ich freue mich sehr für Aljoscha und mache natürlich eine Reihe Erinnerungsfotos. Die Erzieherinnen erzählen mir, dass eine solch enge Beziehung der Kinder untereinander selten ist. Dann ist mir allerdings schleierhaft warum sie in verschiedene Gruppen gekommen sind. Vermutlich ist ihre Freundschaft aber nicht zur Heimleitung durchgedrungen. Als ich Ola später von diesem Erlebnis erzähle erinnert sie mich daran, dass Oleks auf der Packung eines Spielzeugs ein Kind besonders gefallen hat und er es „Ilona“ nannte – so hatten haben wir es zumindest verstanden. In seiner Gruppe gibt es aber kein Mädchen dieses Namens. So hatten wir angenommen es sei eines der Kinder, die bereits adoptiert wurden. Die kleine Jolana sieht dem Kind von damals tatsächlich ähnlich, und das Rätsel ist gelüftet. Wir sind sehr froh, dass uns der Zufall – oder göttliche Fügung? – diese Gelegenheit gab, sonst hätten wir etwas, was unserem Sohn sehr wichtig ist, einfach übersehen und nicht für ihn festhalten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg in die Mittagspause drückt mir unser Hausherr noch eine Kostenübersicht in die Hand und erklärt, dass dies die Ausgaben seinen, die von unsere Spende getätigt wurden. Wenn wir möchten, können wir gerne auch die dazugehörigen Rechnungen einsehen. Außerdem entschuldigt er sich, dass er über 100 UAH keine Quittung hat, da sie dafür Rahmen für die Kinderbilder gekauft haben, die seit neuesten den Eingangbereich schmücken. Ola und ich sind beeindruckt von der Transparenz und freuen uns, dass die Mittel so unmittelbar und komplett dem Wohle der Kinder zugute kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag sind Ola und ich wieder gemeinsam bei Aljoscha. Die Arbeiten im Schlafsaal sind abgeschlossen und wir dürfen dort bereits mit ihm spielen. Ich habe aus Deutschland ein Bilderbuch mit „Bob the Builder“ mitgebracht, in dem es von Werkzeugen nur so wimmelt. Folglich ist Oleks schnell dafür zu begeistern und wir schauen es uns ausgiebig an und benennen alle Gegenstände. Aljoscha ist sehr ausgeglichen und ich weiß gar nicht warum Ola in den vergangenen Tagen solche Probleme mit ihm hatte ;-) Wir toben ein wenig und spielen mit seinen Werkzeugen. In den Gruppenraum zieht es ihn überhaupt nicht. Lediglich gießen möchte er mit der Kaffeekanne aus der Kaffeemaschine, die ich am Morgen als Dankeschön für die Erzieherinnen mitgebracht habe. Gießen darf er nicht, wir bekommen aber zwei Tassen frisch aufgebrühten Kaffee. Ohne dass die Erzieherinnen es sehen – sie wären sicherlich entsetzt – geben wir Aljoscha auf seinen Wunsch hin zwei Teelöffel gesüßten Kaffee, was ihm allen Regeln zum Trotz gut schmeckt. Kaffee, so sagt er, mag er, Tee nicht, Milch auch nicht, dafür aber Säfte und Wasser. Von letzterem können wir uns überzeugen, denn Aljoscha trinkt den Rest aus der Wasserflasche (immerhin rund 0,2 l) die wir mitgebracht hatten. Dabei trinkt er geschickt direkt aus der Flasche, was viele Kinder in seinem Alter noch nicht können. Spaß bereitet ihm dabei das auf- und zuschrauben des Verschlusses.&lt;br /&gt;Später bemerkt er, dass auf der Veranda nebenan Schränke zusammengeschraubt werden. Die Männer arbeiten mit einem Akku-Schrauber und Hämmern. Aljoscha schaut dem längere Zeit auf dem Fensterbank stehend zu. Ich halte ihn und erkläre, was gerade gemacht wird. Ola ist während dieser Zeit außer vor, Männersachen halt.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;PS: Wir haben heute bei einigen Einträgen der vergangenen Tage Bilder hinzugefügt. Scrollen lohnt sich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-9108015117074429372?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/9108015117074429372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=9108015117074429372' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/9108015117074429372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/9108015117074429372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/zyhanotschka-moloda.html' title='Zyhanotschka moloda'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RyBdMa-ROSI/AAAAAAAAAEs/KbZrzC5u5kY/s72-c/20071024Aljoscha%26Jolana.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6854544928151900604</id><published>2007-10-23T23:13:00.000+02:00</published><updated>2007-11-04T00:15:54.774+01:00</updated><title type='text'>Höhere Papierologie</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Heute muss Aljoscha leider ohne Besuch von seinen Eltern auskommen. Ich hole morgens um 9 zusammen mit Wasyl Wasyljewitsch Oleg und Julia vom Zug ab. Wir fahren direkt zum Gericht um das Urteil abzuholen. Glücklicherweise gibt man es uns vorab zur Kontrolle der Korrektheit der Angaben. Es finden sich einige Fehler. So sind einige Daten inkorrekt und von mir und Peter ist mehrmals als Bürger Deutschlands die Rede. Korrektur, erneuter Druck, Vernähen und Abstempeln nimmt eine Stunde in Anspruch, die Anfertigung der 8 notwendigen Kopien weitere 15 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann machen wir uns nach Winohradiw auf, der Hauptstadt des Kreises, in dem Aljoschas Geburtsort liegt. Die Fahrt dauert anderthalb Stunden, obwohl die Straßen besser als erwartet sind. Dort verbringen wir 2½ Stunden bis die Urkunden fertig sind und der Eintrag im Geburtsregister geändert ist (Streichung der biologischen Eltern und Ersetzung durch uns). Aus der ukrainischen Geburtsurkunde ist, im Gegensatz zur Langversion einer polnischen, nicht zu ersehen, dass Oleks adoptiert ist. Da aber in der Urkunde sein Geburtsort Okli Hed (ein 200 Seelen dort direkt an der rumänischen Grenze) prangt, frage ich mich, wann ich zum ersten mal gefragt werde, welcher Teufel mich geritten hat mein Kind in der tiefsten ukrainischen Provinz auf die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend fahren wir in die Gebietshauptstadt Ushhorod (weitere anderthalb Stunden im Dreieck) um die Urkunden überbeglaubigen zu lassen. Wir kamen um 17:30 Uhr dort an und nur Olegs Charme und Überzeugungskraft konnten die Amtsdame bewegen uns überhaupt noch zu empfangen. Um 2 Dokumente und 3 Flaschen Bier reicher kommen wir gegen 19 Uhr wieder in Swaljawa an. Peter trifft eine Stunde später ein und wir beenden den Tag mit einem ausgiebigen Abendessen und unserem Slawutytsch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6854544928151900604?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6854544928151900604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6854544928151900604' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6854544928151900604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6854544928151900604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/11/hhere-papierologie.html' title='Höhere Papierologie'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3591586769563790335</id><published>2007-10-22T23:03:00.000+02:00</published><updated>2007-11-03T23:05:31.793+01:00</updated><title type='text'>Pech</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heute hatten wir Pech, bis auf die Tatsache, dass endlich die Rechtsmittelfrist abläuft. Peter hat in Wien um 3 Minuten den Anschlussflug nach Lwiw nicht erreicht, und der nächste Flug geht erst morgen. Er hat also eine Übernachtung in Wien erhalten, und ich sitze in Swaljawa und mache mir Sorgen ob morgen alles klappen wird, wenn Oleg und Julia wieder kommen um die neue Geburtsurkunde und die Adoptionsurkunde ausstellen zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3591586769563790335?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3591586769563790335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3591586769563790335' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3591586769563790335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3591586769563790335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/pech.html' title='Pech'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-2178874198226974069</id><published>2007-10-21T21:49:00.000+02:00</published><updated>2007-11-03T21:56:15.288+01:00</updated><title type='text'>Fotograph und Ford StreetKa</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Tag 7 der Wartezeit – noch 3 Tage zur Rechtsgültigkeit unserer Adoption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute lasse ich von Oleks Passfotos machen. Für ihn ist das ein großes Abenteuer, da die Kinder nur selten das Kinderheim verlassen, und wenn, dann meistens zur Untersuchung oder Behandlung im Krankenhaus. Die Erzieherinnen haben Aljoscha dementsprechend in Ausgehmontur gekleidet, weißes Hemd, ein neuer blauer Pulli und eine dazu passende Hose. Aljoscha sitzt während der Fahrt auf meinem Schoß, zufrieden und ungewohnt ruhig bis auf die Aufforderung „noch einmal“ als der Fahrer hupt. Die Fotos selbst gelingen so la-la, nicht dass Aljoscha nicht lächeln möchte, nur dass auf einem Passfoto sein Gesicht ernst sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser heutiger Nachmittag verlief, insbesondere im Vergleich zu den vorangegangenen, ausgesprochen ruhig. Gestern hatte ich nichts im Blog geschrieben, da es einerseits nichts Neues zu berichten gab und andererseits Aljoscha sehr unausgeglichen und weinerlich war. Heute, also ist es völlig anders. Anfangs erzählt er noch von seinem Ausflug zum Fotographen, danach entdeckt er ein Bügeleisen auf der Fensterbank. Als er damit spielen will, erteile ich ihm deutlich, sehr deutlich das Verbot diesen Gegenstand je zu berühren. Während der ganzen Zeit hält er sich daran. Dann gebe ich ihm ein Geschenk, ein Model von einem Ford StreetKa. Es ist ziemlich detailgetreu, seine Türen lassen sich öffnen, es hat ein Lenkrad und sogar ein Radio. Letzteres gefällt Oleks besonders. Er sagt auf Polnisch „Tam piriwnica (eigentlich kierownica, er hat dieses Wort erst neu gelernt), i tam radio“ – Da ist ein Lenkrad und dort ein Radio. Außerdem entdeckt er selbständig den Spann-Mechanismus, mit dem das Auto aus eigenem Antrieb fährt, nachdem man es nach hinten geschoben und damit aufgezogen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als das erste Interesse für den Ford abflaut, zeige ich Oleks ein Spiel, das ich mir ausgedacht habe. Er muss durch Tasten Gegenstände erraten, die ich unter meinem Pulli verstecke. Ich verstecke seinen Hammer, den er ohne Schwierigkeiten erkennt. Allerdings sind ihm die Regeln des Spiels noch nicht ganz klar, denn er verlangt als nächstes „und jetzt die  Bohrmaschine“. Er erkennt danach noch eine Schraube, seine Säge, Bohrmaschine und einen Schraubenschlüssel. Als Oleks abgelenkt ist, hole ich einen Kugelschreiber aus meiner Handtasche. Anfangs ist er konsterniert, er hatte wohl ein weiteres Werkzeug erwartet. Als es aber beim Befühlen „klick“ macht kommt er auch darauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt war Aljoscha heute sehr zutraulich. Bei ihm scheint zudem ein Rückenkratz-Mem der Gehrke Familie aktiv zu sein. Zum Ende unserer Zeit will Aljoscha in die Gruppe zurück. Ich packe die Spielsachen ein, komme aber noch nicht dazu meinen Mantel anzuziehen als Aljoscha zurück stürmt „Mama, ich will Dir noch ins Ohr blasen“. Das gegenseitige Ohrblasen wird wohl die traditionelle Verabschiedungszeremonie in unserer Familie werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-2178874198226974069?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/2178874198226974069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=2178874198226974069' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2178874198226974069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2178874198226974069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/fotograph-und-ford-streetka.html' title='Fotograph und Ford StreetKa'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6770385042111923049</id><published>2007-10-19T21:04:00.000+02:00</published><updated>2007-10-27T11:05:47.667+02:00</updated><title type='text'>Regen ist langweilig</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Tag 7 der Wartezeit – noch 3 Tage zur Rechtsgültigkeit unserer Adoption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten Mal seit langem regnet es den ganzen Tag. Infolgedessen muss ich heute einen Notkauf tätigen, da meine alten nicht mehr ganz wasserdicht sind. In der Mittagspause ziehe ich los. Nur scheinen die Frauen in diesem Land nur Stiefel mit meterhohen Absätzen zu tragen. Flache Schuhe gibt es nur in Männer- oder Kindergrößen. Ich klappere 4 Stände mit Schuhen im „Kurortnyj uniwermag“ drei weitere im „Prestige“ und noch gesonderten Schuhladen haben. Schon bin ich bereit mir ein Schreckgespenst zuzulegen – Gespenst nicht nur wegen der Stilettos, sondern auch wegen des Aussehens. Die Damen hier lieben nämlich Schuhwerk mit einer Vielzahl bunter Accessoires, Klammern, Fransen und ähnlichem. Aber was soll’s, lieber ein trockener Schrecken als nasse Füße. Aber wenigstens, will ich dafür nicht viel ausgeben. Ich gehe also auf den Bazar, wo ich einfarbig schwarze Stiefel finde, ohne allzu viele Verzierungen, natürlich nur aus Kunstleder, dafür aber für schlappe 95 UAH (13 €).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vormittag mit Aljoscha verläuft ohne besondere Ereignisse. Er spielt mit seinem Werkzeug und Autos. Dabei benutzt er schon die polnischen Worte für groß und klein, anstatt der ukrainischen. Überhaupt versuche ich mittlerweile weitestgehend auf Polnisch mit ihm zu reden (bis auf Worte wie „Vorsichtig!“ – obereschno [обережно]). Wenn Oleks mich nicht versteht, sage ich es auf Ukrainisch, aber nur um es gleich danach auf Polnisch zu wiederholen. Und wenn er etwas sagt, wiederhole ich das gleiche auf Polnisch, bevor ich seine Bitte erfülle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es auch am Nachmittag regnet, verbringe ich die ganzen zweieinhalb Stunden mit Oleks im Schlafsaal, oder vorwiegend dort. Denn Aljoscha möchte natürlich wieder zu den Kindern. Dabei ist das heute eigentlich unproblematisch, da sie da gerade freies Spiel haben, wenn ihn nur die Erzieherinnen mit einem Sonderstatus belegten. Sie sind der Meinung, dass Aljoscha besondere Rechte hat, weil er adoptiert wird. So geben sie um alle Spielsache, die er gerade will, und lassen ihn sogar anderen Kindern Spielsachen wegnehmen. Das widerspricht meiner Auffassung, dass er, wenn er im Gruppenraum ist sich den Regeln der Gruppe unterordnen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So standen gegen Ende unserer Zeit schon zwei Autos und eine Reihe weiterer Spielsachen im Schlafsaal. Und Aljoscha möchte ein weiteres Spielzeug des Typs „blinkt und klingt“. Bei mir hätte er es nicht bekommen, da ich weiß, dass es ihm nur um das Haben, nicht aber um das Spiel geht. Die Erzieherin ist aber, verflixt noch mal, anderer Meinung und gibt es ihm. Ich möchte, dass er dafür wenigsten andere Spielsachen zurücklegt, was er damit quittiert, sich auf den Boden zu schmeißen. Glücklicherweise beginnt da schon die Abendessenszeit.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich erinnere mich, das ein Freundin, die ebenfalls adoptiert hat, mit erzählt hat, dass ihr Sohn anfangs ebenfalls große Schwierigkeiten hatte kreative und konzentriert zu spielen. Erst nach einiger Zeit und Konsequenz der Eltern („Wir spielen immer nur mit einem Spielzeug“) hat sich dies gebessert. Aljoscha hat ein ähnliches Problem. Eigentlich spielt er nur mit seinem Werkzeug über längere Zeit. Bei anderen Dinge geht es ihm vorwiegend um das besitzen, weshalb auch nichts von dem, was um ihn herum liegt, aufgeräumt werden soll.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6770385042111923049?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6770385042111923049/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6770385042111923049' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6770385042111923049'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6770385042111923049'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/regen-ist-langweilig.html' title='Regen ist langweilig'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-7916622600500681940</id><published>2007-10-18T21:03:00.000+02:00</published><updated>2007-10-27T11:04:24.778+02:00</updated><title type='text'>Petrificus Totalus!</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Tag 6 der Wartezeit – noch 4 Tage zur Rechtsgültigkeit unserer Adoption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht man mit einem Kind, das trotz wiederholter Ermahnungen, das Ventil eines Heizkörpers öffnet und schmutzig-schwarzes Wasser auf den Boden fließen lässt? – Gottseidank hat Mama gute Reflexe und der Boden ist aus Linoleum. Ich wünsche mir ihn diesem Moment über Zauberkräfte zu verfügen und auf Oleks „Petrificus totalus“, den Erstarrungszauber aus Harry Potter, werfen zu können. Umso mehr als mein Kind dann auch noch seine Hände in dieser schwarzen Brühe waschen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Schlamassel beseitigt ist, verbringen wir die Zeit etwas ruhiger mit dem Werkzeug, Autos und „Tippu Tappu“ hören. Ab und an läuft Aljoscha zum Heizkörper, zeigt auf das Ventil und sagt „Da nicht“. Bedeutet das, dass mein Sohn alles erst einmal machen wird, bevor er ein Verbot zur Kenntnis nimmt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber um zur Chronologie zurückzukehren: Morgens fahre ich mit dem Direktor des Kinderheims nach Mukatschewo um das Linoleum zu kaufen. Gut, dass ich mitgekommen bin. So konnte ich ein Auge darauf haben, dass nicht nur die Qualität gut ist, sondern dass der Boden auch farblich und in der Schattierung zu dem Raum passt. Die Erzieherinnen freuen sich sehr über den neuen Boden und erzählen mir, dass auch der Boden und der Fernseher im Gruppenraum von solchen Spenden stammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins Kinderheim gehe ich heute erst nachmittags. Auf dem Weg dahin erfahre ich von Herrn Wasyl, dass Aljoscha ihn nach mir gefragt hat. Er erzählte ihm, dass Mama Linoleum kaufen gefahren ist, und Aljoscha ist es zufrieden. Als dann aber das Auto mit dem Linoleum kommt, ich aber zuvor in der Stadt ausgestiegen bin, ist seine erste Frage „Und wo ist Mama?“ Im Gruppenraum erzählt mir Frau Ljuda gleich, dass Aljoscha so große Sehnsucht nach mir hat, dass er sich sogar dazu bewegen ließ, mit geführten Hand,  ein Bild von Mama malen. Und sobald er wieder angezogen ist (die Kinder sitzen IMMER auf dem Töpfchen, wenn wir kommen), wirft er sich mir in die Arme und küsst mich zum ersten Mal aus eigenem Antrieb auf die Wange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf unserem Spaziergang begegnen wir unseren Bekannten aus den USA und Israel. Letztere haben innerhalb von drei Tagen nach der Rechtsgültigkeit alle fehlenden Dokumente, warten aber noch auf den Pass. Sie hoffen, am Dienstagmorgen nach Kyjiw reisen zu können. Ihnen ist nicht klar, warum sie so lange auf den Pass warten müssen, weil das ganze weitgehend ohne ihr Wissen und gleichsam hinter ihren Rücken stattfindet. Langsam beginne auch ich mich zu sorgen, dass wir werden länger warten müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowohl die Stunde an der frischen Luft, wie auch die Zeit nachher im Schlafsaal verläuft angenehm unaufgeregt und ich erlebe unseren Sohn wieder von seiner ruhigeren Seite. Bei unserem rituellen Ohrenblasen zum Abschied hält er mir zunächst seine Ohren hin, um mich dann aber zu umarmen und zu schmusen. Danach setzt sich Aljoscha zu den Kindern, die einen Tierfilm im Fernsehen ansehen, was er laut seinen Erzieherinnen sehr gerne tut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-7916622600500681940?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/7916622600500681940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=7916622600500681940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7916622600500681940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7916622600500681940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/petrificus-totalus.html' title='Petrificus Totalus!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-302991683308491938</id><published>2007-10-17T21:20:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:38.264+01:00</updated><title type='text'>Mama ist klug</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Tag 5 der Wartezeit – noch 5 Tage zur Rechtsgültigkeit unserer Adoption. Halbzeit !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verglichen mit dem Vortag verläuft der heutige Tag eher ruhig. Nach Mukatschewo fahren wir nicht, da das bereitstehende Auto für den Transport zu klein ist. Morgen ein neuer Anlauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum, dass ich das Zimmer betrete bitte mich Aljoscha „Ich möchte Musik“. Geschlagene 15 Minute sitzt er auf meinem Schoß, während wir uns den finnischen Hit von gestern anhören, ein Kopfhörer in Aljoschas, einer in meinem Ohr. Aljoscha prüft, ob auf meiner Seite das gleiche zu hören ist, wie bei ihm und übt weiter die Lautstärkeregelung (er versteht schon „leiser“ und „lauter“ auf Polnisch) sowie Play und Stop. Das Wechseln der Lieder beherrscht er noch nicht. Dafür erzählt er mir aber, dass die Frau im Lied „tippu tappu“ singt, und der Mann „tututut“. Danach bringt eine Erzieherin Aljoscha einen der Joghurts die ich für die Gruppe gekauft habe. Er aber hält es für richtig mit mir zu teilen und so füttert er mich, einen Löffel für Mama, einen für Mama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Ende unserer Zeit bringt mir eine Erzieherin einen Kaffee. Aljoscha mag den Geruch, was mich nicht wundert, schließlich hat er mir als Kind auch gefallen (der Geruch, meine ich). Er möchte auch kosten, also gebe ich ihm einen Teelöffel voll damit er sich davon überzeugen kann, das Kaffee bitter schmeckt und nichts Gutes für Kinder ist. Aber weit gefehlt unser Sohn mag (leicht gesüßten) Kaffee. Ich gebe ihm noch zwei Löffel voll, dann einen kleinen Schluck. Dann reicht es aber, es ist schließlich mein Kaffee J.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mittagspause werde ich schwach und kaufe Aljoscha entgegen meinen Vorsätzen noch ein paar Spielzeuge, einen Lastwagen, bei dem man die Ladung herausnehmen kann und eine Tafel, auf der man mit einem Griffel mit Druck malen und das Gemalte wieder auslöschen kann. Dazu gibt es noch ein paar Stempel in Form von Kreis, Herz und Dreieck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag möchte Oleks gleich wieder Musik hören, ich kann ihn aber für einen Spaziergang gewinnen – wer hätte gedacht, dass ich mich einmal für das spazieren gehen begeistern könnte. Draußen interessieren ihn Bauarbeiter, die auf Leitern stehend die renovierten Räume malen. Ich diene ihm also in der Folgezeit als Podest, damit er den Arbeiten zusehen kann. Nach einer halben Stunde hat Aljoscha genug und möchte zurück und Musik hören, was wir auch tun. Etwas später entdeckt er die Maltafel und wunder sich zunächst, dass man diesen „Kugelschreiber“ nicht zerlegen kann und dass er auch auf der Haut keine Spuren hinterlässt. Das Malen gelingt ihm nur mit Abstrichen, vorwiegend Kreise und Gekrakel. Deshalb soll Mama malen. „Mama, mal einen Hammer. – Mama, mal eine Bohrmaschine. – Und jetzt einen Bohrer.“ Nach dieser Malstunde kann Mama nicht nur die besagten Hammer und Bohrmaschine malen, sondern auch eine Säge, Schraubenzieher, Schrauben, verschiedene Schraubenschlüssel, kleine und große Autos. Da sieht man wie Kinder unseren Horizont erweitern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125202523801078818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBginkZTCI/AAAAAAAAAEA/ESLDP7W-e9U/s400/20071022Oleksdraussen.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Bei unserem Spiel fällt mir erneut auf, dass unser Sohn sich noch schwer tut Formen zu erkennen und richtig zuzuordnen. Die erwähnten Stempel der Maltafel gehören in entsprechende Fächer auf der Umrandung. Oleks gelingt es ohne Hilfe nicht, den richtigen Stempel richtig herum in das richtige Fach zurückzulegen. Vor einigen Tagen hatte er Schwierigkeiten mit einer Kugel, an deren Oberfläche verschiede Öffnungen für Würfel, Dreiecke, Trapeze usw. waren. Offensichtlich ist sein Problem die Assoziation einer zweidimensionalen Fläche mit einem dreidimensionalen Gegenstand. Peter hat zu Hause von seinen Kindern bereit einen solches Spiel „geerbt“. Damit werden wir dann üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Ende unserer Zeit spielt Aljoscha mit seinem neuen Auto. Er möchte es unbedingt in der Gruppe zeigen, also gebe ich schließlich nach. Die Erzieherinnen fragen ihn, von wem er das Auto hat. Aljoscha antwortet „Mama hat es mir gekauft.“ Und fügt nach einer Weile hinzu „Mama ist klug.“ Na, jetzt weiß ich zumindest, dass mein Kind nicht glaubt, dass er eine Idiotin als Mutter abbekommen hat J&lt;br /&gt;Ganz zum Schluss hat Oleks noch die Gelegenheit zuzusehen, wie im Schlafsaal die Heizkörper entlüftet werden. Keine Frage, dass ihn diese Tätigkeit fasziniert, wie mit einem Schraubenzieher eine Schraube gelöst wird, wie die Luft herauszischt und zum Abschluss das Wasser kommt. Aljoscha schaut sich dies einige Male aufmerksam an und teil mir dann mit „Da ist Wasser drin.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-302991683308491938?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/302991683308491938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=302991683308491938' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/302991683308491938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/302991683308491938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/mama-ist-klug.html' title='Mama ist klug'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBginkZTCI/AAAAAAAAAEA/ESLDP7W-e9U/s72-c/20071022Oleksdraussen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-2012345430442375093</id><published>2007-10-16T21:13:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:38.595+01:00</updated><title type='text'>Ievan Polkka oder Es lebe Finnland</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Tag 4 der Wartezeit – noch 6 Tage zur Rechtsgültigkeit unserer Adoption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vormittag verläuft im Gruuunde genommen normal. Bei meinem Eintreffen erfahre ich, dass ich mit Aljoscha am Nachmittag für 30-40 Minute nach draußen gehen darf, sofern sich das Wetter hält. Nach der Begrüßung stürmt Oleks zum Spielzeugregal. Ich lasse ihn wissen, dass er sich jetzt ein paar Spielsachen mitnehmen darf, dass es sich damit dann aber hat. Natürlich weiß ich, dass ein Vierjähriger sein Spiel nicht auf Stunden hinaus plant, sehe aber keine andere Option. Zuhause muss er auch lernen, dass man nicht mit allem spielen darf, oder eher umgekehrt, dass die meisten Sachen nicht zum Spielen sind. Wir nehmen also eine Reihe Autos und ein paar andere Spielsachen mit in den Schlafsaal und schließen die Tür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBfqXkZTBI/AAAAAAAAAD4/ODqG9ahxvow/s1600-h/20071016StrasznyOleks.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125201557433437202" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBfqXkZTBI/AAAAAAAAAD4/ODqG9ahxvow/s400/20071016StrasznyOleks.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aljoscha ist heute ganz von dem Schraubenzieher eingenommen, bei dem man die Einsätze wechseln kann. Danach schauen wir unser Familienalbum an und malen das nächste Quadrat unseres Paparückkehrkalenders aus und spielen mit den Autos. Nach weiteren 10 Minuten versucht Oleks zur Gruppe zu gehen, wovon ich ihn abhalte. Er ist ungehalten, interessiert sich aber bald für meine schwarzen Handschuhe. Besonders gefällt ihm, wenn ich sie anziehe und ihn dann als die „furrrrchtbare Mama“ durch den Raum jage. Seit Peters Abreise hat er heute zum ersten mal Lust auf wilde Spiele, einschließlich Hüpfen, Purzelbäumen etc – also die Dinge, die üblicherweise Papa mit ihm macht. Nur Hoppe-hoppe-Reiter will er nicht, denn „Mama ist klein“ und „Tata groß“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleks möchte noch zwei weitere Male in den Gruppenraum, doch lässt sich verhältnismäßig leicht davon abbringen. Zum Ende unserer Zeit hin schlägt er vor, dass wir die Rollen tauschen, ich sei jetzt Aljoscha und er Mama. Ich spiele die Rolle und verlange wie er so oft nach dem Kugelschreiber „Chotschu rutschku“. Das macht ihm Spaß und er bringt meine Handtasche, damit ich ihn mir nehmen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz zum Schluss gibt es Ärger. Oleks will wieder ein neues Spielzeug holen, und dieses mal gelingt es ihm mir durch die Arme zu schlüpfen. Er will aus dem Gruppenraum gar nicht mehr zu mir zurück, also lasse ich ihn wissen, dass ich im Schlafsaal bleibe und die Sachen aufräume. Natürlich kommt er kurz danach an die Tür und will, dass ich zu ihm komme. Ich bleibe hart und dummerweise mischt sich in diesem Moment eine der Erzieherinnen ein und sagt ihm: „Wenn Du nicht auf Mama hörst, wird sie Dich nicht mehr lieb haben.“ Da geht mir doch der Hut hoch! Wie kann man einem gerade erst adoptierten Kind so etwas sagen, einem Kind, dem glaubt, dass Mama es tatsächtlich einmal nicht mehr lieb hat, wenn es sich schlecht benimmt. Aljoschas gute Laune ist wie weggeblasen, und er lässt sich von mir nicht anfassen. Erst nachdem ich ihm wiederholt sage, dass ich ihn immer lieb haben werde, fasst er wieder Vertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Erzieherin lasse ich es dieses mal durchgehen, doch wenn derartiges wiederholt, werde ich dagegen einschreiten, selbst wenn es mir nicht leicht fällt, dies auf Ukrainisch zu tun. Überhaupt reagieren manche Erzieherinnen komisch auf Erziehungsmethoden, die darauf beruhen das Kind festzuhalten und ruhig mit ihm zu reden, selbst wenn es dabei strampelt und um sich tritt. Die Stimme zu erheben hilft bei Aljoscha wenig, da er dagegen schon ein dickes Fell entwickelt hat, es sei denn ich würde ihn richtiggehend anschreien. Aber wenn ich dass bereits bei kleinen Zuwiderhandlungen tue, was bleibt mir dann, wenn das nicht hilft? Ein Klapps auf den Po? Das möchte ich unbedingt vermeiden bzw. für lebensgefährliche Situation aufsparen. Ich erinnere mich, dass die Wirkung eines solchen Klapses vielmehr Wut auf die Eltern als Einsicht in das eigene Fehlverhalten war. Und wie soll ich Aljoscha beibringen, dass er nicht an mir reißen, mich nicht kratzen, kneifen, beißen oder schlagen soll, wenn ich selbst auf körperliche Züchtigung zurückgreife?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags dürfen wir endlich wieder nach draußen gehen, wenn auch nur für 40 Minuten. Einfach ist das aber auch nicht, weil bei dem Guten Wetter viele Kinder im Garten sind, und Aljoscha noch keinen Kontakt mit ihnen haben darf. Zudem spielt bei den Bauarbeitern ein Radio, zu dem er unbedingt möchte, was aber nicht möglich ist (also wieder ein Problem). Da kommt mir die Idee mit meinem MP3 Player, auf dem ich ein paar Musikstücke haben, die Aljoscha sehr gefallen – unter anderem das in der Überschrift genannte finnische Lied.. Noch später im Saal hört er sie sich an und lernt gleich, wie man die Kopfhörer an- und ausstöpselt und wie man die Lautstärke verändert. In dieser Zeit ruft Peter an und ich gebe auch Aljoscha das Handy. Er hört zu, spricht aber nicht. Vermutlich ist es für ihn noch zu abstrakt einen Menschen zu hören, ihn aber nicht sehen zu können. Leider hat Skype (über das Peter für 0,15 €/min anruft) Probleme und wir müssen das Gespräch abbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund von erneuten Versuchen ins andere Zimmer zu gehen, verläuft unsere gemeinsame Zeit nicht völlig konfliktfrei. Einmal beißt mich Oleks sogar in die Hand, womit er sich eine weitere Predigt einhandelt und ihm sehr schnell klar wird, dass er etwas Böses getan hat. Ansonsten aber spielen wir mit den Werkzeugen und ausgesuchten Spielzeugen aus dem Gruppenraum, so dass wir den Tag in freundlicher Atmosphäre und mit einem extra Ohrenblasen von Papa beenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen werden wir uns vermutlich erst am Nachmittag treffen, da ich morgens mit dem Direktor nach Mukatschewo fahre um für den Schlafsaal von Aljoschas Gruppe einen neuen Linoleumboden zu kaufen. Außer der obligatorisch-freiwilligen Spende für das Kinderheim wollten wir noch etwas nur für die Gruppe tun, und die Erzieherinnen uns dies vorgeschlagen. Der derzeitige Boden ist 27 Jahre alt und tatsächlich in fatalem Zustand, für den Austausch, aber, sind keine Mittel vorgesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam geht mir die ganze Situation auf die Nerven, denn normalerweise, d.h. zuhause kann sich ein Kind alle Spielzeuge nehmen, die es möchte. Außerdem, wann verbringt ein gesundes Kind täglich 4 Stunden, davon 2,5 Stunden am Stück ausschließlich mit den Eltern, ohne dass diese kurz den Raum verlassen um einen Tee zu kochen oder etwas anderes zu holen. Ich sehne mich danach nach Deutschland zurückzukehren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-2012345430442375093?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/2012345430442375093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=2012345430442375093' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2012345430442375093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2012345430442375093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/ievan-polkka-oder-es-lebe-finnland.html' title='Ievan Polkka oder Es lebe Finnland'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBfqXkZTBI/AAAAAAAAAD4/ODqG9ahxvow/s72-c/20071016StrasznyOleks.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-2785416435729142355</id><published>2007-10-15T21:11:00.000+02:00</published><updated>2007-10-25T11:13:00.758+02:00</updated><title type='text'>Noch ein schwieriger Tag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Heute wiederholt sich das Szenario von gestern. Vormittags haben die Kinder freies Spiel. Da sind Aljoschas Einfälle in den Gruppenraum noch zu tolerieren. Am Nachmittag aber schaffen sie Probleme. Dann haben die Kinder „Beschäftigungen“ – sanjattja (заняття) wie Malen oder Märchen hören, und Aljoscha bringt alle durcheinander, wenn er ins Zimmer stürmt. Zudem weiß er wieder nicht, was er eigentlich will, und zwar in dem Maße, dass er sagt „Ich will“, aber den Gegenstand seines Wunsches nicht benennen kann. Er nimmt sich ein Spielzeug vom Regal, rennt zurück in den Schlafsaal, stellt ihn auf den Boden, spielt kurz damit, aber nur, um nach zwei, drei Minuten in den Gruppenraum zurückzulaufen und das nächste anzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem zehnten Mal bin ich mit meiner Geduld am Ende. Im Zimmer stehen bereits zwei kleine Autos, ein Bus, ein Lastwagen, ein hölzerner Wagen, ein BobbyCar, zwei Hündchen zum Ziehen, eine Spieluhr und natürlich die Spielsachen, die ich mitgebracht habe. Als Aljoscha auf ein weiteres, beliebiges Spielzeug zeigt, sage ich ihm deutlich „NEIN“. Die Erzieherinnen unterstützen mich und ermahnen ihn auf seine Mama zu hören. Und, oh Wunder, Oleks kehrt zerknirscht in den Schafsaal zurück. Er weint nicht, ist aber traurig, so traurig wie er war, als er vor einigen Tagen einen Spielzeughammer zerbrochen hatte. Ich sage ihm, dass ich verstehe, dass er sich ärgert, aber dass für heute die Spielsachen reichen. Es ist nicht klar, ob er dies verstanden hat, aber er lässt sich von mir drücken und streicheln. Letztendlich spielt er mit den Sachen, die er hat, lutscht allerdings von Zeit zu Zeit an seinen Daumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten 20 Minuten verlaufen normal – Aljoscha entdeckt den Plastikschraubenzieher, den ich über Mittag gekauft habe und übt sich damit ihm Anziehen und Lösen von Schrauben. Er sitzt dabei auf meinem Schoß, und ich habe die Hoffnung, das sich zum Besseren wendet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-2785416435729142355?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/2785416435729142355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=2785416435729142355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2785416435729142355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2785416435729142355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/noch-ein-schwieriger-tag.html' title='Noch ein schwieriger Tag'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3043541312621255537</id><published>2007-10-14T20:17:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:38.753+01:00</updated><title type='text'>Ein eigenartiger Tag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Tag 2 der Wartezeit – noch 8 Tage zur Rechtsgültigkeit unserer Adoption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vormittag verläuft ruhig. Aljoscha spielt mit seinem Werkzeug und der Taschenlampe. Einmal bittet er mich sogar das gestrige Märchen weiter zu lesen. Wir spielen auch ein bisschen verrückt. Der Behemot ist für Papa reserviert, aber ich bin die furrrrrchtbare Mama, vor der Aljoscha wegrennen muss. Auch wiederholen wir, dass wir bald nach Hause fahren bzw. fliegen werden und ergänzen die Zeichnung des Zuges um die Figuren von Mama, Papa und Aljoscha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBhIXkZTDI/AAAAAAAAAEI/Oq42_OxdzNg/s1600-h/20071022OleksBobbyCar.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125203172341140530" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBhIXkZTDI/AAAAAAAAAEI/Oq42_OxdzNg/s400/20071022OleksBobbyCar.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Nachmittag aber verläuft eigenartig. Nach der ersten Stunde verlangt Oleks nach Spielsachen aus dem Gruppenraum. Aber nichts gefällt ihm. Dann will er etwas essen, dann wieder trinken, dann zu den anderen Kindern, und wieder zurück zu Mama. Er weiß selbst nicht, was er will, und zieht sich in sich zurück mit den Daumen im Mund. In der Zwischenzeit rede ich mit Frau Ljuda, die mir erzählt, dass Oleks heute fast nichts gegessen hat. Den Erzieherinnen her er gesagt, Mama habe ihm eine Banane gegeben. Ja, aber das war vor 3 Tagen, und auch dann hat er sie nur geschält, aber nicht gegessen. Ich lasse sie folglich wissen, dass Aljoscha von mir außer ab und zu einem Stück Schokolade nichts bekommt, weil er in der Gruppe essen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Papas Anruf begeistert ihn nur kurz. Frau Luba bringt ihm ein Bobbycar, was ihn etwas 20 Minuten beschäftigt, aber wieder will er in die Gruppe. Also lassen wir ihn zurück und ich unterhalte mich mit Frau Frau Ljuda und Frau Mirika, die zwischenzeitlich zu ihr gestoßen ist. Ich übe bei der Gelegenheit mein Ukrainisch und erzähle ihnen etwas von dem Adoptionsprozess, der ihnen zuvor schleierhaft war. Sie lassen mich zudem wissen, das Aljoschas guter Kontakt zu seinem Vater („Zwei Männer halt“) durchaus nicht die Regel sei. Aljoscha ruft ein paar Mal „Schau Mama“, aber nimmt ansonsten kaum von mir Notiz. Auf Frau Marikas Frage, wo Papa sei, antwortet er „Tata ist in Deutschland“. Wir kommen also gemeinsam zum Schluss, das Aljoscha sich vor den anderen seiner Mama rühmen möchte, er andererseits aber durch Peters Abwesenheit verunsichert ist. Schließlich gibt es in seiner Welt keine Sicherheit, dass Papa zurückkehren wird. Vielleicht sorgt er sich, dass Mama auch wegfährt, wenn schon Papa verschwunden ist. Gut dass Peter bald zurückkommt. Bis dahin wiederhole ich, dass Papa in Deutschland ist und dass wir bald alle drei gemeinsam dorthin fahren. Gestern habe ich zehn große Rechtecke auf eine Blatt Papier gemalt, von dem wir täglich eines ausmalen. Aljoscha weiß, dass an dem Tag zurückkommt, an dem alle rot sein werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gruppenraum stelle ich natürliche eine Attraktion für die anderen Kinder dar. Hanna „schenkt“ mir ein Hündchen und Maksim (der, der nach Aljoschas Meinung dem Wolf im bei Rotkäppchen ähnlich sieht J) versucht mir auf den Schoß zu klettern. Nach einer weiteren Aktion des Typs „Hanna, schau mal“ fragte ich Oleks gestern, ob er Hanna mag. Seine Antwort: „Hanna mag ich nicht, ich mag Iwan“. Neugierig stelle ich ihn heute dieselbe Frage, worauf er, wie ich erwartet habe, antwortet, dass er Hanna mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Gelegenheit mache ich auch ein paar Fotos von der ganzen Gruppe und den Erzieherinnen. Wir wollen aus diesen Aufnahmen später ein Album für Aljoscha über seine Zeit im Heim zusammenstellen. Im Ganzen sind es sechs Frauen, die in Schichten zu zweit oder zu dritt arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3043541312621255537?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3043541312621255537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3043541312621255537' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3043541312621255537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3043541312621255537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/ein-eigenartiger-tag.html' title='Ein eigenartiger Tag'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBhIXkZTDI/AAAAAAAAAEI/Oq42_OxdzNg/s72-c/20071022OleksBobbyCar.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-8535746214774197492</id><published>2007-10-13T21:58:00.000+02:00</published><updated>2007-10-25T11:11:10.654+02:00</updated><title type='text'>Dem Ende entgegen - hoffentlich</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;em&gt;Die Berichte dieses und der nächsten Tage beruhen auf Olas Aufzeichnungen in Polnisch, die von Peter zusammenfassend ins Deutsche übertragen werden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter fährt um 10 Uhr nach Lemberg und ich mache mich auf zu Aljoscha. Zum zweiten Mal werde ich allein mit ihm sein und mache mir etwas Sorgen. Wie wird es, wenn Papa nicht da ist? Natürlich lauten seine ersten Worte: „Mama! Mama! A Tata de?“ – Und wo bleibt Papa? Ich versuche ihm zu erklären, dass Papa nach Deutschland gefahren ist, aber bald zurückkommt. Und dann fahren Papa, Mama und Aljoscha gemeinsam nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vormittag verläuft ruhig. Um Aljoschas Interesse von Lichtschaltern und Heizkörpern abzulenken bringe ich ihm unsere Taschenlappe mit. Und richtig, er verbringt eine halbe Stunde damit unterschiedlichste Dinge an- bzw. auszuleuchten. Leider entdeckt er nach einiger Zeit, dass Mama lustig reagiert, wenn man ihr direkt in die Augen leuchtet. Peters Anruf unterbricht das Spiel. Aljoscha möchte auch das Telefon, versteht aber noch nicht, dass man nicht nur hören, sondern auch hineinsprechen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute nimmt sich Oleks zum ersten Mal aus eigenem Antrieb unser Fotoalbum und schaut es sich längere Zeit an. Neben Mama, Tata und maschyna ist heute auch Babusja (ukrainisch für Oma) – in den engeren Kreis seiner Familie aufgenommen. Alle anderen kennt er mit Namen, doch bleiben sie in der Rolle der Anverwandten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Mittag gehe ich wie üblich essen und begebe mich danach auf Nachttopf Shopping Tour. Ein passendes Model findet sich im Kaufhaus „Kurort“. Es ist grün und kommt aus – Polen. Nachmittags fragt Aljoscha nicht mehr nach Tata, sondern stellt fest „Tata ist in Deutschland“. Ich bestätige dies natürlich und wiederhole, dass Papa bald zurückkommen wird, und dann reisen wir alle drei mit dem Zug und dem Flugzeug nach Hause. Ich bin nicht sicher wie viel von dem ich sage bei ihm ankommt. Das etwas hängen bleibt, zeigt sich aber, als ich wenig später einen Zug male. Aljoscha erkennt ihn und sagt, dass er darin mit Mama und Papa fahren wird, und das obwohl er wahrscheinlich noch nie einen richtigen Zug gesehen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten Mal gelingt es Oleks sich etwas länger auf ein Märchen zu konzentrieren, das ich ihm in meinem gebrochen Ukrainisch vorlese. Er antwortet auf meine Fragen und singt sogar ein Lied, das, wie ich glaube, mit der Geschichte zu tun hat. Nach der Hälfte verliert er das Interesse, wir werden später weiter lesen. Danach liegt Aljoscha geschlagene 10 Minute mit untergeschlagenen Armen auf dem Bauch und lässt sich von mir den Rücken streicheln. Ich singe ihm dabei ein schwedisches Kinderlied, das ihm so gut gefällt, dass er eine Zugabe verlangt. Die Zeit stiller Nähe tut uns beiden sehr gut, dann allerdings ist wieder die Taschenlampe dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst gegen Ende unserer Zeit entdeckt Oleks die bunten Plastikklötze, die ich zusammen mit dem Töpfchen gekauft hatte. Er weiß allerdings nicht viel anderes damit anzufangen, als die Türme, die ich baue umzuwerfen. Da müssen wir wohl noch etwas Entwicklungs&amp;shy;arbeit leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des ganzen Tages nimmt sich Oleks immer wieder ein Spieltelefon, mit dem er Anrufe simuliert. Auf meine Frage hin, wen er anrufe, antwortet er „Mama“. Und wenn ich ihn frage, wo Mama sei, zeigt er auf mich. Von dem, was er am Telefon sagt, verstehe ich leider fast nichts. Ich vermute aber, dass er damit Erlebtes verarbeitet. So schnappe ich beispielsweise folgenden Gesprächsfetzen auf: „Hallo, hallo? Nein, ich habe kein zuhause.“ Und kurz darauf: „Ich fahre nach Hause“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends laden mich unsere Wirtsleute zum Abendessen ein, damit ich nicht so allein bin. Sie erkundigen sich, ob Peter gut angekommen sei, was ich bestätigen kann, da er sich verabredungsgemäß von jeder Etappe der Reise gemeldet hat. Ich beneide ihn nicht, denn außer seinem Job muss er um seine Kinder kümmern und eine Liste mit 17 verschieden Aufgaben abarbeiten, die ich ihm mitgegeben habe.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-8535746214774197492?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/8535746214774197492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=8535746214774197492' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8535746214774197492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8535746214774197492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/die-berichte-dieses-und-der-nchsten.html' title='Dem Ende entgegen - hoffentlich'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-8673285887266326184</id><published>2007-10-13T20:43:00.000+02:00</published><updated>2007-10-17T00:46:50.294+02:00</updated><title type='text'>Durch die Karpaten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Für mich heißt es heute Frau und Kind zu verlassen und in die Arbeitswelt zu ziehen. Lemberg, von wo ich fliegen werde, hat wie so viele Städte in dieser Region mindestens vier Namen: Das deutsche Lemberg, das polnische Lwów, das russische Львов und das ukrainische Л’вів. Unser Weg führt uns durch die Karpaten, deren Schönheit mir erst jetzt ganz bewusst wird. Man stelle sich die schroffen Hänge des Schwarzwalds mit Mischwald vor. Dazu die herbstlichen Farben und eine strahlende Sonne. Auf dem Pass allerdings ereilt und ein leichter Schneeschauer. Danach führt der Weg durch eine weite, wenig interessante Ebene. Die Straßenverhältnisse sind gut bis sehr gut, das die Trasse als Europastrasse ausgewiesen und entsprechend modernisiert wurde. Wir kommen gut voran. Lediglich in Lemberg selbst müssen wir ein paar Mal fragen, bis wir den Flughafen finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gebäude der Abfertigungshalle sieht aus wie ein großer Moskauer U-Bahnhof im Zuckerbäckerstil und stammt wohl auch aus den 50er Jahren. Innen ist es nicht viel anders, eine große runde Halle mit einem kleinen Spund durch den die Passagiere abgefertigt werden. Die Kontrollen sind her strenger als anderswo, wahrscheinlich, weil sich die Beamten langweilen, weil so wenig los ist. Unser „Gemälde“ stößt zuerst auf Bedenken, da Kunstgegenstände nur mit amtlich beglaubigtem Zertifikat ausgeführt werden dürfen. Nach Inansichtnahme sind die Kontrolleure jedoch überzeugt, dass es sich hierbei eher um ein Souvenir handelt. Der Warteraum ist eiskalt und meine Gänsehaut wird verstärkt, als ich auf dem Rollfeld eine alte Antonow der „Donbassaero“ stehen sehe. Steht nicht auf meinem Ticket der Vermerk „operated by partner airline“? Glücklicherweise stellt sich heraus, dass der Partner die „Tyrolean“ ist, also nur ein anderer Markename der Austrian. Nach Umsteigen in Wien bin ich gegen acht Uhr abends in unserer Wohnung. Nachdem mir in der Ukraine unser normales Leben wie Jahre entfernt schien, so scheinen mit jetzt die Erlebnisse der vergangenen Wochen wie aus einer anderen Welt. Und auch der räumlichen Ferne von Ola und Oleks werde ich mir schmerzlich bewusst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch auf eine Beobachtung eingehen, die Ola und mich in den letzten Tagen beschäftig hat. Uns erstaunt wie viele Menschen uns erzählen, wie schön es sei, dass Oleks mir ein wenig ähnlich sehe. Wir verstehen, dass die Leute uns damit eine Freude machen wollen, doch für uns schwingt dabei der Unterton mit, dass ein biologisches – und somit den Eltern ähnliches – Kind doch erstrebenswerter ist. Selbst Oleg riet uns vor dem Termin beim SDA nicht zu sagen, dass wir gerne auch ein Kind nicht ukrainischer Nationalität oder mitteleuropäischen Aussehens annehmen, so also sei dies die ultima ratio. Wir aber sind völlig offen hinsichtlich der Adoption und werden dies auch Oleks gegenüber immer sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Fahrt ist mir zudem klar geworden, was ein Grund dafür sein kann, das Aljoscha sich nur schlecht längere Zeit auf etwas konzentrieren kann: Der Lärm, oder genauer das Geschrei der Kinder. Auf der Veranda hatte wir es nicht so mitbekommen, aber jetzt im Schlafzimmer hört man das den gewaltigen Lärm, den die Kinder machen. Da ist es kein Wunder, wenn man sich nicht darauf konzentrieren kann etwas in Ruhe zu machen, wie etwa ein Malbuch auszumalen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-8673285887266326184?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/8673285887266326184/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=8673285887266326184' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8673285887266326184'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8673285887266326184'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/fr-mich-heit-es-heute-frau-und-kind-zu.html' title='Durch die Karpaten'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-5065090891588802664</id><published>2007-10-12T20:57:00.000+02:00</published><updated>2007-10-14T01:59:10.721+02:00</updated><title type='text'>Wir sind Eltern!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Wir sind Eltern! Um 11 Uhr haben wir unsere Verhandlung am hiesigen Gericht. Dank Olegs umsichtigen Vorbereitung waren alle Papiere pikobello und alle notwendigen Personen (neben der Richterin zwei Beisitzer, Vertreter des Kinderheim, Vertreter des Jugendamtes) pünktlich erschienen. Nach einer viertelstündigen Wartezeit wurden wir in den großen Verhandlungssaal geführt, eine nicht gerade anheimelnde Umgebung, insbesondere angesichts des dort eingebauten Käfigs für die Angeklagten. Glücklicher&amp;shy;weise durften wir mit Oleg und Julia auf der Zeugenbank Platz nehmen. Die Verhandlung selbst dauerte nur 20 Minuten und fand in ukrainischer Sprache statt. Nachdem alle Personalitäten festgestellt waren, wurden wir über unsere Rechte aufgeklärt und anschließend nach unseren Wohnverhältnissen gefragt. Ebenfalls wollte die Richterin wissen, ob wir mit Oleks Kontakt aufgenommen haben, ob wir uns mit Oleks medizinischen Bericht vertraut gemacht haben, seit wann wir verheiratet sind, ob wir zusammen oder aus früheren Verbindungen leibliche Kinder haben, ob wir bereits zuvor adoptiert haben, ob wir selbst psychisch gesund sind und natürlich warum wir adoptieren wollen. Unsere Antworten hat die Richterin ohne Gemütsregung aufgenommen, so als ob sie nur überprüfen wollte, ob unsere Aussagen mit den Papieren übereinstimmen. Das einzig wirklich Störende war die Kälte, da Transkarpatien heute einem Kälteeinbruch erlebt. Der Verhandlungssaal war nicht geheizt, auf den Fluren war es zugig und wir hatten nur Anzug bzw. Kostüm an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir am Nachmittag zu Oleks kommen wartet er schon ungeduldig. Die Erzieherinnen erzählen uns, dass er versucht hat uns auf einem Spielzeugtelefon anzurufen. Heute ist er wieder etwas ruhiger – zumindest nach einigen Wurfspielen mit Papa -, so dass wir Oleks dafür gewinnen können unser Fotoalbum anzusehen. Ola hatte speziell für diesen Zweck Bilder der engsten Familie und von unserem Lebensumgebung zusammengestellt und drucken lassen. Neben Mama und Papa gefällt Oleks auf den Bildern am besten „nascha maschyna“ – unser Auto. Immer wieder will er es sehen. Aber auch seine 2 Monate alte Cousine Marysia hat es im angetan, da sie auf einem Bild geschlossene Augen hat – „Marysia spyt“ (Marysia schläft) – und auf dem anderen Bild offene – „Marysia ne spyt“ (Marysia schläft nicht). Die Großeltern, Onkels und Tanten folgenden in seiner persönlichen Reihenfolge danach, knapp vor dem Hund von Olas Eltern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Direktor des Heims beglückwünscht uns ebenso wie die Ärztin und die Erzieherinnen zu dem guten Ausgang der Verhandlung. Er erlaubt uns Aljoscha in Begleitung einer Krankenschwester des Heims zu Fotographen für das Passfoto zu bringen. Wir bitten ihn das freundliche Angebot noch etwas zurückzustellen, da unsere Sohn mit all den grünen Iodpunkten wohlmöglich für einen Außerirdischen gehalten wird. Die Ärztin sagt, dass er in etwas einer Woche soweit wiederhergestellt ist, dass die Bläschen verheilt sind und die Ansteckungsgefahr vorüber ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abends feiern wir mit Oleg, Ilona, einer Flasche Wein und vier Flaschen Bier das erfolgreiche Urteil. Wir klauben die Reste aus dem Kühlschrank zusammen und erhalten von unseren Hausherren noch einen Topf mit Warenyky (вареники), ukrainischen Piroggen mit Kartoffelfüllung. Sie werden mit saurer Sahne gegessen. Bei dieser Gelegenheit weiht uns Oleg noch in das Geheimrezept ukrainischer Studenten ein: Bier mit saurer Sahne. Zuerst halten wir das für einen Scherz, lassen uns aber nach einem Testtrunk des Besseren überzeugen. Die Mischung schmeckt gut, ist aber eine Kalorienbombe und daher nur für den gelegentlichen Genuss empfohlen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-5065090891588802664?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/5065090891588802664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=5065090891588802664' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5065090891588802664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5065090891588802664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/wir-sind-eltern.html' title='Wir sind Eltern!'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-4468826297877494554</id><published>2007-10-11T20:13:00.000+02:00</published><updated>2007-10-12T14:14:29.741+02:00</updated><title type='text'>Am Vorabend</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Am morgen bringen wir Olas Laptop im Computerzentrum dazu sich mit dem Internet zu verbinden, so kann sie ihre elektronische Post zuhause schreiben und lesen. Der Aufenthalt dort ist nicht zu angenehm. Die Inhaber sind derart stoffelig, dass es ein Wunder ist ein Wort aus ihnen herauszubringen. Bitten behandeln sie derart unwirsch, dass Ola möglichst selbständig sein möchte, wenn sie allein ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aljoscha hat immer noch „biba“ (oder im Akkusativ „bibu“). So nennen die Kinder hier ein „Wehwehchen“. Hoffentlich ist das Schlimmste bald überstanden. Bei dem herrlichen Spätsommer ist es schade, dass wir mit ihm nicht mehr nach draußen gehen können. So bleiben wir bei unseren Werkstattspielen im Schlafzimmer der Gruppe. Deren Name ist übrigens „Das Walderdbeerchen“ – Suneczka (сунечка), wie wir im Wörterbuch nachgeschlagen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aljoscha hat heute nicht seine Bestform. Er ist unwirsch und wild, wirft Sachen durch den Raum, um im nächsten Moment wieder daumenlutschend in sich selbst zu versinken. Wir sind heute auch nicht ganz bei der Sache. Die bevorstehende Verhandlung wirft ihre Schatten. Zwar sollte nach den Erfahrungen unserer Vorgänger alles kurz und schmerzlos verlaufen, doch würden wir sie gerne schon hinter uns haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Transport zum Flughafen in Lwiw hat unser Hausherr den Sohn des Direktors (sic!) gewinnen können, da sein 30jähriger Lada für längere Fahrten nicht geeignet ist. Er nimmt UAH 1140 für den Hin- und Rücktransport, was angesichts von 200 km Entfernung und einer Fahrtzeit von etwa 3 Stunden ganz in Ordnung geht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-4468826297877494554?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/4468826297877494554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=4468826297877494554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4468826297877494554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4468826297877494554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/am-vorabend.html' title='Am Vorabend'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-203221982390854916</id><published>2007-10-10T20:46:00.000+02:00</published><updated>2007-10-11T08:47:47.382+02:00</updated><title type='text'>Eine philosophische Frage</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Die Windpocken nehmen bei Oleks zu, und wir versuchen ihn nach Kräften von dem Juckreiz abzulenken. Die Werkzeuge sind weiterhin das beste Mittel. Er spielt damit durchaus auch eine zeitlang allein, versichert sich aber immer wieder, ob wir ihm dabei zusehen. Bei zu starkem „stuck, stuck“ fällt der Kopf des Hammers ab. An sich kein Problem, lässt er sich doch einfach wieder auf den Stil stecken, was Aljoscha selbst kann. Dabei fragt er uns, ob der Stil allein auch ein Hammer ist, was wir verneinen. Als ihm später der (Ersatz)Bohrer aus seiner Bohrmaschine fällt, fragt er uns, ob die Bohr&amp;shy;maschine immer noch eine solche sei. Dies bejahen wir natürlich, bemerken aber die Divergenz zu unserer vorherigen Aussage hinsichtlich des Hammers. Glücklicherweise fragt Oleks nicht nach und bringt uns nicht in Erklärungsnotstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Alternativprogramm entdeckt Oleks, dass Olas Handy viel schönere Ruftonmelodien hat als meines. Ola stellt es ihm so ein, dass er selbst eine Melodie abspielen kann. Sie gefällt ihm so gut, dass mit dem Telefon am Ohr dazu tanzt. Nach kurzer Zeit hat er aber selbst entdeckt, wie man die Melodien wechseln kann – und das mit einer Tastenkombination (shortcut), die Ola selbst bis dahin noch nicht kannte. Wieder einmal sind wir erstaunt, wie eingängig die neue Technologie für Kinder ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-203221982390854916?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/203221982390854916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=203221982390854916' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/203221982390854916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/203221982390854916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/eine-philosophische-frage.html' title='Eine philosophische Frage'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-5975675589211040466</id><published>2007-10-09T20:44:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:39.314+01:00</updated><title type='text'>Windpocken – also doch</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125203739276823618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBhpXkZTEI/AAAAAAAAAEQ/Doj7kCd7-kc/s400/20071011Witraianka.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Oleks hat sich doch mit Windpocken angesteckt. Leider, denn wir dürfen nicht mehr mit ihm nach draußen gehen. Durch die Gruppe geht eine zweite Welle der Krankheit, und die Hälfte der Kinder hat grüne Flecken im Gesicht und auf dem Körper von einer Tinktur, die den Juckreiz unterdrückt und die Pusteln austrocknet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mittagspause gehen wir mit unseren israelischen Bekannten einkaufen. Die beiden sind sehr froh jemanden gefunden haben, der ihnen hilft Kleidung zu kaufen, denn man muss die Kinder von Kopf bis Fuß neu einkleiden. Wir beginnen unseren Rundgang auf dem örtlichen Basar. Zu unserem Erstaunen ist die Auswahl und Qualität dort besser als erwartet. Auch die Bedienung ist recht freundlich. Ola fühlt sich an die 80er und 90er Jahre in Polen zurückerinnert, als es dort noch keine Malls und Shopping Galerien gab und der Einkauf von Kleidung auf Basaren durchaus gängig war. Unser größtes Problem ist somit nicht das Notwendige zu finden, sondern die richtige Größe zu wählen. Während unser Oleks für sein Alter eher klein und zart ist, ist die Tochter unserer Bekannten recht stark gebaut. Wir kaufen also auf Verdacht, im Zweifelsfall lieber etwas zu groß, denn das passt schlimmstenfalls später einmal. In dem Kleidungsgeschäft gegenüber dem Basar bietet man uns an, die Kleidung umzutauschen falls sie nicht passt. Als „Bestechung“ für das Anprobieren kaufen wir für Oleks noch ein Set mit Plastik&amp;shy;werkzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBh23kZTFI/AAAAAAAAAEY/F3aJyCFq7sg/s1600-h/20071011jiiii.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125203971205057618" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBh23kZTFI/AAAAAAAAAEY/F3aJyCFq7sg/s400/20071011jiiii.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Etwas besseres hätten wir kaum tun können. Aljoscha ist hin und weg davon. Anfangs kann er kaum spielen so sehr springt seine Aufmerksamkeit von einem zum anderen Gegenstand. Besonders die Bohrmaschine hat es ihm angetan. Nachdem er sich etwas gefasst hat, beginnt er in die Möbel und Wände virtuelle Löcher zu bohren - „Jiiiiiii“. Aber auch der Hammer spricht „stuck – stuck“. Da er die meisten Werkzeuge noch nicht benennen kann, bringt Ola ihm die polnischen Namen bei. Oleks hält ein Werkzeug hoch, Ola benennt es, Oleks wiederholt den Namen und zeigt es dann mir, der ich etwas entfernt, wieder mit seinem Namen. Da er allerdings noch nicht das Verb „bohren“ kennt bildet er sich einfach sein eigenes (entsprechend der Ukrainischen Grammatik) „jiiiiikaty“ (жікати).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als das Spiel etwas wilder wird, drückt Oleks aus versehen den Bohrer in das Innere der Bohrmaschine. Mit dem Ersatzbohrer geschieht kurz danach das gleiche, und wir verfluchen schon die fatale Qualität von „Made in China“. Aber unser Sohn ist einfallsreicher. Er bricht einfach den ebenfalls beiliegenden Schraubenzieher entzwei und und steckt diese als Ersatz in die Bohrmaschine. Sie ist breiter als die ursprünglichen Bohrer und kann deshalb nicht mehr verschwinden. Wenn sich Aljoscha so für Mechanik begeistert, was wird dann erst, wenn er Opas Bastelkeller erblickt?! Die beiden Großväter werden sicher ihre helle Freude an ihm haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Mechanik ist Wasser ebenso Oleks Element. Davon können wir uns überzeugen als Oleks auf die Toilette muss. Das Bad schließt direkt an den Gruppenraum an und ist vollständig renoviert, bis oben gekachelt und mit neuen Armaturen. An der Wand steht ein Regal mit den Töpfchen der Kinder. Aljoscha greift sich seines setzt sich darauf und mach brav sein „kleines“ Geschäft. Wir gießen das Pipi in die Toilette und spülen. Dabei machen wir allerdings den Fehler den Deckel nicht zu schließen, was unseren kleinen Waschbären dazu veranlasst in der Kloschüssel seine Hände zu waschen. Als wir danach das Kind mit spitzen Fingern zum Waschbecken tragen erwischt er mit einer Hand die Klobürste, und besprenkelt damit seine Umgebung, ganz wie ein katholischer Pfarrer mit Weihwasser.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-5975675589211040466?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/5975675589211040466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=5975675589211040466' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5975675589211040466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5975675589211040466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/windpocken-also-doch.html' title='Windpocken – also doch'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBhpXkZTEI/AAAAAAAAAEQ/Doj7kCd7-kc/s72-c/20071011Witraianka.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6957920205309107850</id><published>2007-10-08T20:43:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:39.569+01:00</updated><title type='text'>Wir haben einen Termin bei Gericht</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Am 12. Oktober ist es soweit. Um 11 Uhr wird unser Adoptionsverfahren am hiesigen Gericht stattfinden. Danach folgt die 10tägige Rechstmittelfrist. Anschließend muss noch Oleks Geburtsurkunde im Standesamt seines Geburtsorts neu ausgestellt (mit uns als Eltern) und in der Provinzhauptstadt Uschhorod (Ужгород) legalisiert werden. Bei dieser Gelegenheit können wir dort hoffentlich auch seinen neuen Pass abholen. Das hiesige Passamt hat sich bereit erklärt, den Antrag bereits auf der Basis des noch nicht rechtskräftigen Urteils anzunehmen. Wenn all dies erledigt ist, werden wir nach Kyjiw zurückfahren und dort das Visum für Oleks besorgen. Im besten Fall können wir am 27. Oktober zurückfliegen, anderenfalls in der Woche danach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich heißt das, dass ich voraussichtlich am Samstag über Lviv nach Deutschland zurückfliegen werde, um dann acht Tage später am Montag zurückzukommen. Ola ist schon ein bisschen Angst vor dieser Zeit, wenn sie allein unseren Sohn „bändigen“ muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBi3HkZTGI/AAAAAAAAAEg/IklO1wYtMVo/s1600-h/20071008Lutscher.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125205075011652706" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBi3HkZTGI/AAAAAAAAAEg/IklO1wYtMVo/s400/20071008Lutscher.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute allerdings ist Aljoscha sehr zahm. Vielleicht auch deshalb, weil der Staubsauger aus dem Schlafzimmer entfernt worden ist, in dem wir am Vormittag mit ihm spielen. Und am Nachmittag verfolgt er zuerst eine Stunde auf meinem Schoß sitzend, wie die Arbeiter alte Fenster des Kinderheims aus- und neue einbauen. Danach beehrt er Mama, während er den Lutscher konsumiert, den unsere israelischen Bekannten ihm geschenkt haben (nicht ganz zu unserer Freude, da eine Süßigkeit, aber was kann man machen, wenn das Kind es schon in der Hand hält). Zu uns stößt eine amerikanische Familie, die im zweiten Anlauf ein viereinhalbjähriges Mädchen aus unserem Heim adoptieren werden. Da wir zusammen im Garten sind, bekommen zufällig mit wie die Kleine auf ihr erstes Geschenk reagiert. Sie bedankt sich zwar, zählt dann aber auf, was sie noch alles haben möchte: ein Spielzeugtelefon, eine Puppe und einen Eimer. Ob dieser sehr konkreten Wunschliste müssen wir etwas schmunzeln. Vermutlich hatte sie die Adoption eines anderen Kindes mitverfolgt, das genau diese Gegenstände im Laufe der Kennenlern&amp;shy;phase erhalten hat. Und nun hat sie sich in ihrer Vorstellung zurechtgelegt, dass auch sie dies erhalten wird, wenn sie an der Reihe ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6957920205309107850?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6957920205309107850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6957920205309107850' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6957920205309107850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6957920205309107850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/wir-haben-einen-termin-bei-gericht_08.html' title='Wir haben einen Termin bei Gericht'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_-IlE3WKU02k/RyBi3HkZTGI/AAAAAAAAAEg/IklO1wYtMVo/s72-c/20071008Lutscher.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6935382439580598285</id><published>2007-10-07T08:41:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:39.764+01:00</updated><title type='text'>Zwei Kabale und ein Feleton</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Toi, toi, toi. Die Ärztin hat bei Oleks keine akute Krankheit festgestellt. Er atmet aber immer noch mit einem deutlichen Pfeifen, wenn er sich anstrengt. Daher glauben wir, dass das mit seinem Herzfehler zusammenhängt. Ein kardiologischer Check wird zu den ersten Dingen gehören, die wir in Deutschland machen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es auf der Veranda zu kalt ist, dürfen wir heute mit Oleks im Schlafzimmer der Kinder spielen. Es ist ein in Blautönen gehaltener Raum, in dem außer den Bettchen noch ein paar wenige Spielsachen stehen. Oleks zeigt uns sein (Gitter)Bettchen und wo der Staubsauger steht. Letzterer ist dann die Attraktion dieses Vormittages. Er wird von einem Ende zum anderen Ende des Raumes gezogen, die Schnur aus- und eingerollt, das Rohr zerlegt und wieder zusammengesetzt. Als die anderen Kinder aus dem angrenzenden Gruppenraum durch die Scheibe in der Tür schauen, zeigt ihnen Oleks stolz, dass er mit dem Staubsauger spielt bzw. spielen darf. Besonders seine Freundin-Konkurrentin Hanna muss sich ansehen, was er für ein toller Hecht ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mittagspause ruft Oleg aus Kyjiw an und bestätigt, dass er die Adoptionserlaubnis in Händen hält und am Montag um 9 Uhr früh hier ankommt. Wir genießen die sonntägliche Ruhe in der Stadt. Alles wirkt hier ein bisschen wie k. und k. Provinz, was es schließlich auch einmal war. Die Hauptstraße ist mit Kopfstein gepflastert, das Zentrum bildet eine 400jährige Eiche, einige Läden haben geöffnet,&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwfsdPfgBI/AAAAAAAAACk/fMsS7n4XBOg/s1600-h/Winohrady.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwfsdPfgBI/AAAAAAAAACk/fMsS7n4XBOg/s320/Winohrady.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124005324665094162" /&gt;&lt;/a&gt; aber die meisten Leute flanieren einfach in ihrer Sonntagskleidung oder sitzen in den Gaststätten und Cafés, viele noch unter freiem Himmel. Uns fällt auf, dass wir in der ganzen Zeit hier nur ein einziges Mal einen Betrunkenen gesehen haben, ganz im Gegensatz zu anderen Eindrücken aus dem Osten. Hier scheint das Leben trotz der bescheidenen Verhältnisse noch in Ordnung. Die meisten Menschen leben in einem eigenen Häuschen. Der typische Baustil hat einen quadratischen Grundriss mit nur einem Stockwerk und ein pyramidenförmiges Dach. Häufig sind aber Anbauten vorhanden. Einige Leute halten Hühner im Garten, viele Hunde und/oder Katzen, und bei praktisch allen ist die Einfahrt mit Wein überwachsen. Die Trauben, von denen unsere Gastgeber uns eine Probe geben, sind um diese Jahreszeit zuckersüß und haben eine nahezu geleeartige Konsistenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Glück malt man mit Punkten. Du musst, wenn du unser Glück beschreiben will, ganz viele kleine Punkte machen. Und das es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen.“ Über dieses Zitat stolpere ich in meiner Reiselektüre „Agnes“ von Peter Stamm. Es scheint mir so treffend für unsere Erfahrungen, auch wenn wir uns dieses Glückes schon jetzt bewusst sind. Zum Lesen kommen wir aber kaum. Emails und Blogs füllen einen guten Teil unserer Freizeit. Und wenn wir uns einfach nur die Zeit vertreiben wollen, spielen wir auf unseren Computern: Ola führt ihre Dynastie in „Mroczne Wieki“ (engl. Crusader Kings) durch die dunklen Zeiten des Mittelalters, und ich kämpfe mit den Puzzlerätseln aus Pandora’s Box.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag treibt uns der Regen nach nur kurzer Zeit wieder ins Haus. Aljoscha möchte unbedingt wieder in ihr Schlafzimmer, und natürlich geht es um den Staubsauger. Bei der Gelegenheit lernt Oleks den Unterschied zwischen Schnur (ohne Stecker) und Kabel (mit Stecker) kennen. Letztere sind für ihn „Kabale“. Außerdem sieht er mich heute mit dem Handy telefonieren und will auch diesen Gegenstand genauer untersuchen. Immer wieder möchte er sich das „Feleton“ ansehen und die Rufmelodien durchspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Heim treffen wir unsere israelischen Bekannten wieder, die letzten Freitag ihre Gerichtsverhandlung hatten. Das ganze habe nur eine halbe Stunde gedauert. Neben ihren persönlichen Angaben habe die Richterin sie nur nach ihrer Wohnsituation gefragt und ob sie ihre Tochter auch dann nicht zurückgeben werden, wenn sie krank wird. Wir alle wundern uns, wie so etwas überhaupt in den Vorstellungsbereich kommen kann.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6935382439580598285?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6935382439580598285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6935382439580598285' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6935382439580598285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6935382439580598285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/zwei-kabale-und-ein-feleton.html' title='Zwei Kabale und ein Feleton'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwfsdPfgBI/AAAAAAAAACk/fMsS7n4XBOg/s72-c/Winohrady.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-535935757443528601</id><published>2007-10-06T11:15:00.000+02:00</published><updated>2007-10-07T11:17:30.005+02:00</updated><title type='text'>Elektrik-Trick</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Aljoscha wird in die Geheimnisse der Elektrizität eingeweiht, genauer genommen in die des elektrischen Lichts. Nachdem es gestern Nachmittag schon so dunkel geworden war, dass wir das Licht einschalten mussten, möchte Oleks dies heute selber tun. Diese Tätigkeit fasziniert ihn so sehr, dass er die nächste halbe Stunde vollauf mit „klick – an“ und „klick – aus“ beschäftigt ist. Da sich der Schalter außerhalb seiner Reichweite befindet, muss Papa ihn natürlich während der ganzen Zeit halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleks geht offensichtlich in diesen Tagen verschiedene Verhaltensweisen durch, die er noch nicht ausgelebt hat bzw. die ihm nicht erlaubt waren. So steckt er sich den Schläger (oder wie immer man das nennt) seines Xylophons in den Mund, lutsch daran und schaut uns an, offensichtlich auf eine Reaktion von uns wartend. Vermutlich ist es ihm verboten Spielzeuge in den Mund zu nehmen. Wir haben aber von dieser oralen Phase, bzw. ihrem Nachholen, gelesen, und reagieren deshalb überhaupt nicht. Damit scheint Oleks nicht gerechnet zu haben, und da er merkt, dass wir sein Verhalten ignorieren, verliert es schnell seinen Reiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erzieherinnen haben unterdessen im Vorraum einen Herbsttisch angerichtet, um ein wenig jahreszeitliche Stimmung zu verbreiten. Ola und ich sind uns noch uneins darüber, ob Aljoscha die darauf befindlichen Sachen anfassen darf oder nicht. Ich bin der Meinung, dass er grundsätzlich Sachen berühren darf, aber vorsichtig damit umgehen soll. Ola steht auf dem Standpunkt, dass es gewisse Dinge, vor allem solche, die nicht uns gehören, grundsätzlich nicht in die Hände genommen werden dürfen, da die Gefahr der Beschädigung (noch) zu hoch ist. Der Klügere gibt nach ;-), deshalb läuft es wahrscheinlich auf ihre Variante hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Leser mögen sich wundern, warum wir immer noch keine Bilder von Aljoscha in unseren Blog stellen. Dies hat etwas mit unserer Einstellung zur Privatsphäre der Kinder zu tun. Auch wenn wir ihn schon als zu uns gehörig empfinden, so ist Oleks formal noch nicht unser Sohn, und wir respektieren diese Tatsache. Nach der Gerichtsverhandlung werden wir den Blog mit Fotos von ihm anreichern. Aus dem gleichen Grund halten wir uns auch zurück Bilder von anderen Kindern zu machen, geschweige denn sie zu veröffentlichen. So haben wir zum Beispiel durchaus gemischte Gefühle empfunden beim Anblick eines Fotos unseres Sohnes im &lt;a href="http://stoutadoption.blogspot.com/2007/07/svaliava.html"&gt;Blog&lt;/a&gt; einer amerikanischen Familie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;, die wenige Monate vor uns in Swaljawa adoptiert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Böse Überraschung am Nachmittag. Es scheint die Sonne, und wir gehen wie üblich mit Aljoscha zum Spielen nach draußen. Dort zieht er uns zum Waschhaus, wo ihn die Wäscherinnen die großen Waschtrommeln ansehen lassen. Wie alle technischen und mechanischen Dinge nimmt ihn dies für eine lange Zeit gefangen. Danach tollen wir ein wenig auf dem Rasen. Dabei kommt Oleks aber schnell außer Atem und macht beim Luftholen pfeifende Geräusche. Also zurück zum Gruppenraum, wo ihn die Erzieherinnen begutachten. Am Samstag ist um diese Zeit kein Arzt mehr im Heim, aber sie haben ein Fieberthermometer, das Oleks bereitwillig unter seinen Arm klemmt: genau 37°C. Kein Fieber, aber doch an der Grenze. Morgen früh werden die Erzieherinnen ihn der Ärztin vorstellen. Hoffentlich hat er sich keine Bronchitis geholt, an der er in der Vergangenheit schon oft erkrankt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rest der Zeit verbringen wir vorsorglich auf der Veranda. Dabei macht Oleks aber keinen kranken Eindruck. Ganz im Gegenteil ist er heute eher wieder ein Tunichtgut und knallt mit den Türen. Papa, der ihn daraufhin wörtwortlich zur Brust nimmt und festhält bis er sich wieder beruht, ist danach „Pfu“, aber Mama hat er ganz lieb. Na ja, wenn es nicht anhält, kann ich damit leben. Wir trennen uns von Aljoscha in Sorge um seine Gesundheit, sagen uns aber, dass es nichts schlimmeres sein kann, wenn er sich selbst so wohl fühlt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-535935757443528601?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/535935757443528601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=535935757443528601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/535935757443528601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/535935757443528601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/elektrik-trick.html' title='Elektrik-Trick'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-5073785458367773803</id><published>2007-10-05T11:11:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:40.294+01:00</updated><title type='text'>Es wird Herbst</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Es wird Herbst, unzweifelhaft. Morgens ist es auf der Veranda schon so kühl, dass Aljoscha eine Jacke anziehen muss. Und am Nachmittag jagt uns der Regen nach der Hälfte der Zeit ins Heim zurück. Erstmals möchte Aljoscha zum Ende unserer Spielzeit nicht mehr in die Gruppe zurück. Deshalb will er auch nicht mehr den Raum aufräumen, da das immer ein Signal für unseren Aufbruch ist. Obwohl wir jetzt mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen, freuen wir uns über diese Tatsache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spielzeuge für unsere Treffen nehmen wir jedes Mal mit zurück, da andere Adoptiveltern die Erfahrung gemacht hatten, dass sie ansonsten in kürzester Zeit verschwinden. Andere Kinder nehmen sie an sich, verstecken sie oder sie gehen kaputt. Bislang war das für Oleks keine Schwierigkeit, heute möchte er sich aber partout nicht von seinem Xylophon-Auto trennen. Keine Argumente ziehen, weder dass wir es morgen bestimmt wieder mitbringen, noch, dass die anderen Kinder es ihm wegnehmen werden. Also lassen wir ihn seine eigene Erfahrung machen. Und wie vorhergesagt stürzen sich die Kinder geradezu auf das Auto, und Oleks hat Mühe ihnen zu entkommen. Nach nochmaligem Zureden der Erzieherinnen gibt er es uns schließlich doch mit. Diese Entscheidung muss ihm schwer gefallen sein, denn als wir gehen sehen wir, wie er mit den Daumen im Mund am Tisch sitzt und hin und her wiegt - ein typisches Verhalten, für Kinder, die sich in sich zurückziehen und Halt suchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwhPdPfgDI/AAAAAAAAAC0/10Sfl5x9MCs/s1600-h/Kinderheim.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124007025472143410" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwhPdPfgDI/AAAAAAAAAC0/10Sfl5x9MCs/s320/Kinderheim.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser Gastgeber, Herr Wasyl, erzählt uns auf der Heimfahrt, dass das Kinderheim für bis zu zweihundert Kinder ausgelegt ist. Zurzeit sind es 130, aber sie rechnen damit, dass es in den Wintermonate um die 170 werden. Das sind dann die Fälle, in denen mittellose Eltern, für die warme Kleidung, gekaufte (statt im Garten angebauten) Lebensmittel und Heizmaterial nicht erschwinglich sind, und ihre Kinder zum „überwintern“ ins Kinderheim bringen. Sie besuchen ihre Kinder während der Zeit dort und nehmen sie im Frühjahr wieder zu sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Kinder im Heim wurden ihren Eltern jedoch entzogen, da diese sie vernach&amp;shy;lässigten oder misshandelten. Manchmal wird die Heimleitung auch ins nahe Ausland gerufen, wenn eine Ukrainerin dort ein Kind zu Welt bringt und ihn der Klinik zurücklässt. Bei all diesen Kindern ist Herrn Wasyl nur ein Fall bekannt, &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwhkNPfgEI/AAAAAAAAAC8/y3-3obESUlk/s1600-h/Spielplatz.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124007381954428994" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwhkNPfgEI/AAAAAAAAAC8/y3-3obESUlk/s320/Spielplatz.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;in dem die Mutter ihr Kind noch einmal im Heim aufgesucht hat. Traurig, aber wahr. Gegenüber früheren Zeiten hat sich die Zahl der Kinder reduziert, da die Regierung jetzt Adoptionen und so genannte „Familienkinderheime“ unterstützt. Bei letzteren handelt es sich um Familien, die bis zu vier Kinder aus einem Heim aufnehmen – aber nicht adoptieren - und dafür Pflegegeld erhalten. Leider hat diese Regelung auch eine dunkle Seite. Da von offizieller Seite Druck ausgeübt wurde, die Zahl der Kinder in den Heimen drastisch zu senken, wurden die Familien weniger genau auf ihre Eignung überprüft, so dass es zu Fällen kommt, in denen die Erwachsenen das Geld einstreichen, ohne sich wirklich um die Kinder zu kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleks Heim nimmt Kinder aus dem ganzen Oblast (область) – Gebiet Transkarpatien auf. Es ist gehört zum Typ „Haus des Kindes“ (будинок детини) für Kinder bis zu drei Jahren, in dem übergangsweise aber auch bis zu fünfjährige Kinder untergebracht sind. Danach (also im Alter von 4 – 6 Jahren) kommen sie in ein „Kinderheim“ (дит’ячий дім), um dann im Schulalter in ein „Internat“ zu wechseln. Nachdem in der Anfangsphase der Ukraine und während der ersten Regentschaft von Präsident Kutschma fast kein Geld für die Heime zur Verfügung stand, ist es jetzt, wie Herr Wasyl bestätigt, deutlich besser geworden. Die Renovierungsarbeiten an Oleks Kinderheim sind ein sichtbarer Beweis dafür. Zurzeit wird ein erster Trakt überholt, aber für das nächste Jahr ist eine Generalsanierung geplant.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-5073785458367773803?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/5073785458367773803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=5073785458367773803' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5073785458367773803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5073785458367773803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/es-wird-herbst.html' title='Es wird Herbst'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwhPdPfgDI/AAAAAAAAAC0/10Sfl5x9MCs/s72-c/Kinderheim.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-7674892062275972938</id><published>2007-10-04T08:45:00.000+02:00</published><updated>2007-10-07T11:11:26.923+02:00</updated><title type='text'>Ja ljublju mamu</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Um es gleich vorwegzunehmen: Aljoscha sagt heute zum ersten Mal „Ja ljublju mamu“ (я люблю маму) – ich liebe Mama, und zwar aus eigenem Antrieb. Während dem morgentlichen Spielen nehme ich ihn auf den Arm und drücke ihn ein wenig. Ola kommt zu und streicht ihn über den Kopf. Da kommt es aus ihm heraus. Was können sich (Adoptiv)Eltern mehr wünschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleks bekommt heute sein erstes Taschengeld. Da die anderen Spielsachen heute nicht so attraktiv sind, gebe ich ihm die Münzen, die ich im Portemonnaie habe. Er ist sehr stolz, zählt sie – drei bronzene (10 Kopeken) Münzen, und zwei silberne (5 Kopeken) Münzen – und gibt sie für den Rest der Zeit mit uns nicht mehr aus der Hand. Als die Zeit vorüber ist, ist er nur mit Mühe dazu zu überreden, sie mir für die Mittagspause zurückzugeben. Ich wiederhole, dass es nun sein Geld ist, und dass ich es nur in Verwahrung nehme, damit die anderen Kinder es ihm nicht wegnehmen. Tatsächlich haben wir mehr Bedenken, dass eines der Kinder eine Münze verschluckt. Außerdem wünscht sich Oleks Schokolade, die wir ihm am Nachmittag mitzubringen versprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Verlassen des Heims treffen wir die Kinderärztin, die nachfragt, wie es geht. Auf unsere Antwort hin, das wir sehr glücklich seinen mit Oleks, sagt sie uns, dass auch ihr die großen Fortschritte aufgefallen seien, die er in den letzten Tagen gemacht hat. Er sei viel selbstbewusster und „häuslich“ geworden. Damit meint sie wohl, das er sich stärker in das Gruppenleben einbringt. Außerdem habe er erstaunlicherweise keine Windpocken bekommen, was darauf hindeute, dass er sie schon als Baby gehabt haben muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mittagspause bummeln wir ein wenig durch die Läden. Dabei ergreifen wir die Gelegenheit Aljoscha ordentliche Schuhe für draußen und ein Jacke für den Herbst zu kaufen. Im Garten ist es immer noch feucht, und wir wissen nicht, ob das Heim so etwas wie Gummistiefel hat. Zudem hatte er in den letzten Tagen meist etwas zu kleine Schuhe an. Seine Gruppe ist allerdings eigentlich auch nur für Kinder bis 3 Jahren vorgesehen, und die Altersgrenze ist nur wegen der derzeit laufenden Renovierungsarbeiten aufgestockt worden. Wieder in unserem Quartier zurück, stellen wir fest, dass kein Wasser fließt. Unsere Gastgeber erklären uns, dass es bis zum Abend wegen dringender Reparaturen im ganzen Ort abgestellt sei. Da zumindest für Toilette und Händewaschen Ersatz aus der Pumpe im Garten bereit steht, halten wir das aus – vor allem, wenn wir daran denken, dass es in der Ostukraine teilweise die Regel ist, dass Wasser nur Stundenweise zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachmittags treffen wir unsere israelischen Bekannten wieder. Sie sind religiös und feierten gestern Sukkot. Deshalb durften sie nicht Autofahren und ihr Tochter besuchen. Weil sie koscher essen hatten sie sich Lebensmittel aus Israel mitgebracht. Die gehen aber langsam zu neige und so leben die Armen zu Zeit von Obst und Keksen. Glücklicherweise haben sie morgen ihre Gerichtsverhandlung, so dass ihre Tage in der Ukraine gezählt sind. Sie sind ziemlich hilflos hier, da sie kein Wort Russisch oder Ukrainisch sprechen, und ihre Gastgeber des Englischen nicht mächtig sind. Wir bieten uns an ein paar emails mit Bildern für sie zu versenden und lernen dabei, dass das @ Zeichen (englisch „at“) im hebräischen „Strudel“ genannt wird. Die Ukrainer und Russen nennen es übrigens „sobatschka“ (собачка) – Hündchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während unserer Spiele im Garten befällt Aljoscha eine gewisse Traurigkeit, als er sieht wie die Kinder einer anderen Gruppe miteinander spielen. Er stellt sich zu ihnen, schaut zu und ist nicht dazu zu bewegen etwas anderes zu tun. Auf Nachfrage sagt er uns, dass er Kinder mag. Einmal möchte er sogar kurz in seine Gruppe zurück. Trotz allem Spaß mit den Eltern scheint das Zusammensein mit anderen Kindern weiterhin für ihn sehr wichtig zu sein. Eigentlich wollten wir ihn nach unserer Rückkehr nach Deutschland für einige Wochen ganz zuhause bei uns behalten, um unsere Bindung zu festigen. Angesichts dieser Erfahrungen müssen wir ihn vielleicht doch schon früher, wenigstens stundenweise, in den Kindergarten bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer anderen Phase lässt sich Aljoscha von mir auf den Armen halten und (Schlaf)Lieder singen. Das geht etwa 10 Minuten so. Dann steht er auf und teilt uns mit, er habe geschlafen (obwohl seine Augen offen waren). Ich denke, er hat diese Ruhe und Vertrautheit ebenso genossen wie wir. Die am Vormittag erbetene Schokolade hat er im Übrigen in Form von Milka „Lila Stars“ bekommen, wobei drei Stück reichten, um ihn zufrieden zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend für alle, die unseren Blog lesen, um sich auf ihre eigene Adoption(sreise) vorzubereiten: Zum einen haben wir die Beschreibung unseres Anreisetages (22. September) hinzugefügt. Zum anderen noch der Tip, sich aus dem Internet die Liste der &lt;a href="http://www.who.int/classifications/icd/en/"&gt;ICD-Codes&lt;/a&gt; (International Classification of Diseases) mit den deutschen Krankheitsnamen zu besorgen. Diese werden in den medizinischen Dossiers der Kinder angewandt. Allerdings muss man bei der Interpretation Vorsicht walten lassen. Es kommt häufig zu Zahlendrehern und Buchstaben-verwechslungen. So war bei unserem Oleks statt seines Ventrikelseptum-Defekts (Q21) der Code G21 angegeben, was Parkinson entspricht. Wir hatten erst über den ukrainischen Namen der Krankheit, den uns unsere Übersetzerin aufgeschrieben hat, im Internet die richtige Diagnose herausgefunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-7674892062275972938?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/7674892062275972938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=7674892062275972938' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7674892062275972938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7674892062275972938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/ja-ljublju-mamu.html' title='Ja ljublju mamu'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3445691684900315153</id><published>2007-10-03T08:26:00.000+02:00</published><updated>2007-10-05T08:44:25.876+02:00</updated><title type='text'>Kugelschreiber für Fortgeschrittene</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Am heutigen Vormittag geht das Spiel mit dem Kugelschreiber in die zweite Runde. Oleks lernt nämlich, dass man ihn zerlegen kann in Unter- und Oberteil, Mine und Feder. Beim Zusammenbauen muss man die Feder auf die Mine friemeln, das ganze kopfüber in den Unterteil bugsieren und danach das Oberteil in Gegenrichtung wiederdraufschrauben. Wenn wir angesichts seiner wenig beeindruckenden malerischen Fähigkeiten noch Bedenken gehabt haben ob seiner Feinmotorik, so sind wir jetzt des Gegenteils überzeugt. Einmal gezeigt, und schon demontiert und remontiert unser Oleks der Kugelschreiber im Nu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem können wir ab heute alleine von einem Fußbänkchen hüpfen. Wenn wir alle Fortschritte zusammenzählen, ist es für uns fast unglaublich, was der kleine Kerl in der einen Woche, die wir mit ihm verbracht haben, schon alles gelernt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Mittag fahren wir heute mit unseren Gastgebern in das 30 km entfernte Mukachewo, die zweitgrößte Stadt in Transkarpatien. Auf dem Weg dahin passieren wir das Sanatorium Karpatia, das im ehemaligen Schloss der Familie Schönborn untergebracht ist, die hier mit Ländereien von den deutschen Kaiser belehnt wurde. Ob dies die gleiche Familie ist, der fürstbischöflicher Spross das Schloss in Bruchsal erbaute, konnte ich noch nicht herausfinden. Falls doch, zeigt es wieder einmal wie klein die Welt ist bzw. wie eng doch dieser Landstrich an die Geschicke Mitteleuropas gebunden ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Leider ist das Wetter umgeschlagen, es ist kühl und regnet leicht. Deshalb lassen wir die touristischen Pläne fallen und konzentrieren uns ganz auf die Einkäufe. Das es in Swaljawa außer einem Kiosk keine Buchhandlung gibt, suchen wir hier nach weiterer „Lektüre“ für Oleks. Daneben werden wir fündig mit einem einfachen Puzzle und einem etwas schwereren für später mit den Regionen der Ukraine. Außerdem erwerben wir ein Spielxylophon um Oleks Klänge nahe zu bringen. Zur Krönung des Ausflugs tun wir uns selbst auch etwas gutes, abgesehen von dem Mittagessen in der schnellen, guten, freundlichen und daher sehr empfehlenswerten Restaurant „Traktir“: Wir erwerben unser erstes Gemälde. Eigentlich wollten wir nur in dem im Reiseführer ausgelobten, Art-Café etwas essen. Da dieses aber wegen Renovierung geschlossen ist, gehen wir spaßeshalber in die angeschlossene Galerie. Dabei fällt unser Blick auf ein Paar Bilder, die noch ungerahmt auf dem Boden stehen. Die Galeristin klärt uns auf, dass sie sie gerade erst von einem Kiewer Künstler der Akademie erhalten habe, dessen Werke sie vertreibt. Wir haben zwar nicht viele Möglichkeiten in unserer Wohnung Bilder zu hängen, lassen uns aber dazu hinreißen ein Bild kleineren Ausmaßes und somit auch Preises (300 UAH) zu kaufen. Es wird uns eine bleibende Erinnerung sein an die erste Zeit mit unserem Aljoscha.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;p&gt;Am Nachmittag haben wir heute einen sehr ausgeglichenen Sohn. Was das Xylophon angeht, entdeckt er zwar, dass man darauf spielen kann. Weit interessanter jedoch ist für Oleks die Tatsache, dass es auch Räder hat und somit ein Auto ist. Soweit zur musikalischen Früherziehung. Aber es war ja auch nur als Spielzeug und nicht als Instrument gedacht. Vielleicht propieren wir es später in Deutschland mit einer Trommel oder Flöte. Die haben glücklicherweise keine Räder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch ich lerne heute etwas von Aljoscha: den Unterschied zwischen „pysaty“ (писати)  – schreiben und „pisaty“ (пісати) – Pipi machen. Denn am Ende unseres nachmittäglichen Besuchs, nachdem er schon eine Zeit lang mit dem Kugelschreiber Kreise gemalt hat (was für ihn „schreiben“ ist, im Gegensatz zum „malen“ mit Buntstiften), wird er ganz unruhig und ruft „chotschu pisaty“. Ich verstehe zuerst nicht. Ola aber kennt – und hört – den Unterschied und handelt richtig, d.h. sie öffnet in Windeseile alle Türen zu seinem Gruppenraum, an den das Bad der Kinder anschließt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3445691684900315153?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3445691684900315153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3445691684900315153' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3445691684900315153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3445691684900315153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/kugelschreiber-fr-fortgeschrittene.html' title='Kugelschreiber für Fortgeschrittene'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-8470042416092820770</id><published>2007-10-02T08:31:00.000+02:00</published><updated>2007-10-04T08:26:51.678+02:00</updated><title type='text'>Puck, puck, puck und ein zerbrochener Hammer</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Endlich wieder Internet! Und die Wahl ist auch günstig ausgegangen, wenn auch mit einer hauchdünnen Mehrheit. Weitere Nachrichten zu lesen, dazu kommen wir gar nicht. Sonst müssten wir schon um 7 Uhr aus den Federn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ordnet Oleks die Regale auf der Veranda um. Fast alles wird herausgenommen, begutachtet, benannt und dann wieder einsortiert. Sein Ordnungssinn ist bemerkenswert. Hoffentlich bleibt ihm das erhalten! Dabei hat er auch genauen Überblick über den Bestand und beklagt sich, dass der Kamm, den er am Vortag mit in die Gruppe genommen hat, nicht mehr da ist. Darüber hinaus fesselt ihn heute die Tatsache, dass Ola und ich längere Haare haben, während er wie die anderen Kinder kurz frisiert ist. Und dann ist da noch das Phänomen, dass Papa auch Haare auf dem Kinn hat (Dreitagesbart), während er selbst und Mama ganz glatt sind. Die Berührung seiner kleinen Finger im Gesicht ist ein besonderes, schönes Gefühl. Mit dem Küssen hat es Oleks dafür nicht so sehr. Stattdessen pusten wir uns gegenseitig zur Verabschiedung leicht ins Ohr, was schon eine Art Abschiedsritual geworden ist. Wenn wir ihn in die Gruppe zurückbringen, rennt er meistens gleich zu den Kindern, um dann noch einmal umzukehren für das gegenseitige Ohrenpusten. Danach noch Händewinken und „pa, pa“. Dann können Mama und Papa gehen. Andere Adoptiveltern berichten, dass ihre Kinder weinen, wenn sie sie für die Mittagspause oder über Nacht verlassen. Dieses Problem hat Oleks nicht. Entweder hat er schon soviel Vertrauen gefasst, dass er weiß, dass wir wiederkommen, oder die Bindung ist noch nicht so stark. Seine Freude zu den anderen Kindern zurückzukehren, lässt hoffen, dass der spätere Übergang in den Kindergarten nicht zu schwierig für ihn wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nachmittag bringt Oleks erste großen Enttäuschung mit sich. Unsere israelischen Freunde hatten für ihre Tochter einen Platikhammer gekauft, mit weichen Enden, die beim Schlagen Geräusche machen. Für die Kleine war das uninteressant, umso mehr ist er aber nach Oleks Gusto, dem sie das Spielzeug schenkten. Mehr als eine halbe Stunde nimmt in das Klopfen „Puck, puck“ auf unterschiedlichste Gegenstände im Garten vollständig ein. Als er dann gegen eine Metallstange schlägt passiert das Unglück. Oleks probiert, ob man statt mit der weichen Ende auch mit dem harten Stil des Hammers gegen die Stange schlagen kann. Damit trifft er auf meinen Hinweis, dass er das nicht tun soll, weil sonst der Hammer kaputt geht. Aha, noch mal mit der weichen Seite klopfen „Ja, das darf man“ – und noch mal mit dem Stil „nein, so nicht“, ein fragender Blick, und dann noch mal mit dem Stil, aber etwas fester. Und dann ist es passiert: Der Hammerstil ist zerbrochen. Jetzt ist Oleks zum ersten Mal traurig, umso mehr als wir ihm glaubhaft versichern, dass wir ihn nicht mehr reparieren können. Er weint zwar nicht, aber sein Gesichtsausdruck spricht Bände. Wir wollen ihn nicht gleich darüber hinwegtrösten, denn schließlich soll er die Konsequenzen seines Handelns, insbesondere des Zuwiderhandelns, spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Minuten lenkt Ola seine Aufmerksamkeit auf die abgebrochenen (auch von zuviel „puck, puck“) Buntstifte vom Vortag. Wir hatten in der Mittagspause einen Spitzer gekauft und zeigen ihm nun, wie man die Stifte „repariert“, das heißt wieder zuspitzt. Das gefällt ihm gewaltig, und wie alles, was wir ihm zeigen, möchte er dies auch selbst machen, was ihm gar nicht schlecht gelingt. Mit den wieder funktionsfähigen Stiften malt er denn auch im Anschluss mit Mamas Hilfe seine ersten Kreise, nachdem er zuvor nur Gekrakel zu Papier brachte. Danach entdeckt Oleks noch einen Kugelschreiber. Der ist natürlich noch interessanter, weil man seine Mine ein und ausfahren kann. Außerdem kann man sich damit selbst herrlich bemalen. In der Folge haben wir in den nächsten Tagen (bis sich die Farbe wieder abgewaschen hat) ein Kind mit etwas eigenwilligen „Tätowierungen“ auf den Händen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später gehen wir noch eine Runde buddeln im Sand. Wobei es Oleks, wie wir herausfinden, gar nicht so sehr um den Sand, sondern um das darauf folgende Händewaschen in der Gästetoilette des Kinderheims geht. Er kann den Wasserhahn zwar nur mit äußerster Mühe auf Zehenspitzen stehend erreichen, möchte es aber doch selbst machen, und zwar ausführlich. Lediglich der automatisch anspringende Händetrockner versetzt ihm einen derartigen Schrecken, dass er einen großen Bogen um ihn macht und auch nicht von seiner Ungefährlichkeit zu überzeugen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir heute im Garten vor dem Haupteingang des Heims gespielt haben, müssen wir durch den Verbindungsgang in den Anbau gehen, in dem sich Oleks Gruppenraum befindet. Dieser Gang ist mit vielen Tier- und Märchengestalten ausgemalt und bereitet Oleks große Freude. Wir schauen uns die Bilder an, benennen sie oder erzählen kleine Geschichten dazu. Er ist kaum wegzubringen von dort. Erst der Hinweis auf die Bananen, die wir vorher für die Gruppe gekauft und den Erzieherinnen für das Abendessen gegeben hatten, erinnert ihn daran, dass er hungrig ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-8470042416092820770?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/8470042416092820770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=8470042416092820770' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8470042416092820770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8470042416092820770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/puck-puck-puck-und-ein-zerbrochener.html' title='Puck, puck, puck und ein zerbrochener Hammer'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6659772311392648150</id><published>2007-10-01T08:28:00.000+02:00</published><updated>2007-10-03T08:31:07.092+02:00</updated><title type='text'>Abgeschnitten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Oh Schreck! Wir stehen extra früh auf um die ganzen emails und blogs vom Wochenende zu publizieren und dann das: Das Kulturhaus ist umringt von einem Dutzend Polizisten und noch mehr Zivilisten und die Straße davor abgesperrt. Der Grund: Dort residiert die zentrale Wahlkommission des Wahlkreises. Von einem Zugang zum Internet ist nicht zu träumen. So bleibt es im Übrigen den ganzen Tag lang, da aufgrund des knappen Ausgangs die Stimmenzählung überprüft wird. So verbringen wir eine Stunde im „Kaffeeparadies“ nebenan, dessen Angebot und Service auch anspruchsvollen Genießern gerecht wird. Lediglich Ola ist unzufrieden, denn ihre Version des Paradieses hat Internetanschluss. Hoffentlich weiß dies St. Petrus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem gestrigen Energieausbruch ist Oleks heute etwas ruhiger, mit der Ausnahme, wenn er eine Pfütze erblickt, deren es leider ob der nächtlichen Regenfälle einige gibt. Wasser zieht ihn magisch an. Und wenn er schon nicht mit den Händen darin matschen kann, dann muss er zumindest durchstiefeln und mit den Füßen darin patschen. Nicht gerade ideal, wenn man Sandalen trägt. Oleks lernt weiterhin in Windeseile. Nachdem er vor drei Tagen noch auf der Rutsche noch unsicher war, rutsch er nun schon mit solchem Schwung, dass er am Ende wieder zu Stehen kommt. Darüber hinaus kann er jetzt auch den Ball nicht nur werfen, sondern auch fangen, auch wenn wir das noch eine bisschen üben müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute hat uns Oleks auch gezeigt, dass er schon allein Pipi machen kann. Das ist nicht selbstverständlich, da die Kinder in seiner Gruppe alle aufs Töpfchen gesetzt werden. Eigenartigerweise ziehen ihm die Erzieherinnen keine Unterhose unter die Strumpfhose an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kyjiw hat Oleg inzwischen unsere Dokumente abgegeben und nochmals darauf hingewiesen, dass wir uns über eine schnelle Zustimmung freuen würden. Am Abend fiebern wir mit den Ukrainern, ob des den demokratischen Kräften gelingt die Mehrheit zu erringen. Es wir extrem knapp, und die Bekanntgabe des offiziellen Wahlergebnisses verzögert sich bis morgen. Unsere Gastgeberin verwöhnt uns noch mit einer „Lopaté“, einer ungarischen Bohnensuppe.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6659772311392648150?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6659772311392648150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6659772311392648150' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6659772311392648150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6659772311392648150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/10/abgeschnitten.html' title='Abgeschnitten'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-7895906616380621602</id><published>2007-09-30T08:41:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:40.640+01:00</updated><title type='text'>Im Osten nicht viel Neues</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rwimj9Pff-I/AAAAAAAAACM/guVgVvWrC1c/s1600-h/Monte+Christo.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5118524113171742690" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rwimj9Pff-I/AAAAAAAAACM/guVgVvWrC1c/s320/Monte+Christo.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser Tagesablauf hat sich mittlerweile eingeschliffen. Morgens früh aufstehen und ein kleines Frühstück mit Joghurt oder Cornflakes, zu Fuß in die Stadt zum Kulturhaus für eine Stunde Internet und Mails. Kurz vor 10 holt uns Herr Wasyl Wasylewitsch ab und bringt uns zum Kinderheim. Von 10 bis 11:30 Uhr spielen wir mit Oleks auf der Veranda des Heims. Zum Mittag wieder zurück in die Stadt zu „Monte Christo“ oder zur „Galeone“, eventuell ein Kaffee im „Kaffeeparadies“. Zu Fuß zurück zu unserer Wohnung, wo wir Mittagspause machen, lesen, emails schreiben oder ein Nickerchen. Kurz vor 16 Uhr wieder zurück zu Oleks bis er um 18:30 Uhr sein Abendessen hat. Danach wieder mit Herrn Wasyl nach Hause, ein kaltes Abendessen, etwas Fernsehen (leider alle Programme in Ukrainisch oder Russisch – nur eins in Ungarisch, was aber auch keine große Hilfe ist). Lesen, Bloggen oder Computerspiele, und schon ist der Tag vorüber. Von den langen Phasen des Leerlaufs, über die andere Adoptionsbewerber berichten, kann also keine Rede sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleks freut sich, dass sein Kreisel wieder da ist. Als am Nachmittag ein anderes Kind ihn nimmt, während er spielt, verlangt er ihn sofort zurück. Das Kind ist die Adoptivtochter eines israelischen Paares aus Tel Aviv, die zeitgleich mit uns hier sind. Allerdings haben sie die Gerichtsverhandlung schon hinter sich und warten jetzt nur noch die Rechtsmittelfrist ab. Ihre Tochter ist noch nicht ganz drei Jahre alt und wesentlich verschüchterter als Oleks. Sie reden mit ihr in hebräisch und hoffen, dass sie, wenn schon nicht die Worte, so doch den Tonfall und die Mimik versteht. Unsere Möglichkeit mit Oleks gleich von der ersten Minute an zu kommunizieren, ist Gold wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir mischen dabei ihm bekannte ukrainische Wörter (maschyna – Auto, dzyga – Kreisel, pesek – Hund) mit bislang unbekannten Dingen und Tätigkeiten, die wir auf polnisch benennen. Für den Moment halte ich mich mit dem Deutschen noch zurück. Wenn wir zu Hause sind, wird er sowieso vorwiegend diese Sprache in seiner Umgebung hören, und dann werde ich nur noch Deutsch mit ihm reden. Oleks äußert heute stärker seine Vorlieben. So sollte einmal Mama ihn an der Hand halten, und sie musste sogar einmal rutschen (zum ersten Mal wieder seit 20 Jahren). Später sollte dann Tata bei der Rutsche sein, und Mama sollte sich im Hintergrund halten. Immer wieder testet er auch Grenzen aus. Wir reagieren darauf indem wir ihn festhalten, anschauen und deutlich sagen, dass das, was er tun möchte nicht erlaubt ist. Spätestens nach dem zweiten Mal hält er sich an die gesetzten Grenzen. Ola muss lernen aufzupassen, das Oleks sie nicht versehentlich verletzt. Wenn er springt oder sich nach hinten wirft, kann er sonst schnell einmal gegen die Nase oder den Kiefer stoßen. Allerdings ist er heute eher ruhig, was daran liegen kann, dass sich auch bei ihm die ersten Anzeichen der Windpocken eingestellt haben. Hoffentlich verlaufen sie einigermaßen erträglich. Wenigstens hat er sie dann für den Rest seines Lebens hinter sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine der polnischen Wendungen, die Oleks gelernt hat ist „raz – dwa – trzy“ (eins – zwei – drei), weil ich ihn bei drei immer hochwerfe. Das gefällt ihm so gut, dass meistens ich derjenige bin der zuerst ermüdet. Dann sage ich ihm „schtsche odin raz“ (nur noch ein mal). Oleks wiederholt und wir springen noch letztes Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Schuhe im Heim für ihn meist zu klein sind – er trug in den vergangenen Tagen Sandalen der Größen 20 und 21, braucht aber 22 – haben wir Oleks gestern auf dem hiesigen Markt neue Hausschuhe gekauft. Im Gegensatz zu den Spielzeugen, darf er sie anbehalten, auch wenn wir gehen, was ihn sichtlich freut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rxwi4tPfgGI/AAAAAAAAADM/nugM7llTl7Y/s1600-h/P9304335.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwiQNPfgFI/AAAAAAAAADE/jFY9q7QeT6A/s1600-h/Karpaty.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124008137868673106" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwiQNPfgFI/AAAAAAAAADE/jFY9q7QeT6A/s320/Karpaty.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Abends hat uns Herr Wasyl zu der ältesten Kirche des Ortes gefahren, die im 18. Jahrhundert ganz aus Holz gebaut wurde. Von diesem etwas erhöhten Punkt hatten wir zudem einen herrlichen Blick auf die Karpaten, die hier bis auf 1600 Meter aufragen. Der Blick auf die ersten Ergebnisse der heutigen Parlamentswahlen beschließt den Tag. Nach den ersten Hochrechnungen haben die „orangen Parteien“ – der Block Julia Timoschenko und die Präsidentenpartei Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung einen knappen Vorspruch vor den „Blauen“ der Partei der Regionen. Hoffentlich bleibt es so.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rxwi4tPfgGI/AAAAAAAAADM/nugM7llTl7Y/s1600-h/P9304335.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-7895906616380621602?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/7895906616380621602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=7895906616380621602' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7895906616380621602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7895906616380621602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/im-osten-nicht-viel-neues.html' title='Im Osten nicht viel Neues'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rwimj9Pff-I/AAAAAAAAACM/guVgVvWrC1c/s72-c/Monte+Christo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-5903272885629312165</id><published>2007-09-29T08:37:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:41.492+01:00</updated><title type='text'>Nun doch Aljoscha</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Bei unserem morgendlichen Besuch erlaubt uns die Ärztin endlich Oleks am Nachmittag mit nach draußen zu nehmen. Nur darf er keinen Kontakt mit anderen Kindern haben, um sie nicht mit den immer noch grassierenden Windpocken anzustecken. Das Spielen im Garten ist der Höhepunkt des Tages für uns alle. Wir nehmen natürlich wieder Oleks gesammelte Schätze mit. Lediglich der Kreisel bleibt zuhause, da nach dem wilden Spiel am Vortag nicht mehr funktionstüchtig. Über Mittag besorgen wir einen neuen, gleichartigen, damit morgen alles wieder komplett ist. Neben den üblichen Spielen konnten wir die Geräte auf dem Spielplatz nutzen. Dabei freuen wir uns darüber, wie gut Oleks rutschen kann und dass er darauf vertraut, dass wir ihn am Ende der Rutsche auffangen. Aber auch ein einfacher Baumstumpf, von dem man herunter springen kann, ist ein herrliches Spielgerät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben wilden Spielen gibt es auch ruhige Phasen, in denen wir uns das Märchenbuch ansehen. Oleks Aufmerksamkeitsspanne ist in der kurzen Zeit, die wir bislang mit ihm zusammen gewesen sind, merklich angewachsen. Während anfangs alles, was in seinen Gesichtskreis kam, seine Aufmerksamkeit auf sich zog, unabhängig davon, was er gerade machte, so sind es jetzt vor allem noch laute Geräusche, die ihn ablenken.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Besonders fasziniert ist Oleks von unserem Fotoapparat. Wir haben gemeinsam Bilder gemacht, d.h. er durfte den Auslöser drücken, und sie nachher im Display angesehen. Dabei fällt uns auf, dass Oleks von sich selbst als „Aljoscha“ spricht. Wir werden wohl diese Koseform seines Namens im täglichen Umgang beibehalten. Später, wenn er größer ist, kann er selbst entscheiden, ob es bei Aljoscha bleiben soll, oder ob er seinen offiziellen Vornamen verwendet wissen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwtGtPfgOI/AAAAAAAAAEE/RKMvX0M5uS8/s1600-h/20070928Garten.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124020069287821538" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwtGtPfgOI/AAAAAAAAAEE/RKMvX0M5uS8/s320/20070928Garten.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der heutige Tag ist herrlich. Bei Spielen im Garten fühlen wir uns wie im Urlaub angesichts der herbstlichen Farben und der uns umgebenden Ruhe. Der Abend wird uns „versüßt“ durch gebratene Pilze, die die Hausherren in der Frühe gesammelt hatten und mit uns teilen. Wir schauen auch ein wenig fern, um die Stimmung vor den morgigen Wahlen zu erfassen. Natürlich hoffen wir, dass die orangen, nach Westen gewandten Kräfte gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hatten wir übrigens noch erfahren, dass ein Mädchen in Oleks Heim kürzlich von einer Adoptionsfamilie abgelehnt wurde, nachdem sie schon mehrere Tage lang mit ihr gespielt hatten. Angeblich hatte die Frau ihre Entscheidung damit begründet, dass „kein Funke“ übergesprungen sei zwischen ihr und dem Kind. Natürlich verstehen wir, dass es auf die Chemie ankommt, aber muss man dann dem Kind erst Hoffnung machen, indem man mit ihm eine Beziehung aufbaut? Soviel wir gehört haben, hat das Kind im Nachhinein sehr unter der Ablehnung gelitten. Im französischen Ukraine-Adoptionsforum wird zur Zeit der „Baby Blues“ diskutiert, den Adoptionseltern genauso wie leibliche Eltern empfinden. Die Erwartung, sogleich vor Liebe hin und weg zu sein ist für beide Seiten völlig überzogen. Natürlich freuen wir uns, dass wir Oleks haben, aber gleichzeitig braucht eine tiefe Zuneigung wie zwischen Eltern und Kindern ihre Zeit um zu wachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124020546029191410" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwtidPfgPI/AAAAAAAAAEM/LQePf2L8tlE/s400/20070930Oleks.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124020855266836738" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rxwt0dPfgQI/AAAAAAAAAEU/a5kTKcw0Mx8/s400/20071001Oleks2.JPG" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124021057130299666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwuANPfgRI/AAAAAAAAAEc/pAoG65fpWds/s400/20071001Oleks_alle3.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-5903272885629312165?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/5903272885629312165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=5903272885629312165' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5903272885629312165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5903272885629312165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/nun-doch-aljoscha.html' title='Nun doch Aljoscha'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwtGtPfgOI/AAAAAAAAAEE/RKMvX0M5uS8/s72-c/20070928Garten.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-2246089755669153587</id><published>2007-09-28T08:41:00.001+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:41.665+01:00</updated><title type='text'>A different Oleks</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Our son’s full name, as said before, will be Oleks Joachim, but we will call him just Oleks. Actually he is not that used to his name because the caregivers call him rather "Aljoscha", which is the short form of the more popular Oleksej or just by his birth family name. Interestingly, his birth family name is clearly Hungarian. He was born in a small village close to the Romanian border.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleks can't really draw, yet. Two days ago he even did not know how to keep a pencil properly, so he spent time mostly on packing and unpacking the crayons and loading/unloading a big truck with them. But today evening to my astonishment he felt like coloring a picture in his coloring book (well, at least try coloring it) and suddenly managed to keep the pencil properly, like I showed him.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;He calls us "Mama" and "Tata" The kids here call foreign males and females "djadko" and "tjotja" (uncle and aunt) but the caregivers teach Oleks to call us "Mama" and "Tata". We are aware that he may not understand the meaning, yet, but still enjoy being called like that. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;In the afternoon I went to the orphanage alone as Peter has a cold and did not want to infect Oleks and the other kids. When I stepped into the group room the caregiver said to Oleks "look who has come" and Oleks said, "Mama has come!" and then when he saw that I was alone, he started asking, "A de tata?" (And where is dad?). Later on Peter called me on phone and Oleks was quite fascinated to hear his voice. Peter just said "Pryvit Oleks" and Oleks shouted "Tata, tata!" and then tried to find tata in the phone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124021907533824290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwuxtPfgSI/AAAAAAAAAEk/EYw759TBDGo/s400/20070928Ola.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;This time the ice fully melted down. Oleks felt absolutely free and spent 1 hour out of the 2½ that I was with him running and hitting everything with everything, barking like a dog and I just tried to ensure he won't hurt himself or break anything in the room Anyway it was my first time 1 on 1 with a wild child that is (to be) MY own. Upon return I had to ask Peter whether I should worry about Oleks’ behavior. But Peter reassured me that it is absolutely normal for kids to sometime just go crazy. In fact he was rather pleased as he read this as a sign that Oleks starts to feel safe in our company. Oleks also tried to check how far he can go. In general it was a significant difference vs. today morning or yesterday.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleg and Julia went back to Kyiv today with the pack of documents for SDA ready in their hands. Oleg will hand them in on Monday hoping to get their formal approval for adoption still that week. If we are fortunate we will have the court hearing one week after. Julia, our interpreter, will return only by that time so we have somehow to get along with our Ukrainian / Russian. But we are doing fine. I was even complimented today in the orphanage for my knowledge of Ukrainian.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;In the evening we had a longer conversation with our landlord about the history of the region – in particular the recent decay of its industry which he personally went through. In Swaljawa there were two main industries, a furniture producer with 3000 employees and a chemical company with 1000 workers. Our landlord had been the Operational Director of the latter, but is was closed down entirely and the furniture factory was downsized to 100 people whose single product now is charcoal. At the same time the forests in the surroundings are bought up by rich people from Eastern Ukraine, who cut them down without respect for landscape or preservation of nature, in order to get a quick Euro from the export of lumber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In order to shed some additional light on the background work that has been done by Oleg, who is worth his weight in gold. The law changed and a Ukrainian Personal ID number is now required for everyone (including foreigners!) who wants to issue a power of attorney. The ID is issued only by a central authority in Kyiv which usually takes some 10 working days. It would be required for Oleks’ passport application, if Peter were to leave before. Fortunately Oleg talked the passport authority here into agreement to accept the application immediately after the trial, when Peter is still around. The waiting time for passport is now minimum 10 days because there are no old forms are any longer available in the regions and everything has to go via the centralized process.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;One more thing: Euro vs. Dollars. We were told that dollars are still very much liked in the east of Ukraine but the preference of Euro is growing with its rise in value against the US currency. People realized that 100 EUR is not equal to 100 USD, as they used to count. Here in the western part of Ukraine we had better taken Euro only with us. It is however not a matter of exchanging them. Even in our small city there are numerous exchange spots with rates only slightly below those in Kyiv (7.06 vs. 7.12 UAH per EUR). &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;The majority of food is rather cheap for our purses (except for yoghurts which are about the same price as in Germany). But we also saw some branded chocolate bonbons for 260 UAH, which accounts to almost 35 EUR. Outrageous in country where the average monthly salary is in the area of 300 EUR and many old age pensioners get less than 100 EUR.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-2246089755669153587?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/2246089755669153587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=2246089755669153587' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2246089755669153587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2246089755669153587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/different-oleks.html' title='A different Oleks'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwuxtPfgSI/AAAAAAAAAEk/EYw759TBDGo/s72-c/20070928Ola.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-4421918735634641090</id><published>2007-09-27T14:16:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:42.089+01:00</updated><title type='text'>Wunder geschehen</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wunder geschehen: Gegen 9 Uhr ruft Oleg an. Meine Gehaltsbescheinigung hat sich gefunden. Ilona wird sie im SDA abholen und per Bahnkurier nach Swaljawa schicken. Der Stein, der uns vom Herzen fiel, war von der Größe eines Felsblocks.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rwin2dPff_I/AAAAAAAAACU/qhQ7KXS_NGo/s1600-h/Richna.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5118525530510950386" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rwin2dPff_I/AAAAAAAAACU/qhQ7KXS_NGo/s200/Richna.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir wohnen im Haus des Administrationschefs des Kinderheims, der den ersten Stock an Touristen vermietet. Die Küche und die Waschmaschine teilen wir mit seiner Familie, Bad haben wir unser eigenes. So sind wir nicht nur bequem und günstig (35 Euro pro Tag) untergebracht, sondern haben es auch nicht weit ins Stadtzentrum (15 min zu Fuß). Zudem bringt uns der Hausherr für einen kleinen Obolus zweimal täglich zum Kinderheim und zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegen Oleks Untersuchungen haben wir den Vormittag zur freien Verfügung. Wir gehen in die Stadt, wobei unser erster Weg zum Kulturhaus und den Computern führt. Ich habe mein Notebook dabei und kann die dortige Internetverbindung nutzen um direkt meine emails abzurufen und zu versenden. Ola hat ihre auf USB-Stick gezogen, den sie an einen dortigen Computer anschließt. Die anderen Besucher sind ausschließlich Jungendliche (nur Jungs!) die verschiedene Shooter spielen. Später stößt Oleg zu uns. Bei all den Berichten und Blogs kommen wir nicht einmal dazu Nachrichten zu lesen. Die Kosten für das Internet sind minimal. Gemeinsam für fast 2 Stunden im Netz zahlen wir gerade 9 UAH.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später essen wir zu Mittag im „Monte Christo“, einem sehr schönen und modernen Kellerrestaurant, das Julia entdeckt hat. Ich denke, dies wird unser Stammlokal. Angesichts der niedrigen Preise (Mittagessen incl. Suppe, Hauptgang, Getränk und Kaffee kommt auf etwa 50 UAH) und guten Qualität haben wir uns entschieden mittags nicht selbst zu kochen, sondern auswärts zu essen. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rxwl9dPfgJI/AAAAAAAAADc/e7lvmk7Hsss/s1600-h/Gratis.JPG"&gt;&lt;/a&gt;Morgens bleiben wir bei unseren Cornflakes mit Milch und abends bei Brot mit Käse oder Wurst. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwmqdPfgKI/AAAAAAAAADk/R0SjyJdXRK8/s1600-h/Gratis.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124012986886750370" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwmqdPfgKI/AAAAAAAAADk/R0SjyJdXRK8/s200/Gratis.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da wir bis zu unserem Nachmittagbesuch bei Oleks noch Zeit haben, sehen wir uns einen zweiten Spielzeugladen an, den Julia ausfindig gemacht hat. Die Auswahl ist hier größer und es gibt auch schöne Kinderkleidung. Gut zu wissen für später. Mit Einkäufen halten wir uns vorerst zurück, bis auf einen Kreisel für Oleks. Auf dem Rückweg ergänzen wir unsere Vorräte im Lebensmittelgeschäft „Gratis“. Die Spezialität dieser Region ist das Mineralwasser „Poliana Kupel“, das nicht nur gesund ist, sondern auch ausgezeichnet schmeckt. Zurück in unserem Quartier holt uns unser Gastgeber nach einer kurzen Ruhepause ab für die Fahrt zum Kinderheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kreisel bereitet Oleks große Freude. Offensichtlich hat er schon einmal mit einem gespielt, denn er wusste sofort was man mit ihm machen muss. Dieses Mal haben wir auch einen Fotoapparat dabei und beginnen unsere Bilddokumentation. Oleks ist sehr fotogen und liebt es aufgenommen zu werden. Im Spielzimmer gibt es Hula-Hupp Reifen, mit denen wir uns neue Spiele ausdenken. Nachdem Ola eindrücklich demonstriert hat, wie man sie benutzt, ist auch Oleks davon begeistert, nur dass er sich vielmehr in dem Reifen dreht, als der Reifen um ihn. Man kann sie aber auch einander zurollen, was ihm erstaunlich gut gelingt. Wir spielen auch erstmals „Flugzeug“, was ihm sehr gefällt. Noch kann er mit Berührungen und Liebkosungen nicht viel anfangen und weicht eher aus, so dass wir uns langsam vortasten. Ins Ohr und unter den Pulli blasen macht zum Beispiel auch viel Spaß. Unserer Meinung nach ist Oleks zu dick angezogen (dicker Pulli und Hose über den Strumpfhosen). Kein Wunder also, dass er nach einiger Zeit vollgeschwitzt ist. Die Betreuerinnen geben uns auf Anfrage ein frisches T-Shirt, und so können wir mit Bewunderung sehen, dass sich unser Sohn schon weitgehend alleine an- und ausziehen kann. Am Ende unsere Zeit machen wir den Fehler etwas überhastet vorzugehen, weil Julia schon auf uns wartet. Das verwirrt Oleks und er rennt davon in seine Gruppe ohne sich richtig von uns verabschiedet zu haben. Für morgen werden wir uns ein Abschiedsritual ausdenken.&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124017045630845106" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwqWtPfgLI/AAAAAAAAADs/WmBMRdn308A/s400/20070928Oleks.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Am Abend sitzen wir noch lange mit Oleg und Julia zusammen und gehen die Fortschritte und Probleme mit den Dokumenten durch. Es fehlt eine neue Abschrift von Oleks Geburtsurkunde. Er ist nicht in Swaljawa, sondern in einem Dorf nur wenige Kilometer von der rumänischen Grenze im Kreis Winohradow auf die Welt gekommen. Der Rechtsanwalt des Kinderheims hatte den ganzen Weg dorthin (100 km = 2 Stunden Autofahrt auf den hiesigen Straßen) umsonst gemacht, da alle Mitarbeiter des Standesamtes auf Wahlschulung (am Sonntag finden die Parlamentswahlen statt) in der Bezirkshauptstadt Uschhorod waren. Er muss also morgen erneut fahren. Wir warten auch noch auf das medizinische Gutachten, wegen dessen Oleks heute früh in Mukatschevo untersucht wurde. Es soll morgen der Ärztin des Kinderheims zugestellt werden. Und natürlich noch die Gehaltsbescheinigung, die uns eine schlaflose Nacht gekostet hat und gerade per Zug unterwegs sein sollte. Wenn, ja wenn wir alles morgen zusammen hätten, könnte die Akte Anfang nächster Woche an das SDA gehen und es bestände die Hoffnung, noch in der kommenden Woche ihre Zustimmung zur Adoption zu erhalten. Ein Menge Konjunktive!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-4421918735634641090?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/4421918735634641090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=4421918735634641090' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4421918735634641090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4421918735634641090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/wunder-geschehen.html' title='Wunder geschehen'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rwin2dPff_I/AAAAAAAAACU/qhQ7KXS_NGo/s72-c/Richna.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-5658722626568542548</id><published>2007-09-26T19:10:00.001+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:42.649+01:00</updated><title type='text'>We Meet Our Son</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Our train trip yesterday/today took 15 hours and was MUCH better than anticipated. After I had read some horror stories in the American fora, I was pleasantly surprised. We had the 4-bunks compartment for us both, Oleg and Julia (the interpreter, she's brilliant). It was all very modest but clean, the toilets were also rather old and very modest too, but acceptable even after the 13 hrs ride (WAAAAY better than in Poland, fortunately). Hot tea in the morning and we were ready to fight :).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleg had already organized accommodation for all of us. Our landlord met us at the Swaljawa train station and took us right away to the city council, which they call here “The Whitehouse” with regard to its whitish painting. He received there the permission of the local authorities to meet our son. The first meeting, however, required the presence of two officials, who accompanied us to the orphanage, about 1 km away.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Upon arrival our first impression was rather positive, despite the renovation works going on. But there was a garden with trees and bushes, a play ground and a statue of St. Mary in front of the building. At first we had to see the orphanage director, who initially made a rather strict, soldier-like impression, but ended up to me a very friendly person. He asked us about our motivation to adopt, whether we already had kids and if we still would love our adopted child, if a biological one would be born. Then they brought us to kind of an assembly hall where our son was already waiting.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;His name is Oleks and we will give him a second name, Joachim. Oleks was born in June 2003 so he is a bit over 4 years of age. He is in the orphanage since his first year and hence has no memory of his parents, who have been deprived of their parental rights and never visited him. No wonder that he was very shy in the beginning. Things changed a lot when after 15 minutes we were allowed to take him to the group room, while the other kids were outside on the veranda. He immediately reached for his favorite toy, a plastic truck and then the play went on. Now we realized that Oleks is very talkative (he speaks Ukrainian) and has been glad to communicate with us. Peter managed to repair the back tires that did not revolve and became his hero. Now he could run it through the entire room with his hands supported on the cargo area. Oleks is very possessive of things, like most orphanage kids, and it was hard to convince him to let loose of his car. But in the end we convinced him that he will get it back and we pushed it around each other.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Another big hit were the crayons and the coloring book that we brought along. Oleks knows colors very well and told us the names of the objects and animals on the pages. We were very happy to see such a bright person and there was no question mark whatsoever, whether we will adopt him. His health is reasonably well though he had suffered of bronchitis and has a little heart problem, that may or may not require a surgery later on. Most likely Oleks will have the wind pox within next week, because it has just started in his group. This is a bit unfortunate as kids are not allowed outside and the kids could play in the garden as the weather is marvelous. I was running today all day with short sleeves.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124018699193254098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rxwr29PfgNI/AAAAAAAAAD8/dp5kNZ8onWI/s400/20070928Ola_Peter.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;We left Oleks around midday and decided to have lunch ourselves as all the notaries appeared to be closed or away for some hours. We ate at a restaurant on the main street, very tasty, but long time to wait. Later on Oleg left us for the notary and we rummaged the town for an internet access. We found it in a computer laboratory at the House of Culture. So we would know were to go in order to stay connected with the outside world. We also managed to buy a toy car (crane truck), a ball and a kaleidoscope. Oleg in the meantime was successful to drum up a notary who would issue the required petition letter, which we signed on the spot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Ukrainian authorities require Oleks’ medical file to be updated. The orphanage director managed to charm out of the doctor in the regional policlinic in Mukatschewo appointments already for tomorrow and the day after (with a lot of “golubetschko” – “mein Täubchen / my little dove“). At the same time the lawyer of the orphanage will go to the district capital (“Kreisstadt”) of Oleks’s birthplace, about 100 km from here, in order to get a clean copy of his birth certificate. The one in the orphanage has a manual annotation on it, which makes it invalid for court purposes. If we get the full stack of documents still this week, then next week Oleg could get from the SDA the adoption approval which will be the basis for the court proceedings. I keep my fingers crossed that we might get the date of the trial within 3 weeks from now. We'll see.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We met Oleks again in the afternoon and took the crane car with us. He already was waiting for us and ran into my arms when he saw us. We were allowed to take him to a separate room with lots of toys. There we gave Oleks the new car. It proved a real hit. For the next 2 hours Oleks would not leave his “velyka aranshewa mashyna” (big orange car) out of his eyes. He was so happy about it, and we conceived different plays and stories around it which let the time with him pass by on the fly. At 18:30 we had to leave Oleks. We told him that his “mashyna” will go to sleep as well as him and brought him back to his group. He had not problems to accept this and waved his hands for good-bye. We cannot wait to see him again tomorrow.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5124018200977047746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RxwrZ9PfgMI/AAAAAAAAAD0/91WlzXz7_Os/s400/20070927Oleks.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;We spend the evening with Oleg and Julia over a dinner with Kosakh sausage, beer and bread and tell each other about our countries, with foreigners and our own travels abroad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: I am happy to have learnt Ukrainian to some extent. We ended up in an Ukrainian-only part of the country (although Peter can have some use of his Russian). As a result I talk to Oleks in Ukrainian and mix in Polish words, while Peter talks mixed Polish/German. Our Oleks is, by the way, judging by his birth family name, of Hungarian origin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS2: Oleg just came in and shared some bad news. The SDA seemingly lost Peter’s salary statement. It has a tick marked on the envelope of our dossier (so they DID get it), but there is no trace of it any more in the dossier itself. This is really BAD news as it basically says that Peter will need to return to Germany to re-do the document in express mode. Oleg is full of hope that the SDA will still find it, but knowing authorities in this part in the world (and not only), there is little chance to find paper gone astray in the vast stacks of documents that we saw there. BAD LUCK!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-5658722626568542548?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/5658722626568542548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=5658722626568542548' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5658722626568542548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5658722626568542548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/we-meet-our-son.html' title='We Meet Our Son'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/Rxwr29PfgNI/AAAAAAAAAD8/dp5kNZ8onWI/s72-c/20070928Ola_Peter.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-2493654126881545034</id><published>2007-09-25T19:02:00.000+02:00</published><updated>2007-09-28T08:09:28.321+02:00</updated><title type='text'>Unterwegs nach Transkarpatien</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Für die weniger geographisch beschlagenen: Nein, Transkarpatien ist NICHT Transsylvanien, und Dracula lebte im heutigen Rumänien, nicht der Ukraine. Die Feinheiten werden wir uns aber auch erst aneignen müssen und haben uns aus diesem Grunde aufgemacht um einen Reiseführer über die Region zu erwerben. Der Besuch in Buchhandlungen ist für uns nie ganz ungefährlich, insbesondere, wenn das Gepäck sein Limit bereits erreicht hat. Deshalb kontrollieren wir uns gegenseitig beim Einkauf und erwerben neben dem erwähnten Reiseführer lediglich 2 Malbücher und 2 Märchenbücher für unseren Sohn. Und dabei gibt es so viele herrlich illustrierte Märchen! Fündig geworden sind wir übrigens in der uns vom letzten Besuch bereits bekannten Buchhandlung im Einkaufszentrum „Globus“ unter der Glaskuppel auf dem Majdan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später setzen wir unsere Internet-Sitzung von gestern fort und prüfen die Verbindungen von Swaljawa, wenn ich während der Rechtsmittelfrist und Wartezeit auf den Pass nach Deutschland zurückkehre. Der Nachtzug, den wir heute nehmen werden, braucht 15 Stunden, also keine echte Alternative. Es verbleibt die Bahn- oder Autofahrt nach Lviv (190km) und Direktflug von dort mit der Austrian über Wien nach Frankfurt oder ein Flug vom Provinzflughafen in Uschhorod mit Aerosvit nach Kyjiw und von dort mit Lufthansa oder Ukraine Internation Airlines. Auch den Abdeckungsgrad unsere Mobilfunknetze überprüfen wir. MTS und Kievstar (letzteres hat Peter), sind ziemlich flächendeckend. Olas Operator Life:) weist aber noch große Lücken auf, in Swaljawa sollte ihr Telefon aber funktionieren. Schlimmstenfalls kaufen wir einfach eine SIM-Karte eines anderen Anbieters. Dies ist denkbar einfach, da man sie nicht registrieren muss. Karten mit Ladecodes findet man an jedem Kiosk. Handys mit Vertrag sind eher unüblich in der Ukraine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 15:30 Uhr holt uns Oleg ab. Wir fahren zum SDA, etwas verdutzt ob des großen Vorlaufs, werden die Besuchserlaubnisse doch erst ab 17 Uhr ausgeben. Da unser Zug aber schon um 18:15 Uhr abfährt, hat sich Oleg darum bemüht, dass wir die ersten sind, die ihre Dokumente erhalten. Dazu müssen wir entsprechend früh die Plätze in der Schlage der Wartenden einnehmen. Tatsächlich bekommen wir unser Papier als erste, sind aber wegen der Staus erst kurz vor Abfahrt am - supermodernen - Süd-Bahnhof. Die Zeit reicht gerade noch für den Besuch der Toilette und einen kleinen Snack.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zug treffen wir noch unsere Übersetzerin Julia, die uns und Oleg in Swaljawa zur Seite stehen wird. Dank Olegs Organisationstalent (siehe oben) haben wir zu viert ein Abteil Coupé, was in etwa einem deutschen Liegewagen entspricht. Daneben gibt es noch „Luks“ (Zweierabteil) und „Platzkartny“ (Großraumwagen mit Liegekojen, ohne deutsches Pendant). Der Wagon selbst ist für (mittel)osteuropäische Verhältnisse ordentlich. Leider gibt es im Zug keinen Speisewagen. Dieser Mangel wird allerdings durch Händler mit Bauchläden aufgewogen, die in den Gängen kursieren und nicht nur Getränke und Snacks, sondern auch Eis und – sage und schreibe – Bücher feilbieten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-2493654126881545034?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/2493654126881545034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=2493654126881545034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2493654126881545034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/2493654126881545034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/unterwegs-nach-transkarpatien.html' title='Unterwegs nach Transkarpatien'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-7321448809181543889</id><published>2007-09-24T19:09:00.000+02:00</published><updated>2007-10-05T08:40:41.521+02:00</updated><title type='text'>Der große Tag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;p&gt;Dank Alkohol und Fußmarsch haben wir wie Murmeltiere geschlafen – trotz der Aufregung – und unseren vier Weckern ist es nicht einfach gefallen uns um 7 Uhr auf den Federn zu werfen. Ab 8 Uhr wird Oleg versuchen beim SDA zu erfahren, wann wir „dran“ sind. Formal öffnet es erst um 9 Uhr, aber manchmal erlaubt der Pförtner einen Blick durch den Personaleingang auf die dortigen Aushänge. Heute ist er aber nicht zu erweichen und wir erfahren erst um Viertel nach neun, dass wir um elf unseren Termin haben. Natürlich sitzen wir schon längst in den Startlöchern, und es fällt ständig schwerer die Zeit bis zum Aufbruch totzuschlagen. Ich versuche mich auf Russisch-Vokabel zu konzentrieren, Ola rennt von Wand zu Wand wie ein eingesperrtes Tier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ja nicht zu spät zu kommen, gehen wir schon um 10:15 Uhr los. Die Strecke, für die wir am Samstag noch 25 Minuten gebraucht haben, legen wir heute in 15 Minuten zurück. Oleg wartet schon auf uns. Ilona stößt kurz danach zu uns. Sie bringt die formale Einladung für das Gespräch mit, in der (auf Ukrainisch) darauf hingewiesen wird, dass die zur Adoption freigegebenen Kinder in der Regel älter als 6 Jahre sind und Gesundheitsprobleme aufweisen. Dank des Forums wissen wir aber, dass dies eine Standardklausel ist, uns lassen uns von ihr nicht ins Bockshorn jagen. Glücklicherweise ist es heute so warm, wie während der beiden vergangenen Tage, den man muss draußen warten. Während der Wartezeit verlassen zwei Paare das Gebäude, beide mit frohem Gesichtsausdruck. Das lässt uns hoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor elf geht es dann auch für uns los. Das Herz schlägt bis zum Hals. Wir werden in ein bis auf ein Sofa typisch eingerichtetes Büro geführt. Allerdings sind an der Wand eine große Menge Fotos bereits adoptierter Kinder mit ihren Familien angepint. Besonders freut uns, dass wir darunter auch die Zeichnung des Sohnes einer guten Bekannten vom Forum erblicken. Die Übersetzerin ist verspätet, daher darf Ilona diesen Part übernehmen. Die Psychologin spricht ukrainisch, allerdings so leise, dass wir kaum etwas verstehen. Zuerst bittet sie uns unseren Kinderwunsch zusammenzufassen, also Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand. Wir betonen zudem, dass wir hinsichtlich der Nationalität des Kindes völlig aufgeschlossen sind, also gerne auch ein Kind annehmen, dass nicht mitteleuropäisch aussieht. Daraufhin bringt sie ein Dossier aus dem Nebenraum und ergänzt es mit 3 weiteren Dossiers, die sie aus dem vor ihr liegenden Packen heraussucht. Es sind alles Jungen, da die adoptionsbereiten Mädchen praktisch alle schwer krank sind. Eines der Kinder erweist sich bei der Vorstellung als zu alt (mehr als 1 Jahr über der mit unserem Jugendamt vereinbarten Altersgrenze), weshalb die Psychologin das Dossier auch gleich wieder beiseite legt. Der nächste Vorschlag ist ein 4 jähriger Junge, der, wie wir später feststellen, uns beide sofort für sich eingenommen hat. Wir hören uns zwar noch die beiden weiteren Vorschläge an, aber unsere Entscheidung steht schon fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer dreiviertel Stunde verlassen wir wieder das SDA, und der Tag scheint jetzt noch strahlender zu sein. Der Junge, unser zukünftiger (hoffentlich) Sohn, lebt in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Swaljawa"&gt;Swaljawa&lt;/a&gt; ganz im Westen der Ukraine, im Zakarpatija Gebiet, dem Dreiländereck mit der Slowakei und Ungarn, unweit der Gebietshauptstadt Uschhorod. Laut Ilona ist die ein beliebter Kurort (Salzquellen) und Wintersportgebiet. Sie hatten dort schon Adoptionen. Die Paare hatten damals bei einer sehr netten Familie gewohnt, die einige Zimmer in ihrem Haus untervermietet. Leider werden wir die Besuchserlaubnis des SDA aber erst morgen Nachmittag erhalten, weshalb wir einen weiteren Tag in Kyjiw verbringen müssen. Deshalb führt uns unser Weg zuerst zurück zu unserer Wohnung, von wo uns Oleg mit seinem Wagen zu unserem neuen Quartier in der Chmelnytski Strasse, 200 Meter von der Oper entfernt. Diese Wohnung fällt uns sogar noch besser, obwohl sie billiger ist (60 Euro). Auch Altbau, hängt sie voller Bilder und macht eher den Eindruck, dass hier tatsächlich jemand lebt. Danach rauscht Oleg mit unseren Pässen davon um Bahnfahrkarten für den Nachtzug nach Swaljawa zu besorgen – ja, dafür muss man sich hier ausweisen, da Zug fahren für viele Ukrainer immer noch die einzige Möglichkeit des Reisens ist, und die Züge dementsprechend voll und lang im voraus ausgebucht sind. Wir vermuten, dass die Ausstellung von namentlichen Fahrkarten dem Schwarzhandel vorbeugen soll. Wie wir später hören, ist auch unser Zug ausgebucht, aber Oleg gelingt es Zugriff auf einen Pool spezieller Karten zu erhalten, die zurückgelegt, aber bislang nicht abgeholt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder allein informieren wir erst einmal unsere Adoptionsstelle über den Kindervorschlag , die wiederum das Placet des Jugendamtes einholt. So, und was tun wir jetzt bis morgen Nachmittag? Zuerst nutzen wir die unerwartete Freizeit um uns nach einem Mittagessen und einem Internet Café umzuschauen. Unsere Mägen sind nach dem vormittäglichen Stress wieder auf Normalgröße angewachsen, was die Leere in ihnen umso spürbarer macht. Aus Mangel an ukrainischen Fast Food Alternativen, fallen wir also mal wieder bei McDonalds ein, der sich auch hier wortwörtlich um Ecke befindet. Für unsere kommukativen Bedürfnisse werden wir hinter der Oper fündig. Das dortige Кофе-Хаус (Koffee-Haus, die russische Antwort auf Starbucks) bietet WiFi (= W-Lan) Zugang ins Internet an (3 Stunden für 60 UAH, 1 Stunde für 24 UAH, jeweils mit der Möglichkeit der Unterbrechung). Neben Mails, Forumsnachrichten und Beiträgen zu unseren Blogs, haben wir auch die Gelegenheit genutzt etwas mehr über unseren Zielort zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit nicht ganz 20.000 Einwohnern ist es in etwa so groß wie unsere Heimatstadt Bad Soden. Laut Wikipedia hat Swaljawa sogar einen deutschen Namen, „Schwalbach“. Ha, wie ist die Welt doch klein, denn ein Schwalbach gibt es auch 2 km von unserem Wohnort entfernt. Tatsächlich wurden in Swaljawa schon im 13. Jahrhundert deutsche Auswanderer angesiedelt. Seine Geschichte gleicht ansonsten der der gesamten Transkarpatischen Region, die ein Spielball zwischen den Großmächten war und erst nach dem Krieg der Ukraine zugeschlagen wurde. Dementsprechend groß ist das Völkergemisch, Ukrainer, Slowaken, Deutsche, Ungarn, Sinti und Roma. Angeblich werde dort vorwiegend ein ukrainischer Dialekt mit Einsprengseln der Ungarischen gesprochen. Na, wir werden ja sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr zu empfehlen sind in dem Café übrigens die Teesorten. Wir haben selten einen so guten Assam bzw. Darjeeling getrunken. Den Abend verbringen wir mit Brot, Käse, Tomaten, unserem Slawutytsch und einer Verfilmung des Akunin Bestsellers „Турески Гамбит“ (Türkisches Gambit) auf DVD. Sie ist zwar nur auf Russisch, was der Spannung aber keinen Abbruch tut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-7321448809181543889?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/7321448809181543889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=7321448809181543889' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7321448809181543889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7321448809181543889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/der-groe-tag.html' title='Der große Tag'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-8457438090236974530</id><published>2007-09-23T17:30:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:42.984+01:00</updated><title type='text'>Kyjiw in den Beinen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;p&gt;Unser erster voller Tag in der Ukraine. Und Ola fühlt sich schon fast wie zuhause.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwSJq9Pff6I/AAAAAAAAAAM/tn0jJgJ4IrQ/s1600-h/Kyjiw+Sophienkloster.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwSJq9Pff6I/AAAAAAAAAAM/tn0jJgJ4IrQ/s320/Kyjiw+Sophienkloster.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5117366447686778786" /&gt;&lt;/a&gt; Zumindest kann sie einiger ihrer heimatlichen Überlebenstechniken auch hier anwenden. Nachdem das Wasser unter der Dusche partout nicht warm werden will, erinnert sie sich daran, dass es die Installateure in Polen mit der Orientierung der Armaturen häufig nicht so wichtig nehmen. Und richtig, auf der blauen Seite liefert der Mischhebel herrlich warmes Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Sonntag, und wir wissen von unserem Stadtpfarrer, dass es hier in Kyjiw eine lutherische Gemeinde gibt. Wir beginnen den Tag also (neben einer provisorischen Stärkung mit Tee und Joghurt) mit dem Gottesdienst in St. Katharina in der Luteranska Strasse, unweit des Chreschtschatyk. Der Pfarrer ist ein Deutscher. Predigt und Gebete werden ins Russische übersetzt, was den Gottesdienst deutlich verlängert – rund 2 Stunden, also eher wie in der orthodoxen Kirche. Zusätzlichen Lokalkolorit verleihen in der ansonsten protestantisch nüchternen Kirche eine Ikone und ein Sandbecken für Kerzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach fühlen wir das fehlende Frühstück, es ist mittlerweile 12 Uhr, schon sehr und wir beschließen das Café „Reprisa“ im Stadtteil Podil aufzusuchen, das Peter aus seinen vorherigen Aufenthalten entdeckt hat. Tatsächlich ist es eines der schönsten Wiener Kaffeehäuser in Kyjiw mit leckerem Kuchen und freundlichem Service. Die Metrofahrt, eine Station vom Majdan zum Poschtowa Ploschtscha (Postplatz), kosten pro Kopf 1 Hryvna. Man erhält dafür einen Jeton, den man an der Schranke einwirft. Die Metrostationen sind nicht so imperial wie in Moskau, dafür beeindruckt aber die Länge der Rolltreppen. Während Kyjiw sehr hügelig ist, liegt die Metro auf einem Niveau, was dazu führt, dass man von den höher gelegenen Station beinahe wie in ein Bergwerk abfährt. Im „Reprisa“ gönnen wir uns erst einmal je ein Kännchen Tee und ein Omelette gegen den Hunger und danach ein Stück Torte gegen den Heißhunger nach etwas Süßem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gestärkt starten wir in den Rest des Tages. Angesichts des strahlen schönen und warmen Wetters, legen wir unseren ursprünglichen Plan die Museen für Geschichte der Ukraine und für russische Kunst zu besuchen ad acta. &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwSKcdPff7I/AAAAAAAAAAU/Zn8b5Qly0CM/s1600-h/Kyjiw+Dniprobruecke.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwSKcdPff7I/AAAAAAAAAAU/Zn8b5Qly0CM/s320/Kyjiw+Dniprobruecke.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5117367298090303410" /&gt;&lt;/a&gt;Stattdessen machen wir uns auf den (Fuß)weg zu Dnipro-Insel. Dazu gehen wir von Postplatz durch den Park unterhalb des Denkmals zur Wiedervereinigung der Ukraine mit Russland zu Fußgängerbrücke. Auf der Insel erwartet uns ein Naherholungsgebiet, in die Städter am Dnipro-Strand auf Decken liegen, Kinder im Sand spielen, braungebrannte Männer grillen oder Karten spielen und ein paar ganz Mutige (nicht nur wegen der Verschmutzung, sondern auch der Wassertemperatur) im Fluss baden. Wir genießen vielmehr einen Spaziergang durch die parkähnliche Landschaft, in der man völlig vergisst, dass man sich inmitten eines Flusses befindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzer Selbstanalyse und Befragung unserer Beine, stimmen wir gegen 3 Uhr nachmittags unseren Mägen zu, dass es Zeit sei etwas Konkreteres zu sich zu nehmen. Wir habe keine Lust auf ein regelrechtes Restaurant und machen uns daher zur „Pusata Chata“ am Kontraktorska Ploschtscha auf. Dort kann man sich an einem großen Büffet sein Essen zusammenstellen. Es geht schnell, schmeckt gut, es nicht teuer, und schlimmstenfalls kann man nach dem Eindruck gehen, wenn man die ukrainische Beschreibungen der Gerichte nicht versteht. Die ukrainische Antwort auf McDonald. Zudem sitzt man wesentlich angenehmer. Lediglich von der Benützung der Damentoilette ist laut Ola abzuraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bisschen weiter, auf der anderen Seite des Platzes befindet sich die gleichnamige Metro-Station. Nach einem Zwischenstopp in einer Buchhandlung und zwei Stationen sind wir wieder am Majdan. Unsere Füße sprechen uns Mut zu, und wir besteigen einen Bus der Linie 18, den wir morgens in unserer Straße gesehen haben. Den Fahrschein kaufen wir am Kiosk an der Haltestelle (0,50 Hrywna). Wie sich herausstellt kann man sie aber auch bei einer Schaffnerin im Bus selbst lösen. Bei der Fahrt stellen sich wieder nostalgische Erinnerungen an Polen ein, denn die Tickets müssen noch mit einem im Bus montierten mechanischen Locher entwertet werden. Der Bus bringt uns dankenswerterweise fast bis vor die Haustüre (zweite Haltestelle).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zur Wohnung kaufen wir noch im Laden gegenüber für das Abendessen ein: 2 Flaschen unseres bevorzugten Biersorte „Slawutych“ und ein paar Würstchen. Der Rest des Abends vergeht mit Vorbereitungen für das morgige Gespräch (mündliche Zusammenfassung unseres Kinderwunsches und –profils) und Kofferpacken, da wir die Wohnung bis 13 Uhr räumen müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-8457438090236974530?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/8457438090236974530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=8457438090236974530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8457438090236974530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/8457438090236974530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/kijiv-in-den-beinen.html' title='Kyjiw in den Beinen'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwSJq9Pff6I/AAAAAAAAAAM/tn0jJgJ4IrQ/s72-c/Kyjiw+Sophienkloster.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6102653657632309810</id><published>2007-09-22T20:32:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T20:26:43.137+01:00</updated><title type='text'>Es geht los!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Dank einer Flasche Wein am Abend und Arbeit für Peter bis in die späten Nachtstunden schlafen wir gut, wenn auch nicht lange. Unser Flug (ab Frankfurt Rhein-Main) startet um 9:45 Uhr, und da Ola MINDESTENS anderthalb Stunden vorher einchecken möchte, haben wir das Taxi schon für 7:30 Uhr bestellt. Um diese Tageszeit braucht es nur 30 Minuten bis Terminal 1. Gepackt haben wir schon alles in den Tagen zuvor. Dabei sind wir sehr stolz, dass wir die ursprünglichen 4 Koffer auf 2 „eingedampft“ haben. Uns liegen noch die Forumsbeiträge in den Ohren, in denen alle Erstreisenden davon berichten viel zu viel dabei zu haben. Viele Gepäckstücke schaffen nur Probleme, denn man muss sie auf Bahnhöfen tragen, in vollen Zugabteilen und Lada-Kofferräumen verstauen. Neben den Koffern haben wir noch unsere Laptops in Umhängetasche bzw. Rucksack dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fliegen mit Lufthansa. Die Tickets hatten wir sofort gekauft, als wir den Termin im SDA („State Department for Adoptions“ – staatliche Adoptionsbehörde der Ukraine; Adoptionsbewerber aus praktisch allen Ländern benutzten diese Abkürzung) erfahren haben. Zu diesem Zeitpunkt waren sie sogar noch günstiger (256 € pro Person plus 50 € Zuzahlung bei Umbuchung des Rückfluges) als Ukrainian Airlines. Obwohl wir den Kindervorschlag erst am Montag erhalten, fliegen wir bereits am Samstag, um für alles (Streik, technische Defekte, Flugumleitung) gewappnet zu sein und den Termin auf keinen Fall zu versäumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flug ist pünktlich, aber die Schlange an der Passkontrolle für Ausländer braucht ihre Zeit. Leider darf man nicht zu den Schaltern für Einheimische gehen, obwohl die Beamten dort gelangweilt vor sich hinstarren. Die Meldeformulare wurden bereits im Flugzeug ausgeteilt. Es empfiehlt sich sie gleich aufmerksam auszufüllen als die mordlüsternen Blicke der hinter einem Wartenden im Nacken zu spüren, wenn man am Schalter noch etwas nachtragen oder korrigieren muss. Die Formulare sind dankenswerterweise in Englisch und nicht, wie in Russland, nur in der Landessprache. Weil wir erst nach Ankunft unsere Unterkunft erfahren werden, tragen wir als Adresse unseres Reisezieles einfach Kyjiw (die neue, aus dem Ukrainischen statt Russischen transliterierte Umschrift von Київ) ein. Uns bringt das keine Probleme ein, aber am Nebenschalter mokiert sich der Beamte darüber, lässt den Delinquenten aber nach einer kurzen Strafpredigt trotzdem einreisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Formulare für den Zoll befinden sich hinter der Passkontrolle. Auch sie gibt es in Englisch. Neben dem Bargeld tragen wir auch die Laptops, die Videokamera, die Mobiltelefone und den Fotoapparat ein, da alles zusammen den Wert von 10.000 US$ übersteigt. Ansonsten drohen Schwierigkeiten oder sogar die Beschlagnahmung bei der Ausreise. Glücklicherweise glaubt man uns, und wir müssen nicht alles öffentlich ausbreiten und das Geld aus unseren Buchgürteln ausbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oleg, einer der Kooperationspartner unsere Vermittlungsstelle und seines Zeichens Rechtsanwalt, wartet bereits auf uns. Wir kannten ihn ja schon von unserem privaten Treffen im Januar. Oleg lobt uns ob unseres geringen Gepäcks. Er bringt uns zu unserem Quartier in der „Großen Schytomir Strasse“ (Велика Житомирська), das sich in Laufentfernung vom Gebäude des SDA befindet. Die Wohnung ist groß und gut einrichtet. Wir besprechen mit Oleg noch kurz den Ablauf des Montags. Auf weitere Einweisungen können wir verzichten, weil wir bereits erfahren haben, dass wir mit Stadtplan und unseren Sprachkenntnissen in Kyjiw gut alleine zu Recht kommen. Er begleitet uns lediglich noch zu einer der nahe gelegenen Wechselstellen (im Innern einer Spielhölle) um Geld zu wechseln. Infolge Aufwertung des Euro und Inflation des ukrainischen Hrywna ist der Kurs zurzeit etwas 7,12 UAH pro Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwXbetPff8I/AAAAAAAAAAc/de2qNeB7nmE/s1600-h/Kyjiw+St.+Andreas.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5117737872163569602" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwXbetPff8I/AAAAAAAAAAc/de2qNeB7nmE/s320/Kyjiw+St.+Andreas.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem wir uns frisch gemacht haben, führt unser erster Weg zum SDA um auszutesten, wie viel Zeit wir am Montag brauchen werden. Es sind knapp 25 Minute, da wir angesichts der vielen Schlaglöcher in den Bürgersteigen und Verkaufsstände am Beginn des Andrijiwski Uswis (Андріївский Узвіз, DER Straße in Kyjiw für Andenken, Kunstgegenstände, Folklore etc. – liegt in der Fortsetzung des Desjatynna (Десятинна), in der sich das SDA befindet) langsam gehen. Ola entscheidet sich bei dieser Gelegenheit auch gegen Ihre Schuhe mit Absätzen. Das Gebäude des SDA befindet sich direkt neben der St. Andreas Kirche, der schönsten der Stadt, wenn nicht der ganzen Ukraine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später spazieren wir noch zum Chreschtschatyk (Хрещатик), des Boulevards zum Majdan, der am Wochenende für den Autoverkehr gesperrt ist und zur Promenade wird. Eigentlich wollen wir etwas landestypisches essen, landen aber schließlich im McDonald am Majdan, weil wir nicht lange auf eine Bestellung warten möchten. Erst zwei Tage später haben wir entdeckt, dass in einer Querstraße des Chreschtschatyk sind eine Filiale von Pusata Chata befindet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6102653657632309810?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6102653657632309810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6102653657632309810' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6102653657632309810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6102653657632309810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/09/es-geht-los.html' title='Es geht los!'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Io23lCjeSrg/RwXbetPff8I/AAAAAAAAAAc/de2qNeB7nmE/s72-c/Kyjiw+St.+Andreas.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3795484996287723819</id><published>2007-08-18T02:23:00.000+02:00</published><updated>2007-08-19T00:27:26.555+02:00</updated><title type='text'>We love Ikea...</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;... and a couple of other furniture stores.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yes, that's right. We're right now reorganizing our apartment, moving furniture, buying furniture, assembling furniture... We need to prepare the room for our child before we leave for Ukraine next month. We will not prepare everything - after all it does make a difference whether we come back with a 3-year old or a 6 year old - but some basics must be there, like a bed and some storage place, some safety stuff (like locked medicine cupboard) and so on.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;At the same time I still do realize it may happen we get back without a child, reasons for this I listed in previous posts. It will be heart-wrenching to look at the child's room then... while waiting for (hopefully) another appointment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But - well - all this has proven to be one huge risk. It basically means we need to take one more...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3795484996287723819?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3795484996287723819/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3795484996287723819' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3795484996287723819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3795484996287723819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/08/we-love-ikea.html' title='We love Ikea...'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6111479582867846347</id><published>2007-07-31T20:04:00.000+02:00</published><updated>2007-08-05T13:06:21.894+02:00</updated><title type='text'>WE GOT THE DATE!!!</title><content type='html'>Today morning ZfK called me - actually they called Peter, but I had his cell phone with me - and informed us that our dossier had been accepted and we had our appointment at the SDA on 24th September !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So now it's time for a hundred and one things we have to do before we leave - and of course we still are aware that it may be not the only trip to Ukraine we'll have to make - as it is still possible that there won't be children available for international adoption when we are there - but anyway: today we are happy :-).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6111479582867846347?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6111479582867846347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6111479582867846347' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6111479582867846347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6111479582867846347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/07/we-got-date.html' title='WE GOT THE DATE!!!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-670187908994613827</id><published>2007-07-19T15:18:00.001+02:00</published><updated>2007-07-19T15:23:36.163+02:00</updated><title type='text'>Waiting... and waiting.</title><content type='html'>No news as of today, at least no news regarding our situation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;There are rumours, partially confrimed by people currently in Ukraine (see the FRUA board), that facilitators are now again admitted to the SDA appointments. Some find it a good change, I am not happy to hear it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The SDA translators are good - and in the old system, the fact that facilitators were allowed into the appointment was one of the key corruption sources. The dishonest facilitators used to bribe old NAC employees and buy good referrals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now I hear that the reason for allowing facilitators into appointments is to "solve the problem of couples who did not find their child at the first appointment" and "allow the facilitators to better advise 'their' candidtes". Hm. I do not say that all SDA employees are open to corruption or that all (or most) facilitators will try to bribe. But nevertheless, I do not like this change at all.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-670187908994613827?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/670187908994613827/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=670187908994613827' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/670187908994613827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/670187908994613827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/07/waiting-and-waiting.html' title='Waiting... and waiting.'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-6194212503836803165</id><published>2007-07-09T09:46:00.001+02:00</published><updated>2007-07-09T17:08:06.297+02:00</updated><title type='text'>Still waiting...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;We are still waiting for any information from Kyiv. This week on Tuesday it will be four weeks since our documents were submitted. Normally it takes between 4 and 6 weeks to hear from the SDA, although it may be also 7 or 8 weeks. We try not to think too much about it now, there is anyway nothing we can do.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://tickers.tickerfactory.com/ezt/d/4;10300;0/st/20070612/e/dossier+submission/dt/6/k/c934/event.png" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Currently the adoption situation in Ukraine is fine for those who are ready to adopt a child over 5-6. Those who want a younger child, unfortunately come back childless right now. It happened to yet another couple we know and from American adoption forums I know it happened to 40+ couples. They all expect to be re-invited to Kyiv in fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So actually it's quite ok that we - IF we are accepted - will travel most probably in September or October. We are approved for a child until 6th birthday, so I hope it will work out, although we still plan to check if it would be possible to extend the age limit by one year. Just in case.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-6194212503836803165?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/6194212503836803165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=6194212503836803165' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6194212503836803165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/6194212503836803165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/07/still-waiting.html' title='Still waiting...'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-9041103229423017255</id><published>2007-06-14T22:05:00.000+02:00</published><updated>2007-06-24T00:15:34.654+02:00</updated><title type='text'>Schock</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br&gt;Schock! Gute Bekannte aus dem Forum müssen unverrichteter Dinge aus der Ukraine zurückkehren. Das Kind, das sie kennen gelernt haben, leidet am Down-Syndrom, obwohl es nach Aktenlage gesund sein sollte. Auf einen zweiten Vorschlag muss man mittlerweile mehrere Wochen warten. Deshalb kommen sie erst einmal nach Deutschland zurück. Ihr 6-jähriger Adoptivsohn, der sie begleitete, hat die Enttäuschung nur schwer verwunden. Vielleicht ist es doch keine so gute Idee ältere Geschwister auf die Reise mitzunehmen. Unsere Bekannten werden ihren Sohn beim zweiten mal jedenfalls bei den Großeltern lassen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jetzt machen wir uns natürlich auch Sorgen, dass uns das gleiche Schicksal ereilen könnte. Aufgrund der vielen Adoptionen im Lande gebe es zur Zeit keine hinreichend gesunden Kinder unter 7 Jahren, hatte man unseren Bekannten im SDA gesagt. Die Begründung ist kam glaubhaft, zumal ein ukrainischer Nachrichtendienst gerade erst mitteilte, dass die Zahl der Adoptionen seit 5 Jahren kontinuierlich zurückgeht. Dass es aber zu wenige gesunde jüngere Kinder in der Datenbank des SDA gibt, darauf hatte O. schon hingewiesen, als ich im Mai mit ihm gesprochen hatte. Dies würde sich aber, so sagte er, in den nächsten Monaten wieder bessern. Grundsätzlich bleibe aber das Problem, dass für viele der Kinder in den Kinderheimen nicht die notwenigen Dokumente für eine Adoption vorlägen. Und die Leitungen sind häufig wenig motiviert, Kinder in die Datenbank einzustellen, da dies zu einer verstärkten Kontrolle des Heimes führt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-9041103229423017255?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/9041103229423017255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=9041103229423017255' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/9041103229423017255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/9041103229423017255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/06/schock.html' title='Schock'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-5560257429567964437</id><published>2007-06-12T23:49:00.000+02:00</published><updated>2007-06-23T23:59:10.933+02:00</updated><title type='text'>Unser Antrag ist eingereicht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br&gt;Unser Antrag ist eingereicht worden. Gegen 11 Uhr haben wir eine SMS vom lokalen Kooperationspartner unserer Adoptionsvermittlung mit dieser Nachricht erhalten. Nach so langer Zeit des Wartens und der wiederholten Rückschläge fällt es uns schwer, die Hochstimmung zu fühlen, die uns eigentlich ergreifen sollte. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir uns bewusst sind, wie penibel die Adoptionsbehörde zurzeit die Anträge prüft. Uns sind Fälle bekannt, die abgelehnt wurden, weil sich ein Arzt im Datum geirrt und dieses korrigiert hatte, oder weil die Stempel auf dem medizinischen Bericht nur in Schwarz waren, was das SDA zu der Behauptung verleitet hat, das Dokument sei nur eine Fotokopie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Sekt sparen wir uns daher für den Tag auf, an dem unser Antrag angenommen wird und wir den Besuchstermin erfahren. Aber wenigstens gönnen wir uns heute einen guten Wein. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-5560257429567964437?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/5560257429567964437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=5560257429567964437' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5560257429567964437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/5560257429567964437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/06/unser-antrag-ist-eingereicht.html' title='Unser Antrag ist eingereicht'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-4450097294341733323</id><published>2007-06-05T23:16:00.000+02:00</published><updated>2007-06-24T00:58:00.177+02:00</updated><title type='text'>Wieder nichts</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br&gt;Und wieder nichts. Nachdem wir den ganzen Tag auf eine Nachricht gewartet und weder O. noch I. telefonisch erreicht hatten, erhielten wir am Abend endlich eine Antwort auf unsere E-Mail. Zwar werden wieder Anträge aus Deutschland angenommen, aber am heutigen Tag sind andere Vermittlungsstellen zum Zug gekommen. Warum? Unsere Papiere verlieren in Kürze ihre Gültigkeit und ZfK hatte bislang die wenigsten Anträge eingereicht. Sollte das Abkommen zwischen den 3 Vermittlungsstellen über die paritätische Aufteilung der 75 „slots“ doch keinen Bestand haben? Man vertröstet uns auf den nächsten Dienstag, an dem ZfK an der Reihe sei. Allerdings gebe es da noch ein anderes Paar, dessen Antrag älter sei als unserer und aufgrund von Formfehlern bereits einmal abgelehnt worden war. Wenn sie es schafften ihre Papiere rechtzeitig fertig zu haben, seinen sie vor uns dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das setzt dem Ganzen doch die Krone auf. Ola ist mit den Nerven fertig und völlig in Tränen aufgelöst, und auch mir platzt bald der Kragen. Wir glauben einfach niemandem mehr und bereiten uns auf das Schlimmste (zweite Erneuerung des Dossiers) vor. Morgen gehen wir zum Arzt um den Wassermann- und Aids-Test wiederholen zu lassen. Ich werde aber auch beim ZfK nachfragen, was Sache ist, und deutlich meine Meinung sagen, was wir von solch einer Informationspolitik halten, bei der man uns zuerst Hoffnung macht und uns dann wieder vertröstet. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-4450097294341733323?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/4450097294341733323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=4450097294341733323' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4450097294341733323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/4450097294341733323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/06/wieder-nichts.html' title='Wieder nichts'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-3692662740733494076</id><published>2007-06-04T23:39:00.000+02:00</published><updated>2007-06-05T01:05:02.716+02:00</updated><title type='text'>Am Vorabend</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Zum vierten Mal haben wir alle Papiere fertig und hoffen, dass sie nun endlich eingereicht werden können. Und die Chancen stehen besser denn je. Die lokalen Vermittler haben uns informiert, dass sie alles beisammen, übersetzt und notariell beglaubigt haben - auch das Führungszeugnis, das wir in Rekordzeit erneuert hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon komisch. Jetzt ist der Moment, so Gott will, auf den wir seit mittlerweile zwei Jahren hingearbeitet haben endlich da, und wir sind mit Nichten freudetrunken und völlig aus dem Häuschen, wie wir uns das in der Vergangenheit vorgestellt haben. Vielleicht liegt es an dem zurzeit herrschenden schwül-warmen Klima, vielleicht ist es aber auch das Wissen um die viele Hürden, die noch vor uns liegen. Trotzdem, wenn der Antrag erst einmal eingereicht ist beginnt die Uhr zu ticken. In 4 - 6 Wochen sollte der Bescheid über die Annahme zugestellt werden zusammen mit dem Besuchsdatum in etwas zwei weiteren Monaten. Wenn alles gut liefe (die Konjunktiv ist Absicht, da ich es nicht verschreien will), wenn also alles gut liefe, dann führen wir Mitte September in die Ukraine um unser Kind kennen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem samstäglichen Beschluss des ukrainischen Parlaments für den 30. September vorgezogene Wahlen anzusetzen, wäre das mitten in der Endphase des Wahlkampfes. Hoffentlich bleibt alles ruhig und die Lager verzichten auf den Einsatz der ihnen zugeordneten bewaffneten Organe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ola und ich sind uns einig, dass es ein kluger Schritt war, für ein paar Tage nach Kiew zu fahren und die dortigen Vermittler persönlich kennen zu lernen. Nicht nur, dass uns der direkte Kontakt zu ihnen Vertrauen eingeflöst hat. Er eröffnete uns auch die Möglichkeit, direkt mit Ihnen zu kommunizieren, ohne den Umweg über die deutsche Adoptionsvermittlungsstelle, deren Mitteilungen in letzter Zeit eher spärlich und verspätet waren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-3692662740733494076?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/3692662740733494076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=3692662740733494076' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3692662740733494076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/3692662740733494076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/06/am-vorabend.html' title='Am Vorabend'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-7208007028509385841</id><published>2006-12-18T18:02:00.000+01:00</published><updated>2007-06-24T01:00:23.696+02:00</updated><title type='text'>Things are changing fast in Ukraine...</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;This will be yet another post of the series “Things change frequently in Ukraine” :-/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Or maybe: :-) ? We will find out on 28th December. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Yesterday morning in the German forum we found some disturbing news. One of the persons had been called by her agency and informed that there were again changes in the adoption procedure in Ukraine: namely, at the time of registration all the documents in the dossier should be valid for at least 6 months more. Until now they were just to be valid, ie. not older than one year. Hard to describe what I felt when I read it. Our documents (except for two) expire in 3 months. And definitely we will not be able to renew everything until January, when they were going to accept new candidates again. So forget the quick registration, we need to run the administrative marathon first.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The first thing I did today was calling the SDA directly. There I found out that yes, it’s true, there is such a new rule in place. They are very sorry, but that’s it. And besides they will start to accept new dossiers as of 19th December (TOMORROW!!!)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Then Peter called our agency which already also had received the news. And then there were another calls, with our agency, with another family which is in our situation. Here are the results:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ukraine changed the rules for submitting documents at SDA. To avoid a document flood as of tomorrow they say that the documents are to be handed-in by facilitators – during a previously scheduled appointment. They will check the papers if they are ok immediately.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Clou: one facilitator is allowed to submit only TWO dossiers every month. Our agency has currently two facilitators, which makes 4 dossiers a month. But hopefully as of January they will have 4 more, which then makes 12 dossiers a month in total. Of course only such dossiers which are valid for at least 6 months more.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;And now why we still have some little hope. In our agency there is one more couple who had waited as long as we had (actually even a month longer). Both our and their documents are now too old for the new rule. But one of the facilitators got an appointment for 28th December (!) and he will go to SDA and bring there the two dossiers – our and the one of the other family. We hope that there is some probability that the new law (the one about the 6 months validity) will be in place as of 1st January 2007. It might happen that we will still be registered this year…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;And if not.. then we will submit the documents in February or March. There are 18 couples waiting now in our agency for registration at SDA, so there will be 8-10 dossiers registered in January and then hopefully the rest (us included) would be in February – if we manage to collect the documents by then.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now we are waiting for the 28th December. We cannot do much more, unfortunately.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-7208007028509385841?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/7208007028509385841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=7208007028509385841' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7208007028509385841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/7208007028509385841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2007/03/things-are-changing-fast-in-ukraine.html' title='Things are changing fast in Ukraine...'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-116523687713002228</id><published>2006-12-04T13:50:00.000+01:00</published><updated>2007-06-24T01:02:02.948+02:00</updated><title type='text'>Yet another document needed</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;I have just read in the German adoption forum that another person who also adopts from Ukraine has just received a letter from ZfK saying that yet another document is required - so called 'residence proof'. Bingo, I expected that, as some time ago I read a script of an interview with Ms. Remen, the head director of the international adoptions department at SDA. She mentioned it coming and here it is.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Since it's already 4th December today, if we want to have our rental agreement notarized / apostilled / legalized, I assume I will take a day off to have bring it personally to the Ukrainian consulate in Frankfurt - to avoid waiting for 3 weeks. It will cost 50 EUR instead of 25 EUR, but we cannot wait if we want to send the ready document to ZfK before Christmas.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-116523687713002228?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/116523687713002228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=116523687713002228' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/116523687713002228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/116523687713002228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/12/yet-another-document-needed.html' title='Yet another document needed'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-116389540274587854</id><published>2006-11-19T01:07:00.000+01:00</published><updated>2007-06-24T01:03:28.247+02:00</updated><title type='text'>Time for Update</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br&gt;We have not updated the blog for some time, so now it's time to do that. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;After a couple of false alarms, the State Department of Adoption (SDA) opened finally on July 3rd. The most important news for us was that they had a queue of already registered families (1500!!!) and wanted to work with them before they even start registering new candidates. The planned timing for new families is January 10th, 2007. We hope it won't change (has not until today at least).&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Otherwise there are mostly good news, especially when it comes to how the SDA is operating. It seems that the whole process now is really well organized, people get appointments, go to the SDA, receive up to 10 children profiles - up to 10, with an average of 4-5 - and what's even more important, in almost all cases the profiles do suit what is written in the home study. Which is a key thing because one is not allowed to accept a child referral that is not in line with the home study.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I keep reading blogs of families who were in Ukraine in Sep/Oct and who are travelling now - and: there are news and the news are good.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;My major worry right now is the overall not very stabilized situation in Ukraine (politically) - right now the minister of family, sports and youth,Yuri Pavlenko, is dismissed. Nobody knows who comes next and what it means to the adoption. I do hope things go well and I do hope our documents (waiting in Kyiv) will be registered early next year. If it happens, it could well be that we'd fly to Kyiv in the 3rd/4th quarter of the year.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the meantime, in August, we had to re-write the petition to the Adoption Center (with all due notarization, apostilles and legalization) - to reflect the changed adoption authority. Done. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Last week there was the question if actually the pre-approval of the Foreign Office (Ausländeramt) should be renewed. Normally all documents are ok (for the SDA) for a year but there was information in an internet forum, that it's not the case with the pre-approval - it was said to expire already after 6 months.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We checked with ZfK and ZfK checked with the Ukrainian partner and reassured us that also this document expired only after 1 year. The problem is that another person checked with her Foreign Office and was told "No, after 6 months you have to review".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter called then our favorite clerk (most helpful of all we met) in our Foreign Office - and what we found: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;for the SDA, it may be that they consider the pre-approvel current for a year &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;but for the German Embassy in Kyiv, they consider the pre-approval expired already after THREE (!) months &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;So our final decision is to wait with the renewing of the pre-approval now - we anyway will have to renew EVERYTHING before March 2007. And then once we one day get the invitation to Kyiv, we will get a fresh pre-approval then - it will be for the German Embassy only, so no worry (and time waste) about notarization/ apostillation/legalization. It also seems that we will need one more document for our dossier, so-called "proof of residence" - but it's not confirmed yet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We have recently received the tax refund for 2005. I have spent over 70 EUR on adoption books in Amazon.de. But this, I think, closes more or less the list of adoption books I want to read.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-116389540274587854?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/116389540274587854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=116389540274587854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/116389540274587854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/116389540274587854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/11/time-for-update.html' title='Time for Update'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114959687549142206</id><published>2006-05-31T14:25:00.000+02:00</published><updated>2006-06-06T14:27:55.503+02:00</updated><title type='text'>Next station: Kiev</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Yesterday the adoption agency informed us that the dossier arrived safely, was checked for correctness (everything ok) and will be immediately sent to Kiev!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Still waiting for any specific information about the re-opening of the adoption center in Kiev. June 20th seems to be not-so-correct, now the rumours say "sometime in July" :-(&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114959687549142206?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114959687549142206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114959687549142206' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114959687549142206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114959687549142206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/next-station-kiev.html' title='Next station: Kiev'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114867886574403181</id><published>2006-05-26T23:10:00.000+02:00</published><updated>2006-05-27T12:33:21.976+02:00</updated><title type='text'>Und ab geht die Post</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Mittwoch, 24. Mai sind auch die Dokumente vom Konsulat aus Frankfurt gekommen. Nun ist das Dossier komplett ! Leider haben Postämter in Deutschland nur bis um 18 Uhr geöffnet - warum auch länger, denn wer arbeitet schon bis sechs ? - somit kamen wir erst heute dazu die Mappe an ZfK weitersenden. Weil heute Brückentag (Tag nach Christi Himmelfahrt) ist, wird sie dort sowie erst am Montag bearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hat uns versichert, daß sie dann umgehend per DHL in die Ukraine versandt wird, wo die Dokumente übersetzt und schließlich vom lokalen Partner des ZfK eingereicht werden. Wir hoffen, daß wir damit gerade die Wiedereröffnung der Zentralen Adoptionsstelle in Kiew erwischen. Im Internet kursieren Aussagen, wonach ab dem 20. Juni wieder Anträge angenommen werden, andere Stimmen sprechen von Juli. Nun, eine Woche mehr oder weniger, das macht nichts aus, sofern die Arbeit dann transparent, professionell und flott von statten geht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114867886574403181?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114867886574403181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114867886574403181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114867886574403181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114867886574403181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/und-ab-geht-die-post.html' title='Und ab geht die Post'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804373675050219</id><published>2006-05-19T15:00:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T15:02:16.750+02:00</updated><title type='text'>It arrived...!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;I do not understand how German Post works, the receipt from Munich (that they even received our documents!) still did not arrive, but THE DOCUMENTS HAVE RETURNED - legalized !!! So now we wait for the legalization from Frankfurt and then - then we send all the papers to ZfK... :-)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804373675050219?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804373675050219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804373675050219' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804373675050219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804373675050219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/it-arrived.html' title='It arrived...!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804361146910830</id><published>2006-05-18T23:15:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T15:00:11.470+02:00</updated><title type='text'>Slowly getting nervous...</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;The Munich one is still missing. I hope it did not got lost. This would be the first time ever it happened to me that something got lost in mail :/. On the other hand, my German experience is only about 1.5 years.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804361146910830?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804361146910830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804361146910830' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804361146910830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804361146910830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/slowly-getting-nervous.html' title='Slowly getting nervous...'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804345153138201</id><published>2006-05-17T20:56:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:58:00.550+02:00</updated><title type='text'>One receipt arrived!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;The receipt from the Ukrainian Consulate in Frankfurt arrived!!! Now the Munich one is missing.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804345153138201?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804345153138201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804345153138201' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804345153138201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804345153138201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/one-receipt-arrived.html' title='One receipt arrived!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804315387411053</id><published>2006-05-16T21:54:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:52:33.883+02:00</updated><title type='text'>Still nothing!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Still, no sign of receipt. How long does a registered letter go to Frankfurt FROM the Post Office located at the Central Railway Station IN FRANKFURT ???&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804315387411053?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804315387411053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804315387411053' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804315387411053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804315387411053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/still-nothing.html' title='Still nothing!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804271436758097</id><published>2006-05-15T14:31:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:45:14.366+02:00</updated><title type='text'>No sign of any receipt.</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Frankly, I expected at least the receipt from Frankfurt to arrive today... maybe tomorrow.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804271436758097?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804271436758097/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804271436758097' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804271436758097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804271436758097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/no-sign-of-any-receipt.html' title='No sign of any receipt.'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804228939794388</id><published>2006-05-11T18:33:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:40:36.216+02:00</updated><title type='text'>Documents are on their way to the consulates</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Some people on adoption discussion boards were in touch with their Ukrainian facilitators, who in turn had visited the new Adoption Center, still under construction. The repeated information is that the work will resume on June 25th...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yesterday Peter copied all the documents (copies for ZfK, for us and for the Ukrianian consulates). Today in the early morning I had to go to my bank and send the money (300 EUR for all - one cannot do it via internet, it has to be done directly from the bank!). Then I mailed all documents to the Ukrainian consulates. Most of the documents went to Frankfurt, but the income statement and the marriage certificate had to go to Munich, as they were issued in Baden-Wuerttemberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I sent the documents as registered, with confirmation of receipt, self-stamped return envelope included - could not do anything more to ensure its safe arrival and return...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804228939794388?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804228939794388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804228939794388' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804228939794388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804228939794388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/documents-are-on-their-way-to.html' title='Documents are on their way to the consulates'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804192825638880</id><published>2006-05-05T22:30:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:42:05.836+02:00</updated><title type='text'>Documents are apostilled!!! ALL OF THEM!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Vacation is over. And the documents arrived, all apostilled as needed, and actually it did not even cost so much! &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Bad news is that the Ukrainian Adoption Center (the new one) which was supposed to re-open as of May 3, did not. No-one knows when it would :-(&lt;/span&gt; &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804192825638880?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804192825638880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804192825638880' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804192825638880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804192825638880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/05/documents-are-apostilled-all-of-them.html' title='Documents are apostilled!!! ALL OF THEM!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804148421562333</id><published>2006-04-25T21:05:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:24:44.216+02:00</updated><title type='text'>Documents sent for apostilles</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Today we sent all our documents to respective authorities to have them apostilled. On Friday we go for a week vacation and hopefully when we are back, everything is also back and we can continue (legalization at the Ukrainian Consulates).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804148421562333?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804148421562333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804148421562333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804148421562333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804148421562333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/documents-sent-for-apostilles.html' title='Documents sent for apostilles'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804126867798600</id><published>2006-04-21T19:19:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:21:08.676+02:00</updated><title type='text'>Documents notarized</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;We were at the notary here and had most of the documents (all that we needed minus the income statement which is hopefully being now notarized in Bruchsal and apostilled in Karlsruhe) notarized. I will pick them on Tuesday next week (won't have time any earlier) and mail them to respective authorities for the apostille.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804126867798600?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804126867798600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804126867798600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804126867798600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804126867798600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/documents-notarized.html' title='Documents notarized'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804109965080411</id><published>2006-04-20T16:31:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:19:13.656+02:00</updated><title type='text'>He will do that !!!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;He will do that!!! :-))))))) We sent him the documents, a prepared format for the document he should create and also enclosed a letter to the Regierungspräsidium in Karlsruhe, where the document has to be apostilled.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804109965080411?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804109965080411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804109965080411' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804109965080411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804109965080411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/he-will-do-that.html' title='He will do that !!!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804094561259703</id><published>2006-04-19T12:12:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:15:45.613+02:00</updated><title type='text'>There might be a workable solution...</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Solution found, with the help of ZfK - at least I hope so. We should give our company documents (income statements) to our tax advisor and then the tax advisor should prepare one document with all income, both mine and Peter's from all sources. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;And then we somehow have to persuade the tax advisor to go to the notary and have his signature notarized. Or perhaps have the notary come to him, anyway we would pay for that if needed, of course.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;I hope the tax advisor will be as helpful as he was until now... &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804094561259703?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804094561259703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804094561259703' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804094561259703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804094561259703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/there-might-be-workable-solution.html' title='There might be a workable solution...'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114804072616843190</id><published>2006-04-18T20:08:00.000+02:00</published><updated>2006-05-19T14:12:06.186+02:00</updated><title type='text'>Newcastle HR person at a notary in Germany...? Or..?</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;We were a bit too optimistic. Not so quick... slow down. It seems we have one more little problem to overcome. Namely, no notary can confirm the salary statements which our companies had issued. We would have to take the HR folks to the notary (or bring the notary to the HR) and let the notary witness how the HR sign the salary statements. This seems to be the expectation... but we cannot do it. My company's HR is located in Newcastle (UK) and Peter's  in Neuss, quite a way from here. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Damn...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114804072616843190?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114804072616843190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114804072616843190' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804072616843190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114804072616843190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/newcastle-hr-person-at-notary-in.html' title='Newcastle HR person at a notary in Germany...? Or..?'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114496875369198057</id><published>2006-04-14T00:46:00.000+02:00</published><updated>2006-04-14T01:02:40.016+02:00</updated><title type='text'>Documents collected!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Today we got our last signatures on the medical dossier - our family doctor checked the TB test result - and as expected, it was a (-) for Peter and a (+) for me - I was immunized against the TB back in 1998 last time.&lt;br /&gt;&lt;br&gt;Then in the afternoon the requested document from our tax advisor arrived (our income for 2004 and 2005). With this document, our dossier is completed and now we need to have it notarized and then apostilled and then legalized... and then we will bring it to ZfK.&lt;br /&gt;&lt;br&gt;They will send it to Ukraine, have it translated and handed over to SDA (or whatever the final name of the NAC successor will be) and if things go well, they will register us - and we will wait... and wait... for about one and half up to two years. I wonder how many adoption system changes await us in Ukraine in the coming months / years.&lt;br /&gt;&lt;br&gt;But, for the time being: documents are collected :-) &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114496875369198057?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114496875369198057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114496875369198057' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114496875369198057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114496875369198057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/documents-collected.html' title='Documents collected!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114444743489433355</id><published>2006-04-07T23:52:00.000+02:00</published><updated>2006-04-08T00:03:54.913+02:00</updated><title type='text'>The friendly and helpful Mr. F.</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;At 7 o'clock in the morning we entered the Ausländeramt (did I ever translate it to English...? This is the Foreign Nationals Office) and were greeted by Mr. F. I wish all public officials were so friendly and so effective and so flexible and basically - willing to help (within the law boundaries, of course). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Within 20 minutes (small talk included) we had the "Vorabzustimmung" in hand, along with the official invitation for our future child (in blanco now). The document has the exact wording of the sample provided by ZfK - as Mr. F. said, "in such matters it is better to write what they suggest and not change anything". True. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;I have also found out that it is a mere formality to get a document that would state that I am allowed to live in Germany as the EU- citizen (my current residence permit expires in May 2007 and I think I'd better have something valid longer than that when we send the documents to Ukraine). I need just 2 passport photos and the passport itself - and that's it.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Directly from the Ausländeramt we went to see our family doctor and had a general checkup along with TB-test. The results will be known on Wednesday next week and also then we will receive the last signatures needed on our medical dossier :-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Plans for the weekend: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;TAX DECLARATION FOR 2005.&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;Sounds bad and we've been postponing it until now but this time we do need it...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114444743489433355?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114444743489433355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114444743489433355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114444743489433355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114444743489433355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/friendly-and-helpful-mr-f.html' title='The friendly and helpful Mr. F.'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114444655520184876</id><published>2006-04-06T23:42:00.000+02:00</published><updated>2006-04-08T00:07:11.460+02:00</updated><title type='text'>Doctor chase continues</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;We are on the doctor chase again. Recently we have been enormously effective with time planning, I think. Hard to believe how much one can do &lt;strong&gt;on top&lt;/strong&gt; of work.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;We were at our psychiatrist today and then directly after that appointment we went to the dermatologist. There we got the required signatures on the adoption forms and also had ourselves examined because of several more or less acute problems.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;It leaves us now with two things missing yet for the medical dossier - and both to be obtained at the family doctor. Time to find out now who exactly should authenticate all that.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In the meantime ZfK told us the name of the person who is responsible for the marriage certificate authentication (in Karlsruhe). The so-called "Fachkraft" (i.e. specialist, trained employee...) in the civil office in Bruchsal (where we got married and now requested the certificate) had been unable - actually unwilling - to find out. Peter contacted the person in Karlsruhe and his parents (who had obtained our marriage certificate) sent the certificate for authentication. Great that they could help us!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Tomorrow morning we have the appointment with the nice employee of the Ausländeramt. At 7 a.m. On our request...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114444655520184876?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114444655520184876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114444655520184876' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114444655520184876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114444655520184876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/doctor-chase-continues.html' title='Doctor chase continues'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114444554186996021</id><published>2006-04-05T23:57:00.000+02:00</published><updated>2006-04-07T23:36:53.426+02:00</updated><title type='text'>Getting set for a couple more doctor visits</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Today the version 2 of my salary statement arrived. Luckily, this time in German and signed and stamped, followed by an e-mail from the HR person saying "Good luck with your adoption".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Peter's salary statement arrived as well, so this part is complete now, waiting for the notary and legalization.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In the morning at 8 a.m., as soon as the office of our family doctor opened, I requested yet another referral to the psychiatrist (to collect the HIV and TPHA results + get two more signatures) and a referral to the dermatologist for tomorrow. The poor doctor had to think out some reason why I need to go to the psychiatrist again... yes, yes. Bingo! I have one more "standard disease" in my papers now, written there with the comment "everybody today suffers from it). I have no slightest idea what it actually is...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Yesterday I was so fed up with waiting for the HIV results (I started wondering what was the real reason for an unexplained week long fever back in 1996...) and realized that my so-called fobia is on its way to become reality, that I forced myself to call the psychiatrist, convince his assistant that &lt;strong&gt;I do need to talk to the doctor&lt;/strong&gt; and finally reached him. He was full of understanding of my feelings and growing fobia (well, that is after all his profession...) and assured me that all results were perfectly fine. This was a relief. Keep in mind that I had to do all that in German, so you can imagine how desperate I was :-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Tomorrow we go to the psychiatrist and to the dermatologist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;On Friday we go to the family doctor (we still need general check-up and the TB-test) and the Ausländeramt. Next week we go...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114444554186996021?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114444554186996021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114444554186996021' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114444554186996021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114444554186996021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/getting-set-for-couple-more-doctor.html' title='Getting set for a couple more doctor visits'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114427350395421110</id><published>2006-04-05T23:17:00.000+02:00</published><updated>2006-04-05T23:47:16.696+02:00</updated><title type='text'>Die Formulare überlisten !</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Noch ist der gordische Knoten nicht entwirrt, aber zumindest die Enden sind sichtbar (um im Bilde zu bleiben). Der freundliche Beamte des Ausländeramtes hat sich unserer angenommen und um sage und schreibe 6:52 früh auf unsere letzte Mail geantwortet. Seine Vorschlag: "In der Tat geht das Formular für die Verpflichtungserklärung von dem Regelfall aus, dass die Daten der einzuladenden Person bekannt sind. Ich denke aber auch, dass es gelingen wird, dieses Formular zu überlisten und so auszufüllen, dass es für Ihr Kind passend und ausreichend ist." Wir sollten einfach demnächst vorbeikommen und die 3 letzten Gehalts-mitteilungen mitbringen, dann werde sich schon ein Weg finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wünscht man sich da noch mehr an Bürgerfreundlichkeit und Flexibilität im Amt. Dieser Mann scheint eine Zierde seines Standes zu sein, und wir freuen uns schon darauf ihn kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Probleme mit der Vorabzustimmung des Ausländeramtes scheinen im übrigen flächendeckend zu existieren, wie die Reaktionen auf unsere dahingehende Anfrage im deutschen &lt;a href="http://de.groups.yahoo.com/group/adoption-ukraine/"&gt;Ukraine Adoptionsforum&lt;/a&gt; gezeigt hat. Die Vorgehensweisen der Behörden reichen dabei von Blanko Einladungen über Anträge zur Familienzusammenführungen bis hin zu individuell ausgehandelten Texten. Teilweise hat erst die Intervention des Oberbürgermeister oder des Landessozialministerium zum Erfolg geführt. Ob dies nur ein Ausfluß des Föderalismus ist, steht zu bezweifeln, da es auch innerhalb eines Bundeslandes große Unterschiede gibt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114427350395421110?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114427350395421110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114427350395421110' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114427350395421110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114427350395421110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/die-formulare-berlisten.html' title='Die Formulare überlisten !'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114410034711726428</id><published>2006-04-03T23:21:00.000+02:00</published><updated>2006-04-05T23:50:06.760+02:00</updated><title type='text'>Catch 22</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Unter den Höhen und Tiefen des Bewerbungsverfahrens gehört der heutige Tag sicherlich zu den letzteren. Er begann damit, daß wir die HIV und TPHA Testergebnisse nicht wie vereinbart im Labor abholen konnten. Sie wurden stattdessen zu dem Psychiater gesandt, der uns überwiesen hatte, eigentlich um den Prozeß abzukürzen. Nun aber müssen wir erneut einen Termin mit ihm vereinbaren um zu erfahren, daß wir gesund sind. Am Telefon will er diese Auskunft nicht erteilen (das läßt sich wohl nicht abrechnen?). Na dann warten wir halt noch bis Donnerstag. Zwar sind wir sicher, daß uns nichts droht, aber das Warten allein schon macht mürbe nach dem Motto: "War die Injektionsnadel bei der Blutabnahme vor 2 Jahren auch wirklich steril ?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später schien sich das Ruder zu wenden als die Leiterin des Ausländeramtes ohne weitere Nachfrage auf unser Mail hin zurückrief und erklärte, für die Vorabstimmung bräuchten wir nur eine Verpflichtungserklärung ausfüllen, deren Formblatt auf der Internetseite des Kreises abgerufen werden kann. Bei unserer Einkommenssituation sehe sie keinen Grund die Zustimmung zu verweigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sah mich schon mit einem weiteren Exemplar unserer Dokumentensammlung in der Hand, aber zu früh gefreut. Nach Download und Ansicht des Formular stellte sich nämlich heraus, daß darin die persönlichen Daten der einreisenden Person, d.h. unseres Adoptivkindes angegeben werden müssen. Den Kindervorschlag erhalten wir aber erst nach Abgabe unserer Bewerbungsunterlagen, zu denen die Vorabstimmung des Auslanderamtes unabdingbar gehört. Catch 22 !&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114410034711726428?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114410034711726428/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114410034711726428' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114410034711726428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114410034711726428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/catch-22.html' title='Catch 22'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393899072051316</id><published>2006-04-01T23:16:00.000+02:00</published><updated>2006-04-02T03:03:19.960+02:00</updated><title type='text'>Hungrig oder kalt</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ola hatte heute wieder Ukrainisch-Unterricht. Die Ukraine ist de facto (auch wenn es viele national gesinnte nicht wahrhaben wollen) zweisprachig, Ukrainisch im Westen und Russisch im Osten und Süden. In Vorbereitung für die Adoptionen haben wir begonnen diese Sprachen zu lernen. Da Ukrainisch linguistisch zwischen dem Russischen und Polnischen liegt, hat sich Ola dafür entschieden. Mir ist das Russische zugefallen, weil ich darin bereits Vorkenntnisse habe und es auch beruflich gut gebrauchen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktischerweise kannte Olas Freundin eine Ukrainerin, die mir ihr studiert und auch prompt bereit war Unterricht in ihrer Sprache zu erteilen. Da die Grammatik der slawischen Sprachen einander sehr ähnlich ist (6 Fälle, Verbalaspekte anstatt der vollendeten Zeiten, Verben der gerichteten und ungerichteten Bewegung etc.) entfällt diese Hürde für Ola als Polin. Dafür plagt sie sich mit der Aussprache, insbesondere dem ukrainischen "г" (g), dass allerdings eher wie unser "h" anhört. So steht was sich wie "Hyhyäna intymna" anhört, nicht für ein eng befreundetes hundeartiges afrikanisches Raubtier, sondern für Schambereichs-Hygiene. Unglücklicherweise gibt es im Ukrainischen auch noch den Buchstaben "х", der sich für polnische und erst recht für deutschen Ohren nicht von dem vorangegangenen unterscheidet. Die jeweilige Aussprache ist allerdings bedeutsam. Denn ob ich "holodnyj" mit "г", also hungrig bin, oder ob mir "holodnyj" mit "х", nämlich kalt ist, macht doch einen gewissen Unterschied. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393899072051316?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393899072051316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393899072051316' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393899072051316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393899072051316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/hungrig-oder-kalt.html' title='Hungrig oder kalt'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393251417881465</id><published>2006-04-01T20:56:00.000+02:00</published><updated>2006-04-02T01:49:23.573+02:00</updated><title type='text'>The question of language, continued</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;The salary statement (version 1) arrived last Thursday, along with the background check (criminal record). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;The criminal record is empty (surprise, surprise :-) ) but the salary statement is not exactly what I expected - forget the wrong language - there is no stamp or signature on it, it is just a printout on paper with company letter head! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;No sign of the German version yet. I e-mailed the HR person yesterday to check why the thing is not signed or stamped.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Also yesterday I eventually faxed the court document to our social worker. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393251417881465?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393251417881465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393251417881465' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393251417881465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393251417881465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/04/question-of-language-continued.html' title='The question of language, continued'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114382521055444719</id><published>2006-03-31T18:34:00.000+02:00</published><updated>2006-03-31T19:13:30.616+02:00</updated><title type='text'>"Da mach ich mir die Sache leicht..."</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Hurra, die Kopie der &lt;strong&gt;nationalen Heiratsurkunde&lt;/strong&gt; ist da. Nur gut, daß meine Eltern am Ort unserer Eheschließung wohnen, denn die Gebühren, ganze 7 €, können nicht überwiesen, sondern müssen vor Ort entrichtet werden - zuviel administrativer Aufwand. Offensichtlich ist es für Mitarbeiter des Standesamtes völlig undenkbar, daß jemand diesen wunderbaren Ort verläßt und in einen anderen Teil Deutschlands oder gar ins Ausland übersiedelt. Nun muß die Urkunde nur noch beim Regierungspräsidium überbeglaubigt werden. Wo genau, hoffe ich Anfang nächster Woche herauszufinden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und noch ein Schrittchen voran. Auch die Mitarbeiter des für die &lt;strong&gt;Vorabzustimmung&lt;/strong&gt; notwendigen Ausländeramtes waren heute erreichbar. Die Gesprächsatmosphäre am Telefon war sogar ausgesprochen nett. Nur mußte mir der Sachbearbeiter nach Erläuterung unseres Anliegens mitteilen, daß er davon nicht die geringste Ahnung hätte und mich mit den Worten "Da mach' ich mir die Sache leicht und verbinde Sie mit meiner Chefin" an die Amtsleiterin überstellte. Diese war natürlich nicht verfügbar - ja wo sind wir den, dies ist ein Amt und kein Call Center - sodaß der freundliche Beamte mich bat, es etwas später erneut unter der Durchwahl der Dame zu versuchen. Aus Fehlern klug geworden erbat ich dieses mal aber ihre email Adresse, um so auf jeden Fall dem Amt die Gelegenheit zu geben sich zwischen den vielen Telefonaten und Besprechungen mit unseren Fragen zu beschäftigen. An dieser Stelle bitte ich alle verbeamteten Leser meine leichte Gehässigkeit zu entschuldigen, doch als jemandem, der im Dienstleistungssektor arbeitet, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit den Kunden von mir aus zurückzurufen und nicht zu bitten sich erneut zu bemühen. So aber spart das Amt zumindest die Telefongebühren und ohne jegliche Emotionen wäre dieser Blog schließlich langweilig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tatsächlich antwortete die Chefin innerhalb kurzer Zeit mit der Bitte ihr doch zuerst den Eignungsbericht des Jugendamtes vorzulegen. Meine Rückantwort, daß dieses Bewerbern grundsätzlich nicht ausgehändigt werde und sie bitte innerbehördlich diese Auskunft einholen möchte, hat sie dann offensichtlich nicht mehr in der Bürozeit erreicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Festzustellen bleibt, daß es offensichtlich weniger Auslandsadoptionen gibt als ich dachte, wenn selbst Leiter von Ämtern auf Kreisebene mit den Verfahrensregelungen&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt; nicht völlig vertraut sind. Nur gut, daß uns ZfK so gut instruiert hat und wir die Ratschläge der Mitglieder der Adoptionsforen beherzigen. Mit diesen Macheten in der Hand kommen wir bislang recht gut durch den Ämterdschungel. Fortsetzung folgt. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114382521055444719?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114382521055444719/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114382521055444719' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114382521055444719'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114382521055444719'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/da-mach-ich-mir-die-sache-leicht.html' title='&quot;Da mach ich mir die Sache leicht...&quot;'/><author><name>Peter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15899814077318457899</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114375668672078876</id><published>2006-03-30T23:48:00.000+02:00</published><updated>2006-04-02T01:32:44.973+02:00</updated><title type='text'>Zur Ader gelassen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br&gt;Wieder ein Stückchen weiter. Heute morgen waren wir beim Labor-Arzt und haben uns auf HIV und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TPHA" target="_blank"&gt;TBHA&lt;/a&gt; testen lassen. Völlig problemlos, bis auf die Tatsache, daß Ola wie üblich perforiert wurde um eine gute Vene zu finden. Am Montag können wir die Ergebnisse abholen, und die Ärztin hat zugesagt auf unserem Laufzettel zwei weitere Rubriken abzuzeichnen. Ich fühle mich schon ein bißchen wie ein jugendlicher Autogrammjäger, nur daß meine Stars nicht Fußballer sondern Mediziner sind. Auch die anderen Ärzte hoffen wir in der nächsten Woche abschließen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gescheitert ist hingegen der erste Versuch der Kontaktaufnahme mit der Ausländerbehörde beim Kreis. Zwar nannte mir die Vermittlung sogar zwei Durchwahlen, doch war die eine Nummer während der gesamten Öffnungszeit notorisch besetzt, die andere wiederum wurde nie abgenommen. Nicht so schlimm, denkt sich der Statistiker, denn im Mittel wäre ich gut durchgekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einigem Erstaunen verfolgen wir den Blog eines amerikanischen Ehepaars, das zur Zeit in der Ukraine weilt. Einerseits erfüllt uns die typisch europäische Herablassung gegenüber dem Bürger der Neuen Welt, der mit großer Verwunderung - hier in Form von drei Ausrufezeichen - davon berichtet, daß er eine Kirche aus dem Jahre 1037 gesehen hat oder daß es in Kiew keine Straßenschilder, sondern nur kleine Tafeln an den Gebäuden gibt. (Die letzte Bemerkung verstand ich zunächst nicht, erinnerte mich dann aber, daß in den USA der Straßenname in der Regel auf eigenen Pfosten direkt am Straßenrand angebracht ist.) Zum anderen verwundert uns an diesem Blog, daß dieses Ehepaar offenbar noch vor Erhalt eines Kindervorschlages sich auf ein Mädchen festgelegt und diesem auch schon einen Namen gegeben hat. Daher auch der Titel des Blogs „&lt;a href="http://bringinghomeanniejane.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Bringing Home Annie Jane&lt;/a&gt;“. Ich hoffe, daß sie ihrem Kind trotz allem den existierenden Namen belassen. Fremd ist uns zudem die Überzeugung, daß Gott bereits ein Kind ausgesucht hat und es nun nur noch darum geht dieses Kind ausfindig zu machen. Auch wir sind gläubige Christen und finden in unserem Glauben Kraft und Zuversicht für unser Vorhaben, doch soweit zu gehen, dass Gott bereits alles geregelt hat und wir nur noch seinem Ratschluß nachspüren müssen, wollen wir nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In praktisch all unseren Gesprächen wurde davon abgeraten den Vornamen des Kindes zu ändern, ja nicht einmal einzudeutschen. Glücklicherweise sind auch sehr fremdländische Namen in unserem Lande keine Seltenheit mehr. Ausdrücklich unterstützt wurde hingegen die Hinzufügung eines Zweitnamens durch die Adoptionsfamilie. Dieser Gedanke spricht uns sehr an, und wir freuen uns schon auf die Namensfindung. Wir wollen sie noch ein wenig vor uns hinwegschieben, wie einen besonderen Leckerbissen bei einem Gericht, um die Vorfreude auszukosten.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114375668672078876?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114375668672078876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114375668672078876' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114375668672078876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114375668672078876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/zur-ader-gelassen.html' title='Zur Ader gelassen'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393213848546349</id><published>2006-03-29T09:36:00.000+02:00</published><updated>2006-04-02T01:03:24.536+02:00</updated><title type='text'>Now it's formal: We are sane.</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Today we were at the psychiatrist. Since I am state-insured, I needed a referral to the doctor from our family doctor. So, early in the morning, before work, as soon as the doctor's practice opened, I bumped in - the assistant was just about to turn on the computer and the doctor was not there at all yet - and demanded a referral to a psychiatrist, here, now, and right away. She gave it to me... :-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;The psychiatrist was very nice. He gave us signature on the documents for adoption, we talked a bit about things and then he said he would have to write some diagnosis for me - otherwise the insurance will not cover the expenses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After thinking for a while he wrote "stress and somatic sleep disorder". Hm...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Disorder or not - I am sane :-) I have it on paper :-) and so does Peter :-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393213848546349?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393213848546349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393213848546349' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393213848546349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393213848546349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/now-its-formal-we-are-sane.html' title='Now it&apos;s formal: We are sane.'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393178892426309</id><published>2006-03-28T19:46:00.000+02:00</published><updated>2006-04-02T00:49:48.926+02:00</updated><title type='text'>Day of wonders!</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Woo hoo!! The court document arrived! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;And we have the dermatologist appointment on the 6th April - pretty soon! And, what's best, we have the appointment at the psychiatrist tomorrow! Hard to believe that the psychiatrist does not require several appointments before he signs our documents (stating, that we are mentally healthy and not drug- and / or alcohol addicts).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393178892426309?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393178892426309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393178892426309' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393178892426309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393178892426309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/day-of-wonders.html' title='Day of wonders!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393155324565759</id><published>2006-03-27T11:40:00.000+02:00</published><updated>2006-04-02T00:45:53.246+02:00</updated><title type='text'>Yet another praise for our outsourced HR</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;My HR person confirmed she sent the salary statement out and it is in English :/ but she also said she would gladly send a German version as well! So not so bad after all.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;I prepared a list of dermatologists and psychiatrists from the surrounding towns. Peter is supposed to call them today and try to get an appointment. We start completing our medical dossier.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;I hope he has good luck - I have heard that it is not so easy to get a quick appointment at a dermatologist when one is state insured (like myself) and not privately. Peter is privately insured and since we will want to get the appointments together, it might help.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393155324565759?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393155324565759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393155324565759' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393155324565759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393155324565759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/yet-another-praise-for-our-outsourced.html' title='Yet another praise for our outsourced HR'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393117772173596</id><published>2006-03-25T17:06:00.000+01:00</published><updated>2006-04-02T00:39:37.723+02:00</updated><title type='text'>The question of language</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ouch... while cleaning the kitchen I realized today that I had talked to the HR person in English and the digital copy she e-mailed me was also in English while I need it German!!! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;What a pain...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393117772173596?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393117772173596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393117772173596' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393117772173596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393117772173596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/question-of-language.html' title='The question of language'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114393082568448589</id><published>2006-03-24T19:30:00.000+01:00</published><updated>2006-04-02T00:35:53.186+02:00</updated><title type='text'>Over the sea</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;I requested my salary statement at our HR in the UK. The HR person promised to send it right away. She emailed me a digital copy to check the data / form and then she said she would stamp and sign it and mail to my home address still today. I am really surprised that HR works so effectively even though they are not co-located (different country!).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114393082568448589?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114393082568448589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114393082568448589' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393082568448589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114393082568448589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/over-sea.html' title='Over the sea'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114392986766727876</id><published>2006-03-21T20:47:00.000+01:00</published><updated>2006-04-02T01:38:59.370+02:00</updated><title type='text'>On Your Marks... Get Set... Go !!!</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ZfK approved of our home study and we can start collecting the documents! There are 13 or 14 of them - things like the home study, marriage certificate, criminal record, salary statement, medical check-up, passport copies, power of attorney, foreigner's office consent to a Ukrainian child's entry to Germany and so on. Everything twice - for me and for Peter, well, except for the home study and the marriage certificate.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Each document has to be either notarized or apostilled at some authorities and then again legalized at the Ukrainian Embassy. Only then the whole package will go to Ukraine where it will be translated to Ukrainian and submitted at the National Adoption Center (or whatever its name will be after May the 3rd).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;One of the document we will sign and have notarized / legalized is our obligation to register our future child at the Ukrainian Embassy in Germany and to send so called post-placement reports about the child once a year until the child is of age.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;For some reason many families fail to fulfill this obligation - and the result was that Ukraine did not know anything about the post-placement life of its children. We are talking thousands of Ukrainian citizens who "disappeared" - yes, a child keeps the Ukrainian citizenship until he or she is 18 years old.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;As the result, Ukraine stopped adoptions to 6 countries back in September 2005 - and then partially lifted the ban (adoption of siblings of already adopted kids, adoption of children older than 10 and of seriously handicapped children). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Luckily Germany was able to send all missing reports (and there were many of them) and now we are again allowed to adopt from Ukraine. But for example in the U.S. there are still 900 post-placement reports missing and it will really be hard to find all those families who failed to report - one does not have to register at the place of residence there - so there is no easy way to locate people.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114392986766727876?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114392986766727876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114392986766727876' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392986766727876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392986766727876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/on-your-marks-get-set-go.html' title='On Your Marks... Get Set... Go !!!'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114392842738257441</id><published>2006-03-13T21:51:00.000+01:00</published><updated>2006-04-01T23:56:21.220+02:00</updated><title type='text'>Back to the Pony Express suggested.</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;No sign of the court document until yesterday.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Today Peter called the nice court employee who he had talked before to. He said no letter had arrived... (!!!)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Peter faxed the letter.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114392842738257441?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114392842738257441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114392842738257441' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392842738257441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392842738257441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/back-to-pony-express-suggested.html' title='Back to the Pony Express suggested.'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114392760630233919</id><published>2006-03-03T16:36:00.000+01:00</published><updated>2006-04-01T23:50:16.853+02:00</updated><title type='text'>Still no sign of the court document...</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Our social worker called and requested my salary statement. I have waited until now for the document from the family court but it had not arrived yet. The social worker said that the salary statement was required now and the court document could be sent later - it was only for the Jugendamt, not for the adoption agency. I faxed my salary statement to her.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114392760630233919?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114392760630233919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114392760630233919' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392760630233919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392760630233919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/03/still-no-sign-of-court-document.html' title='Still no sign of the court document...'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114392735454881769</id><published>2006-02-27T20:32:00.000+01:00</published><updated>2006-04-01T23:50:09.816+02:00</updated><title type='text'>Letter sent</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Peter sent the letter to the family court requesting the document required for our home study. Hopefully it will arrive some time soon. I guess it may take something between 7 and 10 days.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114392735454881769?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114392735454881769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114392735454881769' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392735454881769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392735454881769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/02/letter-sent.html' title='Letter sent'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24772911.post-114392703940208026</id><published>2006-02-24T22:08:00.000+01:00</published><updated>2006-04-02T01:25:14.356+02:00</updated><title type='text'>The verdict is: Approved</title><content type='html'>&lt;br&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Today is a very special day. The German Youth Welfare Office (Jugendamt, JA) completed our homestudy and decided that we are capable of parenting :-).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;They need one more document from me (a recent salary statement) and a document from the local family court that would state that Peter is not deprived of the parental rights for his two children from his first marriage. He called the family court immediately and found out that they normally do not issue such documents but can do it in this special case. He should send a letter to them explaining the situation and that's it.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All in all, this means that the homestudy will now be sent to our adoption agency (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.zukunftfuerkinder.de" target="_blank"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;ZfK&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;) and once they approve of it, we will start collecting the numerous documents needed for our dossier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Actually I did not think it would go so easy with the German home study - I really had a lot of doubts - and saw many hurdles around - starting with our financial situation which is fine but not really great, then the fact that I do not plan to be a stay-at-home mom but return to work after about one year (well,this depends on the child itself) - not only because I have to - I also want to, as I do like my job and cannot imagine staying at home full time. Such a decision is still beyond comprehension / acceptance for many people in Germany but that's another topic. We do not own our apartment - I had heard that some Jugendamts see it as a problem - but fortunately, our social worker was really reasonable.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Our first visit to JA was on May 13th, 2005. I created a ticker then (which I use in my singature at some adoption fora).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.snugglepie.com/ezb/130509.png" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Later I plan to talk a bit about the whole procedure at the JA as we found it very emotionally involving and important to us not only as future adoptive parents but also as individuals and as husband and wife.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24772911-114392703940208026?l=adoption-ukraine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/feeds/114392703940208026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24772911&amp;postID=114392703940208026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392703940208026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24772911/posts/default/114392703940208026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adoption-ukraine.blogspot.com/2006/02/verdict-is-approved.html' title='The verdict is: Approved'/><author><name>Ola</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01534705685675942095</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
